Cupra gibt eine Herstellergarantie von fünf Jahren

Der spanische Hersteller Cupra gewährt ab sofort für alle ab Werk bestellten Neufahrzeuge eine Herstellergarantie von fünf Jahren. Für den Energiegehalt der Batterie des rein elektrischen Born geben die Spanier eine gestaffelte Garantie.

Bild: Seat

„E-Mobilität ist für CUPRA die Zukunft. Das möchten wir mit unserer Garantie auf die Hochvoltbatterie unterstreichen. Wir sind fest von der Technologie und ihrer Langlebigkeit überzeugt“, so Jorge Luna, Leiter Vertrieb Service bei Cupra in Deutschland.

Demnach garantiert Cupra auf die Hochvoltbatterie des Born bis maximal 60.000 Kilometer bzw. bis drei Jahre nach Erstauslieferung eine Restkapazität von mindestens 78 Prozent. Mindestens 74 Prozent sollen bis maximal 100.000 Kilometer bzw. bis fünf Jahre nach Erstauslieferung verfügbar sein. Die Garantie läuft – wie bekannt sein dürfte – nach acht Jahren oder maximal 160.000 Kilometern aus.

Generell gewährt Cupra wie eingangs erwähnt für alle ab Werk bestellten Neufahrzeuge eine Herstellergarantie von fünf Jahren bei einer maximalen Gesamtlaufleistung von 150.000 Kilometern. Zwei Jahre beträgt die Garantie unabhängig von der Kilometerleistung des Fahrzeugs. Die Cupra-Neuwagengarantie bezieht sich auf alle für den deutschen Markt bestimmten Fahrzeuge.

seat-mediacenter.de

4 Kommentare

zu „Cupra gibt eine Herstellergarantie von fünf Jahren“
Wolfbert Gösebrecht
20.01.2024 um 21:40
Diese "Garantie" hat IMO einen Praxisrelevanz-Wert von nahezu Null!Garantien von »maximal 60.000 Kilometer bzw. bis drei Jahre nach Erstauslieferung eine Restkapazität von mindestens 78 Prozent« bzw. »Mindestens 74 Prozent [...] bis maximal 100.000 Kilometer bzw. bis fünf Jahre nach Erstauslieferung« mögen auf Stammtischniveau noch die eine oder andere Augenbraue heben – sind aber in meiner erlebten Praxis (elektrische Erstfahrt in 2012) aber ohne wirkliche Relevanz:Für mich hatte ein LFP-Akku nach 11 Jahren noch rd. 92% Kapazität und hat jetzt aktuell nach 13 Jahren knapp 90% bei insges. >70.000 km Fahrleistung. Gebaut wurde der Akku 2011 mit chinesischen Zellen aber selbstentwickeltem BMS bei E4V in Frankreich (heute zu "ARTS Energy" gehörend).Über den techn. Service für die Fahrzeuge in Deutschland habe ich 1• nach 5 Jahren eine Neu-Justierung des BMS für alle Zellen machen lassen und 2• einen Einblick in rd. 200 dieser Fahrzeug-Akkus: Bis auf fünf Fälle durch Eigenverschulden (z.B. andauerndes Stehenlassen nach Tiefentladung) fahren die heute noch alle mit ähnlichen Werten. Dabei wurden in wenigen Fällen mal die eine oder ndere Einzelzelle getauscht.Mein Tipp daher: Nicht auf phantastische (*niedrige*) Garantiewerte schauen :) sondern auf eine zugrundeliegende LFP-Technik und einen noch nach Jahren verfügbaren Service!
René Martin
22.01.2024 um 00:21
Auch ich kann den Sinn dieser Garantie nicht verstehen. Abgesehen davon brächte sie eher wenig, da man bei 80 Prozent - nach drei Jahren und 60000 Km - dann mit dem kleinen Akku noch eine Reichweite von rund 340 Km hätte, ohne reklamieren zu können. Ihnen gratuliere ich freilich zu Ihren hervorragenden Werten, die viele Autos in der Realität empirisch belegt nicht erreichen. So bestätigen zertifizierte (und garantierte) Messungen doch häufig die allgemein bekannte Faustregel: im ersten Jahr minus 5 Prozent, in jedem weiteren jeweils 1 Prozent (so erreichen Tesla nach rund fünf Jahren und 70000 bis 90000 Km i.d.R. 88 bis 93 Prozent). Dies bedeutet, dass man am Ende der achtjährigen Garantiezeit noch deutlich über den üblicherweise garantierten mindestens 70 Prozent Kapazität liegen dürfte, auch wenn die realistische Reichweite im Alltag spürbar reduziert ist.
KurtDerRennfahrer
22.01.2024 um 17:01
Ich sehe hier auch keine Praxisrelevanz, wohl aber die Gefahr, dass die kommunizierten (zu niedrigen) Werte abschreckend auf Interessenten und bestätigend auf Kritiker wirken werden. Also vermutlich das Gegenteil von dem, was CUPRA damit erreichen wollte...
Martin
23.01.2024 um 09:06
Die meisten Autos werden aber deutlich länger gefahren. Wie sieht es denn nach 20 Jahren aus?

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