ELE will jährlich bis zu zwei Millionen Euro in Ladesäulen investieren
Die ELE, ein Gemeinschaftsunternehmen der E.ON-Tochter Westenergie sowie der Städte Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck, ist schon lange im Bereich Ladeinfrastruktur aktiv. So berichteten wir bereits 2018 über eine Bundesförderung für ELE-Ladestationen.
Mittlerweile umfasst das Netz der ELE schon 326 Ladepunkte in den drei Städten. Im abgelaufenen Jahr kamen in Bottrop nach einer Ausschreibung zehn Standorte und in Gladbeck vier Standorte mit neuen Lademöglichkeiten hinzu, aktuelle Zahlen zu Gelsenkirchen liegen uns hingegen nicht vor.
Auch wenn es sich bei den neuen Ladesäulen größtenteils um AC-Lader handelt, so bekräftigen die ELE zugleich, dass sie künftig jedes Jahr Ausgaben von ein bis zwei Millionen Euro für Ladeinfrastruktur einplanen, unter anderem für weitere Schnellladeparks.
Alle Ladesäulen der ELE werden ausschließlich mit Ökostrom beliefert. ELE-Kunden zahlen mit dem Autostromtarif „ELE autoStrom Drive“ 39 Cent pro Kilowattstunde an AC-Ladern. Das Schnellladen an DC-Stationen liegt bei 54 Cent/kWh. Interessant für Kunden ohne eigene Wallbox, die in der Nähe einer öffentlichen ELE-Station wohnen: Der Versorger hat die Blockiergebühren an AC-Ladesäulen zwischen 20 und 8 Uhr abgeschafft, diese gelten nur noch tagsüber.





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