ÖBB Postbus vertraut auf 63 E-Busse von MAN
Die strombetriebenen Gelenkbusse von MAN sollen dabei vor allem auf stark frequentierten Linien mit hohem Fahrgastaufkommen eingesetzt werden. Die E-Solobusse verstärken die Flotte von ÖBB Postbus auf den Standardlinien. Beide Bustypen haben dabei laut dem Hersteller dank sechs bzw. acht Batteriepaketen an Bord eine Reichweite von bis zu 350 Kilometern. Die Lion’s City 12 E warten dabei mit 30 Sitz- und 61 Stehplätzen auf, die Lion’s City 18 E kommen auf 42 Sitz- und 113 Stehplätze. Ausgestattet sind die barrierefreien Niederflurfahrzeuge zudem mit MANs neuer Schwenk-Schiebetür-Technologie sowie zahlreichen Assistenzsystemen.
Im Bundesland Vorarlberg ist der MAN-Mitteilung zufolge schon heute jeder dritte Bus strombetrieben. „Damit verfügt das Bundesland über die aktuell größte E-Bus-Flotte in ganz Österreich. Insgesamt sind aktuell rund 100 E-Busse im Linienbetrieb, mehr als die Hälfte davon wird von ÖBB Postbus betrieben“, heißt es. Bis zum Frühjahr soll die Elektrobus-Flotte bereits auf 141 Fahrzeuge und bis 2030 auf 200 Einheiten klettern.
„Auch künftig werden wir somit mit unseren innovativen MAN-Elektrobussen zu einem umweltfreundlichen Regionalverkehr beitragen können“, kommentiert Rudi Kuchta, Managing Director von MAN Truck & Bus Österreich, und betont: „MAN ist mit einem Marktanteil von über 50 Prozent Marktführer im Bereich der eBusse in Österreich – nicht zuletzt dank des großen Vertrauens, das uns ÖBB Postbus entgegenbringt.“ Insgesamt hat MAN 2025 eigenen Angaben zufolge 112 E-Busse in Österreich ausgeliefert.
Die eMobility-Ambitionen des Bundeslands fußen dabei auf einer Infrastruktur mit aktuell insgesamt 144 Bus-Ladepunkten in ganz Vorarlberg. Allein an den Postbus-Standorten Wolfurt, Bludenz und Feldkirch befinden sich 75 Ladepunkte, die vom Energieversorger illwerke vkw errichtet wurden und betrieben werden. Das ÖBB-Postbus-Depot in Wolfurt kam erst vor Kurzem als neuer E-Bus-Knotenpunkt mit allein 54 Ladern hinzu. Die dortigen Ladepunkte liefern bis zu 240 kW. In einer zweiten Ausbaustufe kann der Standort zudem auf bis zu 84 Ladepunkte erweitert werden.
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