Toyota ruft für E-Kombi bZ4X Touring zu Anfang 50.000 Euro auf
Der noch spärlich bestückte Elektro-Kombimarkt bekommt in Deutschland Zuwachs: Toyota bietet ab Frühjahr den bZ4X Touring an, einen Ableger des schon seit 2022 erhältlichen, strombetriebenen Mittelklasse-Crossovers bZ4X. Der Kombi fällt mit 4,83 Metern 14 Zentimeter länger aus als das Crossover-Modell (4,69m), wobei sich das Kombi-gemäß vor allem in einem 669 Liter großen Laderaumvolumen niederschlägt.
Beim Antrieb haben Kunden künftig die Wahl zwischen Front- und Allradantrieb. Ersterer bietet 165 kW und 268 Nm Drehmoment. In der Allradversion wird derselbe E-Motor um ein weiteres Aggregat mit 165 kW an der Hinterachse ergänzt. Daraus ergibt sich eine Systemleistung von 280 kW, „die den bZ4X Touring zum stärksten Toyota-Elektromodell auf dem Markt macht“, wie die Japaner betonen. Zum Vergleich: Der 2026er Modelljahrgang des bZ4X bietet in der Spitze 252 kW.
Beim Kombi sind beide Antriebsvarianten mit einer Lithium-Ionen-Batterie mit 74,7 kWh Bruttokapazität und bis zu 591 Kilometer Reichweite gemäß WLTP gekoppelt. Auch hier geht es einige Kilometer weiter als beim Mittelklasse-Crossover, das in der Long-Range-Version bis zu 569 km bietet. Dabei ist der bZ4X des aktuellen Modelljahrgangs mit einer ganz leicht kleineren Batterie (73,1 kWh brutto/69 kWh netto) unterwegs.
Die Netto-Kapazität vom 74,7-kWh-Akku des Kombis nennt Toyota noch nicht. Klar ist aber: Die Batterie lässt sich an Wechselstrom mit den üblichen 11 kW aufladen , in der Top-Version gehört zudem ein 22-kW-Bordladegerät zur Ausstattung. Die maximale Schnellladekapazität (DC) liegt bei 150 kW, wodurch sich die Batterie in 28 Minuten von zehn auf 80 Prozent laden lassen soll. Auf die Batterie gibt Toyota dabei eine Garantie über bis zu zehn Jahre beziehungsweise bis zu einer Laufleistung von 250.000 Kilometern. Sie deckt Funktionsstörungen sowie einen Kapazitätsabfall unter 70 Prozent ab.
Serienmäßig an Bord hat der Touring darüber hinaus eine Wärmepumpe und eine Batterievorkonditionierung, die manuell über das Multimediasystem oder automatisch im Einklang mit der Navi-Ladeplanung gestartet wird. Für den Nutzwert eines Kombis zudem wichtig: Neben dem Stauvolumen von 669 Litern bietet der japanische Wagen eine Anhängelast (gebremst) von 1,5 Tonnen. Und: „Abseits befestigter Straßen sorgt der Allradantrieb dank X-Mode samt zwei Modi für unterschiedliche Geländebedingungen für optimale Traktion und hohe Fahrsicherheit“, wie Toyota ausführt. Zusätzlich kann die Funktion „Grip Control“ aktiviert werden.
Diese robusteren Eigenschaften spiegeln sich auch in der Optik wider: Im Vergleich zum eleganten Look des normalen bZ4X weist das neue Touring-Modell ein tougheres Design auf – mit schwarzen Akzenten an den Radhäusern, schwarzen Felgen und der Dachreling.
Grundsätzlich können sich Kunden beim bZ4X Touring zwischen zwei Ausstattungslinien entscheiden. In der Einstiegsversion Teamplayer sind dabei unter anderem Matrix-LED-Scheinwerfer, ein 14-Zoll-Multimedia-Display, eine Rückfahrkamera, das Navigationssystem Toyota Smart Connect, eine Ambientebeleuchtung, eine Sitzheizung für die Vordersitze, ein beheizbares Lenkrad, das Smart-Key-System, ein automatisch abblendender Innenspiegel sowie 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mit dabei.
Die Top-Version Lounge ist ausschließlich mit Allradantrieb erhältlich und bietet zusätzlich Features wie ein Panoramadach, 20-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine elektrische Sitzverstellung für den Fahrersitz mit Memory-Funktion, beheizbare und belüftete Sitze vorne und hinten, einen digitalen Rückspiegel, besagtes 22-kW-Bordladegerät und einen automatischen Einpark-Assistenten. Zudem halten zusätzlich zur serienmäßigen Sicherheitsausstattung ein Spurwechsel-Assistent und ein Querverkehrs-Assistent Einzug.
Bestellungen für das Modells sind ab sofort möglich. Der eingangs genannte Basispreis von 49.990 Euro für den einmotorigen Touring in der Ausstattung Teamplayer ist dabei ein befristetes Einführungsangebot und gilt bis zum 31. März. Für die Teamplayer-Variante mit Allrad ruft Toyota ab 55.000 Euro auf, für die Lounge-Version mit Allrad ab 59.500 Euro. Alternativ kann der Kombi von Privatkunden in der Ausstattungslinie Teamplayer ab 369 Euro monatlich geleast werden. Optional bieten die Japaner schließlich ein Paket namens „Wartung+“ für monatlich 39,99 Euro. Dieses deckt die Kosten für Inspektionen, Wechsel von Flüssigkeiten nach Herstellervorgaben, einen jährlichen Check sowie Hauptuntersuchung (sofern während der Vertragslaufzeit fällig) ab. Wer bis zum 31. März einen Leasingvertrag inklusive „Wartung+“ abschließt, bekommt von Toyota übrigens eine 11-kW-Wallbox on top.





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