Fiat will mit variantenreichen Elektro-Minis bei der Mikromobilität vorangehen

Fiat hat auf einer Veranstaltung in Rom seine Strategie für die Mikromobilität vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen der elektrische Topolino, das dreirädrige Nutzfahrzeug Tris sowie das neue Multiplina Concept. Der Hersteller verfolgt damit das Ziel, ein eigenes Mobilitätsökosystem für den Personen- und Warentransport in urbanen Räumen aufzubauen.

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Fiat zeigt in Rom unter anderem die Studie Multiplina Concept.
Bild: FIAT

Der schon erhältliche Topolino bleibt dabei das Kernmodell der Strategie. Nach Angaben von Fiat war das vollelektrische Leichtfahrzeug 2025 Marktführer im europäischen Segment der elektrischen Leichtfahrzeuge. Für das zweite Quartal 2026 erwartet der Hersteller zudem einen neuen Höchststand bei den Bestellungen mit einem Plus von rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig erweitert Fiat die Baureihe um mehrere Designvarianten, darunter Corallo, Dolcevita, Sport sowie eine Collector’s Edition in Zusammenarbeit mit Vilebrequin.

Auch das erst im vergangenen Jahr vorgestellte elektrische Dreirad Tris entwickelt Fiat weiter. Das Fahrzeug wurde ursprünglich als Plattform für den emissionsfreien Lieferverkehr auf der letzten Meile entwickelt und zunächst für Märkte in Afrika und dem Nahen Osten angekündigt. Nun soll es mit einer Dolcevita-Studie auch Anwendungen im Freizeit- und Gastgewerbebereich erschließen. Zudem kündigte Fiat eine Kooperation mit der italienischen Kaffeerösterei Caffè Vergnano an. Gemeinsam wollen die Partner mobile Kaffeekonzepte auf Basis des Tris entwickeln.

Den Ausblick auf das nächste Fahrzeug der Baureihe liefert zudem das Multiplina Concept. Die Studie interpretiert den historischen Fiat 600 Multipla neu und soll künftig die Lücke zwischen dem Topolino und einem klassischen Pkw schließen. Nach bisherigen Angaben plant Fiat einen viersitzigen Elektro-Leichtwagen der Fahrzeugklasse L7e, der mehr Platz und Komfort als der Topolino bieten soll. Die Serienversion wird derzeit für 2028 erwartet.

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Fiat-CEO Olivier François stellte in Rom die neue Mikromobilitätsstrategie der Marke vor.
Bild: Stellantis

Mit Topolino, Tris und Multiplina verfolgt Fiat einen breiteren Ansatz als bislang. Während der Topolino den urbanen Individualverkehr adressiert und der Tris ursprünglich für gewerbliche Transporte entwickelt wurde, soll der Multiplina künftig ein alltagstauglicheres Leichtfahrzeug für bis zu vier Personen bieten. Damit baut Fiat seine Aktivitäten im Segment der elektrischen Leichtfahrzeuge weiter aus und bündelt sie erstmals unter einer gemeinsamen Mikromobilitätsstrategie.

Fiat-CEO Olivier François bezeichnete Mikromobilität als zentrales Zukunftsfeld für die Marke: „Mit Topolino, Tris und unserer Zukunftsvision Multiplina schaffen wir ein umfassendes Ökosystem für die Städte von morgen.“

stellantis.com, insideevs.de

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