Hochtief baut in Bergisch Gladbach 72 AC-Ladepunkte

In Bergisch Gladbach entstehen an 36 Standorten neue AC-Ladesäulen mit insgesamt 72 Ladepunkten. Gebaut und betrieben werden die Ladesäulen von der Hochtief Ladepartner GmbH. Deren Zwischenbilanz lautet: 14 Ladesäulen sind bereits in Betrieb, die übrigen folgen in den kommenden Wochen.

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Bild: Stadt Bergisch Gladbach

Bergisch Gladbach ist eine Kreisstadt mit rund 112.000 Einwohnern in Nordrhein-Westfalen. Die Auswahl der 36 Standorte für Ladesäulen erfolgte mithilfe von Technikpartner Hochtief – und unter Rückgriff auf detaillierte Analysen. So haben die Verantwortlichen bei der Standortwahl demografische Daten, Verkehrsflüsse und lokale Zulassungszahlen von E-Fahrzeugen berücksichtigt. „Diese Daten wurden mit den Ergebnissen aus dem interkommunalen Ladeinfrastrukturkonzept des Rheinisch-Bergischen Kreises verschnitten, um die vorhandenen und zukünftigen öffentlichen Ladebedarfe bestmöglich decken zu können“, schreibt Hochtief.

Herausgekommen sind jene 36 Orte, die nun für AC-Ladeinfrastruktur erschlossen werden bzw. schon im Betrieb sind. Hardware-seitig kommen Säulen mit je zwei Ladepunkten und einer regulären Ladeleistung von 11 Kilowatt zum Einsatz. Dank eines intelligenten Lastmanagements sind im Einzelbetrieb aber auch bis zu 22 Kilowatt pro Ladepunkt möglich.

Neben der Planung und der Installation übernimmt Hochtief als Charge Point Operator (CPO) auch den Betrieb der Lader. „Mit unserer Erfahrung als Partner für Ladeinfrastruktur schaffen wir für Bergisch Gladbach ein bedarfsgerechtes, zukunftssicheres Netz – technisch auf dem neuesten Stand und genau dort, wo es gebraucht wird“, betont Dirk Ortkemper, Geschäftsführer der Hochtief Ladepartner GmbH. Das Unternehmen ist ein Spin-Off der Hochtief PPP Solutions GmbH mit Sitz in Essen.

Bürgermeister Marcel Kreutz ergänzt: „Eine funktionierende Ladeinfrastruktur ist die Basis für den Erfolg der Elektromobilität – und damit ein Baustein moderner Stadtentwicklung. Es sei wichtig, dass nicht nur die attraktivsten Standorte bedient werden, sondern dass eine flächendeckende Versorgung des Stadtgebietes mit E-Ladepunkten sichergestellt wird.

Aktuell sind bereits 14 der 36 Standorte am Netz. Die Stadt unterstützt das Projekt u.a. durch ein digitales Genehmigungstool, über das sich Hochtief und die Kommune effizient abstimmen konnten. „Das beschleunigte den Genehmigungsprozess deutlich“, so der Technikpartner, der von der Stadt zudem eine Sondernutzungserlaubnis für mindestens acht Jahre erhalten hat, damit die Ladesäulen im öffentlichen Raum aufgebaut und betrieben werden können.

bergischgladbach.de, hochtief-ladepartner.de

4 Kommentare

zu „Hochtief baut in Bergisch Gladbach 72 AC-Ladepunkte“
Peter
01.03.2026 um 18:11
Na hoffentlich ist das Bild nicht aktuell.. immerhin ist die verwendete Ladesäule im Hintergrund nicht mehr zulässig. AFIR und RED lassen grüßen ;-) Nicht das hier ebenfalls doppelt Geld vergraben wird, weil getauscht werden muss - passiert an anderen Stellen ja auch schon.
sig
02.03.2026 um 07:07
CEE16/31A an jedem 3. Parkplatz, netzdienlich mit Rundsteuersignal. So gehts.
Peter
02.03.2026 um 10:43
Wie soll damit die AFIR Anforderung nach 18115-2 seit 08.01. gelöst werden? Alfen hat nicht aus Spaß das Produkt aus dem Portfolio genommen. Auch fordert die RED eine entsprechende Konformität. Netzdienliches Laden löst hier nichts und ist auch nicht das Problem mit dem Produkt.
Tommy
02.03.2026 um 08:17
vor allen Dingen hat Hochtief mit die höchsten Ladepreise hier im Westen der Republik! Vorteil, wenn man es so sieht, da steht nie einer dran! Ich auch nicht!!!

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