KGM Torres EVX auch als Cargo-Modell bestellbar

KG Mobility bringt in Deutschland eine Cargo-Variante seines Elektro-SUVs Torres EVX auf den Markt. Der wesentliche Unterschied zur Pkw-Version betrifft den Bereich hinter dem Fahrer- und Beifahrersitz.

Kgm torres evx cargo van
Bild: KGM

Bei der Cargo-Version wird auf eine Rückbank zugunsten von Stauraum verzichtet. So ergibt sich in der Nutzfahrzeug-Version des Torres EVX eine rund 1,80 Meter lange und 1,30 Meter breite Ladefläche. Das maximale Ladevolumen beträgt rund zwei Kubikmeter, die Zuladung bis zu 485 Kilogramm. Eine Trennwand separiert die Vordersitze vom Ladeabteil. Der Zugang zur Ladefläche erfolgt entweder über den Kofferraum oder die beiden hinteren Seitentüren, die ebenfalls erhalten bleiben.

Optisch ist der Torres EVX Cargo Van, wie die Variante offiziell heißt, kaum vom Pkw-Modell zu unterscheiden. Auch die Antriebstechnik ist bekannt: Der 152 kW starke Elektromotor triebt mit seinen 339 Nm Drehmoment die Vorderräder an. Im Unterboden ist ein 80,6 kWh großer Akku mit LFP-Batteriezellen verbaut. Die Reichweite liegt beim Torres EVX Cargo Van bei bis zu 498 Kilometer nach WLTP, im City-Zyklus sind es 656 Kilometer. „Das Aufladen von 20 auf 80 Prozent dauert an Schnellladestationen nur 36 Minuten, alternativ wird an der betriebseigenen Wallbox dreiphasig mit 11 kW bequem über Nacht geladen“, teilt KGM mit.

Im Test der Pkw-Version hat der Torres EVX im vergangenen Jahr beim Schnellladen die Werksangabe von damals bis zu 42 Minuten unterboten und war schon nach 32 Minuten wieder zu 80 Prozent gefüllt. Der Energiegehalt der LFP-Batterie im Testwagen war damals aber mit 73,6 kWh angegeben, jetzt nennt KG Mobility 80,6 kWh. Das Ladeverhalten kann also von der von uns ermittelten Ladekurve abweichen. Dazu kommt: Der Torres EVX hat keine Batterie-Vorkonditionierung, im Winter kann die Ladezeit also deutlich länger ausfallen – je nach Zell-Temperatur.

Die Preisliste für den Torres EVX Cargo Van startet bei 38.990 Euro, Bestellungen sind ab sofort möglich – die Pkw-Version startet bei 41.990 Euro. Das Modell wird zum Marktstart in der Ausstattungslinie „Core“ angeboten, die laut dem Unternehmen „hohen Komfort mit einem ausgezeichneten Preis-/Leistungs-Verhältnis kombiniert“. Elektrisch einstell-, anklapp- und beheizbare Außenspiegel, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, eine Rückfahrkamera samt Einparkhilfe hinten, das schlüssellose Smart Key Zugangssystem, Licht- und Regensensor, ein Multifunktions-Lederlenkrad sowie eine Privacy-Verglasung ab der B-Säule sind serienmäßig an Bord.

Die Aufpreisliste ist kurz: Die Wärmepumpe kostet 1.300 Euro mehr, eine von fünf möglichen Metallic-Lackierungen schlägt mit 700 Euro zu Buche. Und wer sich für das Technik-Paket (Aufpreis: 1.000 Euro) entscheidet, erhält eine 360-Grad-Kamera und eine kabellose Ladeschale für Smartphones. 

Kunden genießen über zehn Jahre bzw. eine Million Kilometer Schutz vor einem größeren Leistungsabfall des Hochvoltakkus. Daneben offeriert das Unternehmen auf Elektroautos eine siebenjährige Fahrzeuggarantie bis 150.000 Kilometer Laufleistung. Sie deckt alle wichtigen Bauteile ab. Voraussetzung ist lediglich, dass die vorgeschriebenen Inspektions- und Wartungsintervalle eingehalten werden. 

kgm.de

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