Rechtsstreit in Norwegen: Tesla muss 115 Kläger entschädigen
Der norwegische Prozess gegen Tesla entzündete sich einst daran, dass der E-Autobauer 2019 beim Model S der ersten Generation per Software-Update die Ladegeschwindigkeit gedrosselt hatte, „um eine längere Lebensdauer des Batteriepakets und eine erhöhten Sicherheit zu erreichen“ – so das offizielle Statement seinerzeit. Rechtens war das nicht: Schon 2024 hatte das Berufungsgericht Borgarting Tesla Norwegen dazu verurteilt, vier Kläger deswegen Preisnachlässe in Höhe von jeweils 50.000 Norwegischen Kronen zu gewähren. Umgerechnet sind das heute je knapp 4.600 Euro.
Schon damals war jedoch klar, dass dieses Urteil für weitere Tesla-Fahrer von Bedeutung sein könnte. Nach Angaben des norwegischen Straßenverkehrs-Informationszentrums wurden in den Jahren 2013, 2014 und 2015 in Norwegen 9.874 Tesla Model S der ersten Generation verkauft. Doch insgesamt nur 115 Parteien haben sich der Klage angeschlossen und profitieren deshalb nun ebenfalls von der identischen Entschädigungssumme. Tesla muss zum Abschluss des Prozesses nun also 5,75 Millionen Kronen überweisen, umgerechnet grob 530.000 Euro – eine eher symbolische Summe.





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