06.12.2016 - 13:07

Grüne wollen Mobilitätskarte für öffentliche Verkehrsmittel

Nach der Bundestagswahl will die Partei das Mammut-Projekt eines landesweiten Mobilitätsangebotes vorantreiben. Ähnlich wie in der Schweiz sollen einmal alle öffentlichen Verkehrsangebote samt ÖPNV, Bahn sowie Car- und Bikesharing mit nur einer Karte zugänglich sein. Mobilitätsstationen mit Ladesäulen sind dabei als Schnittstellen vorgesehen.

Über die klassischen Wege und beispielsweise dem Smartphone sollen Tickets gebucht werden können. Für eine solche „Karte“ ist es jedoch notwendig alle Verkehrsunternehmen mit einzubeziehen und nicht nur diese, die sich daran beteiligen wollen. Vorerst sind in bestimmten Regionen erste Pilotprojekte denkbar, um ausgiebige Erfahrungen sammeln zu können.
heise.de

06.12.2016 - 11:19

Bundestag – Flotte bald mit Elektrofahrzeugen

Der BwFuhrparkService übernimmt ab August 2017 den Fahrdienst des Deutschen Bundestages – und will die Flotte grüner machen. Schon im nächsten Jahr soll der bis zu 100 Autos umfassende Fuhrpark weniger als 95 Gramm CO2 pro km emittieren. Zudem sollen fünf kleinere E-Autos im Chauffeur-Service getestet werden.
autoflotte.de, presseportal.de

05.12.2016 - 18:29

EU-Kommission gibt grünes Licht für Pkw-Maut

Die EU-Kommission hat nun der umstrittenen Pkw-Maut für Deutschland zugestimmt. Elektroautos sind von der Straßengebühr jedoch befreit. In Kraft tritt diese ohnehin erst nach der Bundestagswahl 2017. Im Falle einer Regierungsbeteiligung wollen die Grünen die Maut noch kippen. Die Niederlande wollen klagen, Österreich, Belgien und Dänemark könnten sich anschließen.
autoflotte.de, autohaus.de, automobilwoche.de (Nachbarländer), klamm.de (Grüne)

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ZF Friedrichshafen

05.12.2016 - 17:45

BMW-Entwicklungsvorstand: Kritik an Tesla-Hype für große Reichweiten

BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich sieht den durch Tesla ausgelösten Hype um große Reichweiten weiter kritisch. Es werde „auch 2020 noch urbane Konzepte mit 200 Kilometer Reichweite geben“, meint Fröhlich. Die Leute sollten die Wahl haben.

„Wir werden das Auto nicht durch 800 Kilogramm Stromspeicher ruinieren. Die Strategie ist nicht zielführend. Der Speicher ist Kostentreiber Nummer eins beim Elektroauto.“

Gleichzeitig erwähnt Fröhlich die Fortschritte in der Zellchemie und damit einer höheren Energiedichte, die das Gewicht der oft gleichgroß bleibenden Batterien in Grenzen hält. Die Frage, nach dem Sinn einen schweren Speicher im Fahrzeug mit enormer Reichweite „umherzufahren“ ohne ihn zu benötigen, sei im Zuge von „Effizienz“ berechtigt.
welt.de

05.12.2016 - 16:14

Grünen-Bundestagsfraktion schießt gegen den VDA

Stephan Kühn, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, schießt sich auf den Verband der Automobilindustrie ein. Dessen Präsident Matthias Wissmann hält er vor, „weiter das Märchen vom Klimaschutz mit fossilen Verbrennungsmotoren“ zu erzählen, während „sich die Welt auf eine umfassende Verkehrswende“ einstelle.

„Der VDA muss aufpassen, dass er nicht zu einem Dinosaurier der Verkehrswelt wird.“

Die Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze der deutschen Automobilindustrie sieht er dabei gefährdet, wenn kein Wandel stattfindet. Zusätzlich kritisiert er die Täuschung der Verbraucher mit dem sogenannten „Clean Diesel“. Ein schneller Durchbruch der Elektromobilität wäre notwendig. Als positives Beispiel spielt Kühn auf einige deutsche Automobilhersteller an, die weiter seien als der Lobbyverband. Diese eifern dem Pionier Tesla nach und bauen u.a. ein Schnellladesystem auf. Ein wichtiger Schritt in eine neue Richtung.
gruene-bundestag.de

05.12.2016 - 16:27

London gibt Dieselbus den Todesstoß

Londons Bürgermeister Sadiq Khan will ab 2018 beim Kauf neuer einstöckiger Busse für die Innenstadt nur noch auf reine E-Fahrzeuge setzen. Auch beim Doppeldecker soll der reine Diesel ab 2018 Geschichte sein, dort kommt er maximal noch als Hybrid. 

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Mennekes Eichrecht

05.12.2016 - 16:49

Ladestationen für Wohngebäude verpflichtend

Die EU-Kommission hat mit ihrem „Winterpaket“ für den Energiemarkt in Europa auch Vorschläge zu verpflichtenden Ladestationen gemacht: An allen neuen und grundlegend sanierten Geschäftsgebäuden mit mehr als zehn Parkplätzen sollen ab 2025 zehn Prozent der Parkplätze mit Ladestationen ausgestattet werden müssen. Bei neuen Wohngebäuden mit mehr als zehn Stellplätzen soll zumindest eine Vorverkabelung für Ladestationen entstehen.
tagesspiegel.de

05.12.2016 - 15:16

Führt der Umweltbonus in die Sackgasse?

Die staatliche Kaufprämie für E-Autos verhindert laut einer neuen Studie des InnoZ im Auftrag von Greenpeace eine echte Verkehrswende, indem sie den Kauf privater Pkw subventioniert, statt nachhaltige Mobilitätsangebote zu stärken. Die Bundesregierung sollte konsequent E-Autos im Sharing-Betrieb fördern und beschließen, ab 2025 keine weiteren Verbrennungsmotoren mehr zuzulassen, fordert Greenpeace einmal mehr.

Für den Greenpeace-Verkehrsexperten Tobias Austrup ist nicht das eigene Elektroauto das beste, sondern das geteilte. „Kluge Verkehrspolitik versteht Mobilität als attraktive Dienstleistung, nicht als eigenes Auto vor der Tür. Die Bundesregierung will bislang mit der teuren und erfolglosen Kaufprämie nur den Motor tauschen.“, so Austrup weiter.

Mehr Menschen könnten ohne Einschränkung ihrer Mobilität auf das eigene Auto verzichten, wenn die Bundesregierung u.a. ausschließlich Elektroautos im Flottenbetrieb fördere. Ein Ausbau der neuen Mobilität ist notwendig und gleichzeitig müsste sich schneller von der bisherigen verabschiedet werden.
greenpeace.de, greenpeace-magazin.de

05.12.2016 - 13:35

Pflicht zum E: Brauchen wir die Quote?

China will sie. Vielleicht. Kalifornien hat sie und neun weitere US-Bundesstaaten auch. Und in Europa ist sie eigentlich schon da, nur hat es keiner bemerkt: Die Quote für Elektroautos. Ein Begriff, der nach Zwang klingt, fast nach Planwirtschaft, immer aber nach etwas, das sich nicht von alleine ergibt und trotzdem gegen alle Widerstände richtig und […]

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06.06.2016 - 12:04

Video-Interview: Franz Loogen, e-mobil BW, will klare Luft in Stuttgart.

Was die Stuttgarter Luft vom Schaufenster für Elektromobilität hat – das haben wir Franz Loogen auf der Hannover Messe gefragt. „Das Schaufenster war sehr erfolgreich im Abbilden des Systems Elektromobilität“, sagt der Geschäftsführer der e-mobil BW, der mit seinem Team die Förderregion im Südwesten koordiniert hat.

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30.10.2015 - 09:42

Studie der e-mobil BW, Tesla-Autopilot.

Studien-Tipp: „Automatisiert. Vernetzt. Elektrisch. – Potenziale innovativer Mobilitätslösungen für Baden-Württemberg“ heißt eine neue, von der e-mobil BW veröffentlichte Studie. Sie analysiert den von der Entwicklung des automatisierten Fahrens und der Elektromobilität angestoßenen Veränderungsprozess in technologischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Hinsicht.
e-mobilbw.de (Infos), e-mobilbw.de (PDF-Download)

Video-Tipp: Soeben ausgeliefert, hat der Tesla-Autopilot in Seattle schon einen ersten Crash verhindert. Der junge Uber-Fahrer am Steuer gibt an, er hätte es in der Zeit, in der das Fahrzeug selbsttätig zum Stehen kam, nicht einmal geschafft, zu hupen.
geekwire.com

08.06.2015 - 10:24

Norwegen: Die Mär vom Ende des Förder-Paradieses.

Das Subventionsprogramm für Elektroautos in Norwegen, so glaubt es Spiegel Online zu wissen, drohe am eigenen Erfolg zu scheitern. Bald könne Schluss sein mit den Kaufanreizen. Und Fritz Indra, tapferer Kämpfer für das ewige Leben des Verbrennungsmotors, gibt sich in der „WirtschaftsWoche“ überzeugt, dass Norwegen die „immensen Förderungen […] einstellt“. Was ist wirklich los im […]

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11.03.2014 - 09:08

Handlungsleitfaden für Kommunen, Dieselhybrid-Pistenraupe

Download-Tipp: Das Städtebau-Institut der Uni Stuttgart hat im Rahmen der Begleitforschung zu den „Modellregionen Elektromobilität“ einen Handlungsleitfaden für Kommunen herausgebracht, der sich an die Planer und Entscheidungsträger in selbigen richtet.
now-gmbh.de (PDF-Download)

Lese-Tipp 1: Hauke Schrieber hat sich die aufregendsten Elektro- und Hybrid-Exponate in Genf näher angesehen und dabei u.a. bei NanoFlowcell-Chef Nunzio La Vecchia mal nachgefragt, wo man die Elektrolyt-Flüssigkeit für den Quant e eigentlich nachtanken können soll.
autobild.de

Lese-Tipp 2: Im Alpbachtal ist die erste Diesel-Hybrid-Pistenraupe Österreichs in Betrieb gegangen. Der „PistenBully 600 E+“ verfügt über eine strombetriebene Schneefräse und überzeugte die Verantwortlichen durch um 20 Prozent niedrigere Betriebskosten und Emissionen.
tt.com

Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2014/03/11/handlungsleitfaden-fuer-kommunen-dieselhybrid-pistenraupe/
11.03.2014 09:08