20.12.2016 - 11:44

Volkswagen zahlt 1,5 Milliarden Euro in Kanada

In der Dieselaffäre hat Volkswagen einen hohen Vergleich aushandeln können. Insgesamt zahlt der VW-Konzern mit seiner Tochter Audi rund 1,5 Milliarden Euro an kanadische Autokäufer. Die Verhandlungen über einen Vergleich in den USA und rund 80.000 Dieselautos ziehen sich weiter hin.
spiegel.de

19.12.2016 - 17:23

Michigan: Tests mit autonomen E-Fahrzeugen

Im US-Bundesstaat Michigan dürfen seit kurzem autonome Fahrzeuge ohne Lenkrad und Pedale auf öffentlichen Straßen getestet werden. GM hat nun angekündigt, umgehend mit den Tests selbstfahrender Autos in Michigan und schon Anfang 2017 mit der Produktion einer Testflotte autonomer Chevrolet Bolt EVs in seinem Werk in Orion Township zu beginnen.
car-it.com

19.12.2016 - 16:57

Fahrverbote: Grünen-Fraktionschef sieht ein Versagen der Bundesregierung

Die Gesundheit des Menschen muss Vorrang haben und die Stickoxide in den Städten müssen runter, dessen ist sich Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter sicher. Damit reagiert Hofreiter auf eine Möglichkeit, dass Städte und Kommunen eigene Fahrverbote verhängen könnten.

„Es offenbart das ganze Versagen der Bundesregierung seit vielen Jahren, dass jetzt – auf Druck der Bundesländer – partielle Fahrverbote vorbereitet werden.“

Hendricks erklärte nun: „Mit diesem Vorschlag geben wir den Städten neue Möglichkeiten zum Schutz ihrer Bürgerinnen und Bürger an die Hand. Wir machen damit auch klar, dass es Sache der Städte und Kommunen ist zu entscheiden, ob sie Maßnahmen ergreifen – und wenn ja, welche.“ Damit folge ihr Ministerium dem Wunsch zahlreicher Städte und aller Landesumweltminister.
autohaus.de

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Battery Experts Forum

16.12.2016 - 10:37

Noch schärfere E-Auflagen für Autobauer in China?

Die Regierung hat offenbar zwei brisante Gesetzentwürfe pflichtgemäß der WTO vorgelegt. Einmal geht es um die schon bekannte E-Autoquote ab 2018 (wir berichteten), wobei offenbar trotz des Drängens aus Deutschland & Co. (im Wirtschaftsministerium läuft sich die eMobility-Abteilung dem Vernehmen nach die Hacken wund) keine Aufweichung stattfand. 

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16.12.2016 - 09:23

München schichtet E-Förderung um

Im Zuge der bundesweit eingeführten E-Autoförderung hat München nun die Umverteilung der freigewordenen Gelder aus dem eigenen Programm (wir berichteten) beschlossen: Der städtische Infrastruktur-Aufbau erhält nun 6,6 Mio, die Umrüstung von Bussen und Taxis auf E-Antriebe vier bzw. zwei Mio Euro. Private Schnelllader bekommen 5.000 und Käufer von Lasten-Pedelecs oder E-Rollern 1.000 Euro.
muenchen.de

15.12.2016 - 18:57

Elon Musk wird Trump-Berater

Nach dem jüngsten Treffen mit Valley-Größen hat der künftige US-Präsident Donald Trump drei Schwergewichte aus der Wirtschaft als Mitglieder in seinen erweiterten Beraterstab berufen: Darunter sind Uber-CEO Travis Kalanick sowie Tesla-Chef Elon Musk.
insideevs.com, electrek.co

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15.12.2016 - 17:10

Landkreis München will CO2-Ausstoß deutlich reduzieren

Neben der Stadt will nun auch der Landkreis München seinen CO2-Ausstoß deutlich reduzieren. Unter anderem soll ein Gesamtkonzept zur E-Mobilität inkl. Förderung für E-Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur für alle 29 Gemeinden und Städte erstellt werden. Zudem will der Landkreis seinen eigenen Fuhrpark elektrisch aufrüsten. Zeit wird’s ja auch.
sueddeutsche.de

14.12.2016 - 20:19

Europäische Autoverband fordert mehr Zeit für Hersteller

Erik Jonnaert, Generalsekretär des europäischen Automobilverbandes Acea, bittet erwartungsgemäß um Aufschub bei der Einführung der RDE-Tests. Die in Paketen dargereichten Abgasauflagen würden eine vernünftige Modellplanung nahezu unmöglich machen.

„Die Unsicherheit bei neuen Vorgaben lässt den Herstellern einfach zu wenig Zeit, um die notwendigen Änderungen bei der Gestaltung der Fahrzeuge, Motoren, Auspuffanlagen und Montagebändern vorzunehmen.“

Dazu bräuchte es schlicht mehr Vorlaufzeit. Es scheint, als hätte Jonnaert in den letzten zwölf Monaten keine Zeitung gelesen. Allerdings wies die EU-Kommission diese Kritik des Verbands zurück. Eine Sprecherin erklärte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur:

„Das Problem der Luftverschmutzung ist wohlbekannt, ebenso wie der feste Wille der Kommission, Abgastests nach und nach zu stärken. Autohersteller sollten schon einmal anfangen, Fahrzeuge mit geringerem Partikel-Ausstoß zu entwerfen und die nötigen Filter bei Benzin-Autos einzuführen, die für Diesel-Wagen schon weit verbreitet sind. Die öffentliche Gesundheit steht auf dem Spiel und wir haben keine Zeit zu verlieren.“

Anfang des Jahres wird versuchsweise mit der Anwendung des neuen Verfahrens begonnen und ab September 2017 nach und nach verpflichtend sein. Bei diesem Verfahren werden Schadstoffe der Autos in der EU nicht mehr im Labor getestet werden, sondern auf den Straßen. Ziel des Tests ist es zudem die Verwendung von möglichen Abschaltvorrichtungen währenddessen zu verhindern.
automobilwoche.de

14.12.2016 - 20:49

München schichtet E-Prämientopf um

Die Stadt hatte ihre eigene E-Autoförderung mit dem Inkrafttreten der Bundeszuschüsse eingestellt (wir berichteten), die freien Gelder in Höhe von 11,6 Mio Euro könnten aber in dem Bereich bleiben. Heute wird entschieden, ob es zum Beispiel mehr Geld für E-Zweiräder oder die in der Stadt nur mäßig ausgebaute Ladeinfrastruktur gibt.
merkur.de

14.12.2016 - 20:39

Donald Trump: Besetzung des Kabinetts gegen Energiewende

Mit den Besetzungen seines Kabinetts stellt sich der künftige US-Präsident Donald Trump eindeutig gegen die Energiewende und für Big Oil. Wenn Rex Tillerson, bisher Vorstandschef des Ölmultis Exxon Mobil, Außenminister wird und Rick Perry, Öl-Förderer und Ex-Gouverneur von Texas, das Energieministerium übernimmt, dürfte klar sein, was die Uhr geschlagen hat.
wiwo.de (Tillerson), zeit.de (Perry)

13.12.2016 - 18:55

Abwrackprämie zur eMobility-Förderung?

Offenbar denkt das Bundesumweltministerium langfristig über einen Wechselbonus für Elektroauto-Käufer nach, wenn ein alter Verbrenner dafür von der Straße kommt. Ähnlich der Abwrackprämie nach der Finanzkrise soll diesmal der elektromobile Absatz erhöht werden. Ein solches Instrument wäre Ministerin Barbara Hendricks lieber als ein Verbrenner-Verbot.
welt.de

13.12.2016 - 17:58

Mäzen-Milliarde für Energie- & Verkehrswende

Eine Gruppe Superreicher um Bill Gates, Jeff Bezos & Co. haben einen grünen Investitionsfond mit einer Mrd Dollar ausgestattet. Das Geld soll über 20 Jahre in neuartige und auch riskante Technologieprojekte zur drastischen Reduktion der CO2-Emissionen investiert werden, u.a. in Energiespeicher- und Verkehrsvorhaben.
bloomberg.com

13.12.2016 - 15:49

Weniger Verkehr in Stuttgart – Eine Lösung gegen Feinstaub

Für Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann braucht die Landeshauptstadt eine ganzheitliche Verkehrswende. Nur mit weniger Straßenverkehr wären Probleme wie der Feinstaub in den Griff zu kriegen.

„Die Menschen müssen endlich verstehen, dass die Zahl der Autos, die in die Stuttgarter Innenstadt ein- und durchfährt, einfach zu hoch ist. Es gilt die Autofahrten um etwa 20 Prozent zu reduzieren, anders geht es nicht.“

Sorgen macht sich Hermann derweil um die Zukunft der Daimler-Standorte: Während Audi und Porsche klare E-Perspektiven aufzeigen würden, sei bei Mercedes in Untertürkheim und Sindelfingen noch vieles im Unklaren.
stuttgarter-nachrichten.de

13.12.2016 - 15:30

Christina Bu freut sich über Boom der E-Mobilität in Norwegen

Christina Bu, Generalsekretärin der Norwegischen Gesellschaft für Elektrofahrzeuge, freut sich über den Boom der E-Mobilität im eigenen Land. Es zeige sich inzwischen klar, dass Elektromobile technologisch bald so fortgeschritten sein werden, dass sie Benzin- und Dieselfahrzeuge auch ohne Subventionen übertreffen. 

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13.12.2016 - 14:56

Österreich setzt EU-Richtlinie um – weniger Verbrenner, mehr E-Autos

Österreich setzt im „Nationalen Strategierahmen Saubere Energie im Verkehr“ eine EU-Richtlinie u.a. zum Aufbau von Ladeinfrastruktur um. 2050 soll der Verkehrssektor CO2-neutral sein, so das erklärte Ziel. Dafür soll mit einer signifikanten Reduktion von Diesel- und Benzin-Antrieben im nächsten Jahrzehnt und einem klaren Schwerpunkt auf die Elektromobilität gesorgt werden.
bmvit.gv.at

12.12.2016 - 16:00

Verbrenner-Verbot auch in Großbritannien?

Auch auf den britischen Inseln sollten Neuzulassungen von Autos mit Verbrennungsmotoren irgendwann verboten werden – jedenfalls, wenn es nach der Opposition geht. Labour-Chef Jeremy Corbyn will ein Verbrenner-Verbot zehn Jahre nach einem möglichen Beschluss des Plans. Die Luft wird allerorten dünner für Benziner und Diesel.
independent.co.uk

09.12.2016 - 12:41

Scott Pruitt: Hardliner wird EPA-Chef

Der künftige US-Präsident Donald Trump will den Generalstaatsanwalt des Bundesstaats Oklahoma, Scott Pruitt, zum Chef der mächtigen Umweltbehörde EPA ernennen. Bitter, denn sein Ruf als energischer Befürworter der fossilen Energien eilt ihm meilenweit voraus.
manager-magazin.de, welt.de

09.12.2016 - 12:51

Bundesumweltministerin sieht Autobranche vor großem Umbruch

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks prognostiziert der Autobranche große Veränderungen in den kommenden Jahrzehnten. Allein bis 2030 müssten die Emissionen um bis zu 42 Prozent sinken. Bisher sei im Verkehr aber nicht viel passiert, die deutsche Automobilindustrie sei „ganz schön spät dran“, so Hendricks.

„Klar ist, dass die Autobauer sich umstellen müssen. Die Energiewende machen wir ja schon seit gut zwölf Jahren, mit der Verkehrswende fangen wir aber gerade jetzt erst an.“

Weiter zeigt sie die Probleme im Verkehrssektor auf. Zwar seien die Motoren effizienter geworden, die Autos aber größer und der Verkehr habe in den letzten 25 Jahren zugenommen. Außerdem sieht Hendricks die aktuelle Lage der Automobilindustrie hin zur E-Mobilität als positiv.
bizzenergytoday.com

09.12.2016 - 12:45

Allen Schaeffler sieht Elektrifizierung nicht als richtige Wahl

Allen Schaeffer, Direktor des Diesel Technology Forum, hält die Elektrifizierung berufsbedingt nicht für die richtige Wahl im Rennen um die nötige Emissionsreduktion. Die geplanten Diesel-Verbote in Großstädten weltweit könnten „die Luftqualität verschlimmern“. Ob Schaeffer auch noch an den Weihnachtsmann glaubt?

„Technologien wie das Elektroauto oder Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb können irgendwann als neue Optionen für die Verbraucher gelten, werden aber wahrscheinlich weder rechtzeitig noch im benötigten Umfang für eine kontinuierliche Reduzierung der CO2-Emissionen in den Städten zur Verfügung stehen.“

Die Europäische Union würde in Zusammenarbeit mit den Herstellern wichtige Schritte zur Verabschiedung strengerer Emissionsnormen und einer verbesserten Abgasuntersuchung für Fahrzeuge entwickeln. Schon jetzt haben die Hersteller festgestellt, dass der geringere CO2-Austoß der neueren Dieselautos eine Schlüsselstrategie für die Erfüllung des Übereinkommens von Paris darstellt.

09.12.2016 - 11:26

Bundesverband zeigt Lösung zur Vernetzung von Energie und E-Mobilität

Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) würde gern mehr E-Autos auf den Straßen sehen und hat nun in einem Papier erarbeitet, wie sich die Energiewirtschaft und die Elektromobilität am besten vernetzen ließen. Demnach müssten etliche Prozesse vereinfacht werden und sollten in einem eigenständigen Grün- und Weißbuchprozess der Ministerien austariert werden.
bne-online.de

08.12.2016 - 18:11

Niederlande verabschieden sich vom Verbrenner

Ab 2035 sollen nur noch rein elektrische Neuwagen verkauft werden dürfen, bestätigt Wirtschaftsminister Henk Kamp. Damit kommt das Verbrenner-Aus zwar später als gedacht, aber die Richtung im bereits heute stark elektrifizierten Holland ist klar. 

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08.12.2016 - 18:02

Bisher 7.370 Kaufprämien-Anträge beim BAFA eingegangen

Bis 1. Dezember sind genau 7.370 Kaufprämien-Anträge beim zuständigen BAFA eingegangen. Davon sind 4.173 für reine E-Autos, 3.195 für Plug-in-Hybride und zwei für Brennstoffzellen-Fahrzeuge vorgesehen. Die Werte sind ernüchternd, die gute Nachricht aber ist: Es kann nur besser werden.

Zu Beginn versprach sich die Bundesregierung sicher mehr vom Umweltbonus. Bis zum 30. Juni 2019 kann dieser beantragt werden oder bis die komplette Fördersumme aufgebraucht ist. Nach der aktuellen Entwicklung dürfte jedoch die Deadline ablaufen und genügend Geld im Fördertopf übrig bleiben.
automobilwoche.de

07.12.2016 - 17:39

BaWü-Verkehrsminister Hermann: Blaue Plakette notwendig

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann sieht die schwächelnden Diesel-Zulassungszahlen vor dem Hintergrund der Stickoxid-Debatte als Warnsignal an die Politik. Der Bund müsse rasch für Klarheit und Rechtssicherheit sorgen, eine blaue Plakette würde dabei helfen.

„Die derzeitige Unsicherheit vieler Menschen beim Autokauf zeigt die Notwendigkeit der blauen Plakette.“

Für den Minister werde der Dieselantrieb mit der neuesten Abgasreinigung noch als Übergangstechnologie gebraucht. Solange, bis elektrische Antriebe den Verbrennungsmotor ablösen. Nur Autos die die Schadstoffnorm Euro 6 erfüllen, würden die Plakette erhalten und ergänzt die aktuell roten, gelben und grünen Plaketten.
regio-news.de

Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2016/12/07/hessen-foerdert-e-busprojekte-und-ladeinfrastruktur/
07.12.2016 16:09