Schlagwort: Fritz Kuhn

28.10.2016 - 08:02

Swamy Kotagiri, Johannes Remmel, Fritz Kuhn.

Swamy-Kotagiri„Wir sehen in den kommenden fünf Jahren eine extreme Entwicklung in der Hybridisierung und Elektrifizierung der automobilen Welt. Neue Mobilitätskonzepte wie die Zunahme des Carsharings um 80 Prozent vor allem in großen Städten sind vorprogrammiert.“

Swamy Kotagiri, Technikvorstand bei Magna, erwartet einen Boom des E-Antriebs. Dennoch würden auch Verbrenner noch lange Teil des Straßenverkehrs bleiben, aber durch immer mehr Hybridzusatz wohl deutlich effizienter sein als heute.
wiwo.de

johannes-remmel„Das gleiche Dilemma wie bei den Energieversorgern werden wir in der Automobilindustrie erleben, wenn wir nicht rechtzeitig auf saubere und umweltschonende Antriebe setzen.“

NRW-Umweltminister Johannes Remmel hofft, dass Wirtschaft und Gesellschaft bei der Verkehrswende mehr Mut zum Systemwechsel zeigen als bei der Energiewende. Dort glaubten die „Dinosaurier“ lange, dass es einfach immer so weiter gehe – und wurden letztlich bestraft. Deshalb müsse die Politik den Druck auf die Industrie erhöhen.
bild.de

Fritz-Kuhn„Ich weiß nicht, ob die Diskussion über 2030 jetzt sinnvoll ist. Ich sage Ihnen klar: Wenn die Automobilindustrie keine Motoren produziert, ob Elektromotoren oder wasserstoffgetriebene Fahrzeuge, mit denen sich die Schadstoffe einhalten lassen, dann wird es keine Zukunft geben.“

Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) nimmt kein Blatt mehr vor den Mund: Wenn die Autobauer keine saubere Technologie liefern, müssten sie künftig mit dem Ausschluss aus der Stadt rechnen. Andere Maßnahmen hätten nicht gefruchtet.
deutschlandfunk.de

29.07.2016 - 08:16

Dieter Zetsche, Egbert Figgmeier, Fritz Kuhn.

Dieter-Zetsche„Es geht darum, den richtigen Zeitpunkt zu bestimmen und die entsprechenden Player zu eruieren. Das muss nicht zwingend ein Autobauer sein. Der Schritt in die Post-Lithium-Ionen-Technologie um 2025 könnte so ein Zeitpunkt sein.“

Daimler-Chef Dieter Zetsche kann sich den Aufbau einer Zellfabrik in Deutschland prinzipiell vorstellen, ist aber offenbar nicht von allzu großer Eile getrieben.
wiwo.de

Egbert-Figgemeier„Eine eigene Zellfertigung ist für einen Autobauer sehr wichtig, da die Zellchemie das Fahrzeug stark beeinflusst – ähnlich wie heute der Motor.“

Vielleicht sollte sich Herr Zetsche diese mahnenden Worte von Egbert Figgemeier, Batterie-Entwickler beim Technologiekonzern 3M, zu Herzen nehmen. Dessen Fokus liegt derzeit auf einem neuen Anodenmaterial, bei dem Silizium das Graphit ersetzt.
wiwo.de

Fritz-Kuhn„Die Zukunft der Mobilität in einer Stadt wird elektrisch sein. Das muss die Industrie einsehen. Mir wäre lieber, wenn all die Elektroautos, die für in vier, fünf Jahren versprochen werden, schon heute da wären.“

Das Zitat stammt von Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn, der Fahrverbote gerne vermeiden möchte – wenn irgendwie möglich. Auch hier sollte sich der Daimler-Chef angesprochen fühlen, ebenso wie einige andere Hersteller.
welt.de

26.04.2016 - 07:05

Dieter Zetsche, Fritz Kuhn, Elon Musk.

Dieter-Zetsche„Wir sind da sicher nicht ganz vorne, aber auch nicht ganz hinten.“

Daimler-Chef Dieter Zetsche gab auf der Auto China endlich zu, dass sein Konzern bei rein elektrischen Fahrzeugen nicht an vorderster Front mitfährt. Firmen wie Tesla seien „einen Schritt voran“ – wenn das mal keine Untertreibung ist. Besserung hat Zetsche immerhin auch versprochen.
automobilwoche.de

Fritz-Kuhn„Die Hängepartie um die Kaufprämie für Elektroautos muss schnellstens beendet werden. Solange diese Frage offen ist, schiebt doch jeder den Kauf hinaus.“

Für Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn ist jeder Tag ohne eine Entscheidung in der Kaufprämiendiskussion ein verlorener. Denn so würden Bürger, die mit oder auch ohne Prämie ein E-Auto kaufen wollen, weiterhin auf die Politik warten. Mal gucken, ob seine Sorgen ab heute Abend unbegründet sind.
stuttgarter-zeitung.de

Elon-Musk-Twitter„Ein Fahrzeug wie das Model 3 ist entwickelt worden, damit ungefähr die Hälfte der Menschen sich das Fahrzeug leisten kann. Mit der 4. Generation und kleineren Fahrzeugen werden wir in einer Position sein, wo sich jeder ein Fahrzeug leisten können wird.“

Tesla-CEO Elon Musk denkt schon an die übernächste Modellära der Elektromobilität – also nach dem Model 3. Dann werde der E-Antrieb gänzlich sozialisiert und für jeden Bürger erschwinglich sein. Achtung VW!
teslamag.de

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28.10.2015 - 08:50

Smart ist anders.

Der Elektro-Smart von Stuttgarts OB Fritz Kuhn, ein Vorserienfahrzeug von 2011, hat nach nur vier Jahren und knapp 24.000 km den Dienst quittiert. Die Stadtverwaltung spricht von einem Totalschaden der Ladeeinheit. Bei Daimler, wo die Sache längst zum Politikum geworden ist, wird die Ursache noch als unklar bezeichnet. Der Rathauschef erhält nun – sieh‘ an – einen neueren E-Smart.
stuttgarter-nachrichten.de

23.07.2015 - 08:06

Fritz Kuhn, Ferdinand Dudenhöffer, Thomas Becker.

Fritz-Kuhn„Ich würde mir nur wünschen, dass mehr für die Elektromobilität getan wird. Wir sind da ziemlich weit mit Car2go und Ansätzen für E-Taxis, aber jetzt muss es da einen Schritt weiter gehen.“

Fritz Kuhn, grüner Oberbürgermeister der von anhaltend hohen Feinstaubwerten geplagten Stadt Stuttgart, macht sich für eine schnellere Umstellung der städtischen Flotte auf E-Fahrzeuge stark. Das alleine wird freilich nicht reichen: „Wenn es 30 Ansätze gibt, müssen wir 27 machen.“ Fahrverbote will Kuhn allerdings vermeiden.
stuttgarter-nachrichten.de

Ferdinand-Dudenhoeffer„Wegen einer elektrischen Reichweite von 30 Kilometern nimmt kein Porsche-Fahrer sein Ladekabel in die Hand. In der Praxis dürften viele den Elektromotor während der Fahrt mit Benzin laden. Das ist aus ökologischer Sicht unakzeptabel. Wenn sich diese Erkenntnis in der Öffentlichkeit durchsetzt, kann die Branche die Plug-in-Hybrid-Autos direkt auf das Abstellgleis setzen.“

Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des Center of Automotive Research (CAR) der Uni Duisburg-Essen, kritisiert BMW und Porsche für deren Festhalten am Plug-in-Hybrid. Klar, BMW hat den i3, aber in der Luxusklasse kommt der neue 7er drei Jahre nach dem Verkaufsstart des Tesla Model S lediglich teilelektrisch.
deraktionaer.de

Thomas-Becker„Man muss kein Umweltaktivist sein, um zu realisieren, dass das Zeitalter der Verbrennungsmotoren endlich ist. Elektromobilität aus grünem Strom ist die Zukunft der Mobilität.“

Sagt Thomas Becker von der Unternehmensberatung Arthur D. Little. Eine Million E-Fahrzeuge bis 2020 auf deutschen Straßen hält er aber für „unter den gegebenen Rahmenbedingungen auch mit einer großen Portion Optimismus nicht leistbar“.
kfz-betrieb.vogel.de

Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2016/10/28/swamy-kotagiri-johannes-remmel-fritz-kuhn/
28.10.2016 08:42