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12.10.2016 - 07:56

Martin Schmied, Winfried Kretschmann, Stephan Weil.

Martin-Schmied„Wenn man die Elektromobilität erst fördert, wenn sie klimafreundlicher ist, dann ist es zu spät. Die Umstellung braucht viele Jahre bis Jahrzehnte, da darf man keine Zeit verlieren.“

Warnt Martin Schmied, Leiter der Abteilung Verkehr, Lärm und räumliche Entwicklung im Umweltbundesamt. Die Zeit dränge, denn der Verkehr müsse bis zum Jahr 2050 praktisch komplett emissionsfrei werden, um die Pariser Klimaziele zu erreichen.
taz.de

winfried-kretschmann„Die Landesregierung hält von solchen konkreten Terminen nicht viel. Wir können ja keinen Crash der Automobilindustrie provozieren.“

Ausgerechnet Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann bringt im Hinblick auf ein mögliches Ende für Verbrennungsmotoren bis 2030 größtmögliches Verständnis für die Industrie auf. Er sei dagegen, Erwartungen zu wecken, die man nicht erfüllen könne.
autohaus.de

Stephan-Weil„Eine solche Zielformulierung kann helfen, noch mehr Tempo aufzunehmen bei der Elektromobilität.“

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sieht die Welt dagegen anders. Auch er bezweifelt zwar, dass ein Verbrenner-Ausstieg bis 2030 realistisch ist, aber man könne sich ja dennoch ambitionierte Ziele setzen. Kein Wunder: Hat Weil doch im eigenen Bundesland erlebt, was passiert, wenn die Auto-Industrie zu lange mit Vollgas in die falsche Richtung fährt.
autohaus.de

17.12.2015 - 08:56

Stephan Weil, Daniel Moser, Carlos Ghosn.

Stephan-Weil„Fast überall auf der Welt wird die E-Mobilität staatlich gefördert. Und ausgerechnet das Automobil-Land Nummer eins meint, darauf verzichten zu können. Ich halte das für fatal.“

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil kritisiert mangelndes Engagement der Bundesregierung in Sachen eMobility-Förderung und fordert erneut Kaufanreize für E-Autos.
stern.de

Daniel-Moser„Rund 16 Milliarden gibt der Staat derzeit für den öffentlichen Nahverkehr aus. Würde man die Dieselsteuer nur um einen Cent erhöhen, könnte man mit dem Geld zum Beispiel tausend Hybridbusse anschaffen.“

Auch Greenpeace-Mobilitätsexperte Daniel Moser nimmt die Bundesregierung ins Gebet. Ihm geht es darum, endlich die Diesel-Subventionierung abzuschaffen. Selbst ein Schwellenland wie Indien habe bereits den Diesel-Steuerrabatt gekappt.
wdr.de

Carlos-Ghosn„Die Zeit des Diskutierens ist abgelaufen. Wenn wir den vom Menschen verursachten CO2-Ausstoß reduzieren wollen, müssen wir den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft jetzt beschleunigen und mit dem Verkehrssektor beginnen.“

Mit diesen Worten leitet Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn einen Gastbeitrag im Wirtschaftsmagazin „Forbes“ ein. Der Übergang zur Dekarbonisierung werde ohnehin kommen und noch habe die Menschheit die Chance, dass dieser geordnet verläuft. Ghosn hat’s als einer der wenigen Autobosse verstanden.
forbes.com

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18.06.2015 - 08:37

Henning Kagermann, Stephan Weil, Stefan Quandt.

Henning-Kagermann„Ich hatte gehofft, dass die Regierung die Bühne nutzt, um nun konkrete Zusagen zu machen.

NPE-Chef Henning Kagermann ist enttäuscht, dass sich die Bundesregierung auf der Nationalen Konferenz nicht zur Verkündung konkreter Kaufanreize durchringen konnte. Es sei von Anfang an klar gewesen, dass der Aufbau des Marktes für E-Autos eine gemeinschaftliche Aufgabe sein würde. Die Industrie habe geliefert und bisher 17 Mrd Euro investiert – der Staat 1,5 Milliarden.
handelsblatt.com

Stephan-Weil„Volkswagen ist der Autokonzern mit dem breitesten Spektrum an Elektro- und Hybridfahrzeugen. Aber ich gebe zu, das Angebot spiegelt sich noch zu wenig im Image, und ich würde mir wünschen, dass dieser innovative Teil stärker nach außen getragen würde.“

Niedersachsens Ministerpräsident und VW-Aufsichtsrat Stephan Weil drängt VW zu mehr Ehrgeiz bei neuen Produkten und fordert staatliche Kaufprämien für E-Autos.
capital.de

Stefan-Quandt„Dass wir ungefähr zur selben Zeit mit einem Speicher an den Markt gehen, ist Zufall. Aber auch ein Indiz dafür, dass nicht nur wir in diesem Markt ein starkes Wachstum erwarten.“

Sagt BMW-Großaktionär Stefan Quandt, der mit seiner Firma Solarwatt fast zeitgleich zu Tesla, Daimler und vielen anderen den Markt für Hausbatterien aufmischen will. Von Gerüchten über eine geplante Elektro-Revolution aus einer Hand will Quandt aber offiziell nichts wissen: „BMW und Solarwatt sind zwei verschiedene Themen für mich.“
manager-magazin.de

Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2019/06/07/ministerpraesidenten-fordern-mehr-engagement-fuer-elektroautos/
07.06.2019 13:14