19.06.2018

Mercedes-Benz unterzieht EQC einer Sommererprobung

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Nach bestandener Wintererprobung absolviert der Mercedes-Benz EQC derzeit in Spanien ein umfangreiches Stressprogramm bei intensiver Sonneneinstrahlung und Temperaturen von bis zu 50° Celsius. 

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Klimatisierung, dem Laden und der Kühlung der Batterie, des Antriebs und der Steuergeräte bei extremer Hitze. Insgesamt wird Daimler nahezu 200 Prototypen und Vorserien-Fahrzeuge zur Erprobung bauen.

Herausforderung Nummer eins sei die trockene Hitze. Denn während die Batterie eines Elektroautos bei Kälte „lediglich“ weniger Leistung liefere, birgt große Hitze die Gefahr eines Schadens. Ziel der extremen Tests in Spanien ist u.a. das optimale Management dieser physikalischen Eigenschaften. Weiteres Erprobungsthema ist die Klimatisierung des Innenraums – und zwar sowohl während der Fahrt als auch davor, denn in der Vorklimatisierung sehen die Entwickler von Mercedes (zurecht) einen wichtigen Komfortfaktor. Auch der feine Staub ist eine gezielte Herausforderung während der Erprobung in Spanien. Denn die Tester wollen wissen, wo sich dieser möglicherweise in den Bauteilen absetzt und ob sich das Dichtungskonzept des EQC in der Praxis bewährt.

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„Kurz vor der Zielgeraden können wir mit unseren Vorserien-Fahrzeugen hier noch einmal ein extrem anspruchsvolles Testprogramm abfahren“, wird Michael Kelz, Chief Engineer EQC, in der begleitenden Daimler-Pressemitteilung zitiert. Der verantwortliche Ingenieur sieht den EQC „im Plan auf dem Weg zur Serienreife“, wie es weiter heißt. Journalist Michael Specht hat von einer Mitfahrt bei der Sommererprobung bereits ein paar technische Details mitgebracht: So werde sich die etwas mehr als 70 kWh fassende Batterie mit 115 kW an entsprechenden DC-Schnellladesäulen aufladen lassen. Und bei der Reichweite geht Mercedes von „400 plus“ Kilometern nach dem neuen WLTP-Prüfzyklus aus. Das reiche, urteilt Specht, um „den Mercedes in jedem Fall zu einem Erstauto im Haushalt“ zu machen.
daimler.com (Presseinfo), spiegel.de (Mitfahrt)




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19.06.2018 11:26