30.01.2019 - 17:58

Tesla stellt neue Basisvarianten für Model S und X vor

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Nachdem Tesla kürzlich die 75-kWh-Versionen des Model S und Model X vom Markt genommen hatte, werden nun neue Einstiegsversionen der beiden Modelle angeboten, bei denen die Kapazität der 100-kWh-Batterie per Software limitiert wird.

Wie vor einigen Jahren schon, setzt Tesla also wieder auf eine via Software gedrosselte Batteriekapazität, die sich nachträglich gegen einen Aufpreis auch komplett freischalten lässt. Zeitgleich ergänzen die Kalifornier analog zum Model 3 nun auch beim Model S und Model X die Modellbezeichnungen nicht mehr durch die Angabe der Batteriekapazität. Stattdessen gibt es beide Fahrzeuge nun als Model S/X, Model S/X + erweiterte Reichweite, Model S/X Performance und Model S/X Performance + mit „Ludicrous“-Funktion.

Bei der erst genannten Version handelt es sich um besagte Modelle mit per Software um acht Prozent gedrosselter Kapazität. Die Modelle mit „erweiterter Reichweite“ sind diejenigen mit voller 100-kWh-Batteriekapazität (vorher Model S/X 100D). Neu ist, dass Tesla die Funktion “Ludicrous” für maximale Leistung künftig entkoppelt vom Sportpaket anbietet – und zwar als eigenständiges, 20.000 Dollar teures Upgrade. Allerdings nur, wenn man sich zuvor für die Performance-Variante entschieden hat.

Die Preise hat Tesla im Zuge der Neujustierung leicht geändert. So kosten die 100-kWh-Modelle ohne Software-Beschränkung nun 1.000 Dollar weniger als zuvor. Auch die Performance-Varianten sind etwas günstiger als zuvor. Die Modelle mit Software-Drosslung starten bei 85.000 Dollar (Model S) bzw. 88.000 Dollar (Model X).

Bisher ist die Novellierung des Systems im amerikanischen Konfigurator wirksam, nicht aber im deutschsprachigen. Erfahrungsgemäß werden die Änderungen aber zeitversetzt auch hierzulande wirksam. So dürften das Model S und Model X auch in Europa bald in den neuen Varianten angeboten werden.
teslamag.de, it-times.de

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4 Kommentare zu “Tesla stellt neue Basisvarianten für Model S und X vor

  1. Hans Herbert

    Verstehe! Das heißt also, die Käufer fahren jetzt bei vergleichbarem Preis um 100 kg schwerer durch die Gegend? Das ist nicht unbedingt vorteilhaft.

  2. Energischjo

    Das mit der Softwaredrosselung ist ganz toll!

    Die Schnelladung kann viel länger den vollen Strom in die Batterie schicken und ist daher früher fertig weil der Akku erst zum Schluss in die ganz langsame Ladung übergeht die man zur Weiterfahrt ohnehin abbricht. Vor etwa zwei Jahren wurde das in einem interessanten Artikel erklärt zum 60 kWh-Modell mit 75 kWh-Akku.
    Daher ist bei Langstreckenfahrt die Zwischenladung immer wesentlich schneller als mit den alten 75 kWh-Modellen.

    Und wir wissen alle inzwischen dass das ständige Prallvoll-Laden sehr schädlich für eine lange Akkulebensdauer ist – nicht nur bei den Smartphoneakkus!

    Für mich gibt es daher nichts zu meckern weil dies eine typische win-win-Situation für Tesla und seine Kunden ist.

    Hoffentlich kommt das beim Model 3 auch, das ist langfristig für mich wichtig.

    mfg
    Energischjo

    • Sebastian

      „Hoffentlich kommt das beim Model 3 auch, das ist langfristig für mich wichtig.“
      Was genau meinst du damit? Eine Version mit SR-Akku, wo der Akku aber nochmals künstlich kleiner ist? Das glaube ich kaum. Sie hatten doch jetzt schon das Problem, die 35k Dollar Version mit genügend Marge zu verkaufen. Ich glaube kaum, dass da noch genügend Luft ist, umd as gleiche Auto nochmals billiger zu verkaufen.

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30.01.2019 17:58