01.07.2019 - 12:50

Renault nennt Preise für das Zoe-Facelift

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Renault Deutschland hat die Preise für die kürzlich vorgestellte Neuauflage des Zoe bekanntgegeben, die ab Ende Juli bestellbar sein wird. Die Preisliste startet bei 21.900 Euro zuzüglich Batteriemiete, der neue Zoe Z.E. 50 mit 52-kWh-Akku ist ab 23.900 Euro erhältlich.

Mit diesen Preisen wird die zukünftige Einstiegsversion LIFE Z.E. 40 mit der bekannten 41-kWh-Batterie und dem 80 kW starken Elektromotor zum selben Preis angeboten wie das bisherige Basismodell. Das hatte aber lediglich eine Batteriekapazität von 22 kWh. Die Reichweite des Z.E. 40 gibt Renault vorbehaltlich der finalen Homologation mit 316 Kilometern nach WLTP an.

Mit dem neuen 52-kWh-Akku, den Renault im Juni vorgestellt hat, liegt die Reichweite bei 390 WLTP-Kilometern. In der LIFE-Ausstattung kostet das neue Modell mindestens 23.900 Euro, die laufleistungsabhängige Batteriemiete kommt hier noch dazu. In der komfortableren Ausstattung EXPERIENCE bietet Renault den Zoe Z.E. 50 mit zwei Motorisierungen an: Der schwächere 80-kW-Motor (Verkaufsbezeichnung R110) kostet ab 24.900 Euro, der stärkere R135 mit 100 kW kostet 1.000 Euro mehr. Das Top-Modell INTENS ist nur mit dem R135 erhältlich und kostet mindestens 27.900 Euro.

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Wer die Batterie nicht mieten will, kann diese auch weiterhin kaufen. Renault verlangt hierfür unabhängig von der Batteriekapazität 8.090 Euro – also sowohl für den Z.E. 40 als auch den Z.E. 50. Damit liegen die Basispreise der jeweiligen Ausstattungen zwischen 29.990 Euro (LIFE Z.E. 40) und 35.990 Euro (INTENS Z.E. 50). Renault gibt für den Zoe eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 Kilometern. Der Akku soll dann noch mindestens 66 Prozent der zu Beginn vorhandenen Ladekapazität aufweisen.

Auch bei der von vielen Elektroauto-Fahrern geforderten Anhängerkupplung ist jetzt für den Renault Zoe eine weitere Variante verfügbar – jedoch nicht ab Werk, sondern von dem Thüringer Unternehmen Rameder. Zoes ab Baudatum Juni 2018 können mit der abnehmbaren Anhängerkupplung nachgerüstet werden. Wichtig: Da der Zoe ohne Anhängelast zugelassen wurde, dürfen keine Anhänger befestigt werden – sondern nur Fahrradträger, für die diese Einschränkung nicht gilt. Um Verwechslungen oder Missbrauch zu vermeiden, wurde der Kugelkopf so gestaltet, dass ein Anhänger erst gar nicht befestigt werden kann. Die Nachrüst-Lösung ist ab 519 Euro erhältlich.

Bis Ende Mai 2019 verkaufte Renault rund 150.000 Exemplare. 2018 erreichte der Zoe in Europa mit 40.000 Neuzulassungen einen Marktanteil von 12,8 Prozent bei den Elektrofahrzeugen. In Deutschland ist der Zoe ebenfalls das meistgekaufte Elektroauto: Seit dem Marktstart entschieden sich mehr als 22.000 Kunden für den elektrischen Kleinwagen.
renault-presse.de, ikmedia-presse.de (Anhängerkupplung)

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18 Kommentare zu “Renault nennt Preise für das Zoe-Facelift

  1. StromSchleuder

    Wir wollen ja die Preise mit den jetzt auf den Markt befindlichen und kommenden Modellen vergeichen.
    Also für 29900-35990 EUR wird sich sicherlich ein anderes interessantes Auto finden lassen. Von der Quaität her würde ich auch einen Peugeot 308e, Opel CorsaE oder VW ID.3 dem Renault vorziehen.

    • Swissli

      Seh ich auch so. Auch wenn wir die Ausstattung noch nicht kennen bei VW, ist das Basismodell ID.3 interessanter nur schon weil eine Kategorie grösser als Zoe.

    • Brustmann

      Wir fahren seit 4 Jahren bereits den zweiten ZOE und sind damit sehr zufrieden.

  2. Swissli

    Neuer Renault Clio Basisversion 13’000 €.
    Zoe Facelift 23’900 + Batterie 8090 = 31’990 €

    So gehts nicht. Hoffentlich wird das ein Ladenhüter.
    Und wo bleiben eigentlich die angekündigten Kostensenkungen von Renault (Skalierung, Clio Teile)? Sind wohl zu 100% in die eigenen Taschen geflossen und kein Euro an Kunde weitergegeben.

    • Brustmann

      Ein E-Auto ist etwas für intelligente Menschen und nichts für Raunzer. Bei 38,5 Grad im Schatten sollte jeder etwas mehr nachdenken was er/sie gegen den Klimawandel tun kann. Wir sparen mit unserer ZOE seit 4 Jahres bares Geld. Strom von der eigenen Photovoltaik Anlage, nur € 120,- für ein Service, Vollkaskoversicherung zum Preis einer Haftpflichtversicherung. Unser erste ZOE mit 22 KW Batteriehat vor 4 Jahren genau so viel gekostet wie jetzt eine ZOE mit 50 KW Batterie. Da gibt es wirklich keinen Grund zum Jammern.

      • Martin Nemeth

        richtig, ich finde die neue ZOE fair kalkuliert

  3. steffen4

    Jo,
    da reden wir noch mal ,wenn du am 01.07.2020 die „ersten“ 100 000 km mit dein em /er 308 id3 und corsa abgespult hast ;-)))))

  4. ulli

    akkugarantie erst ab 66 prozent…
    nicht besonders vertrauenserweckend

  5. Stefan

    Für den ZOE gibt es von Feinmechanik Wolf eine AHK mit ABE, incl 750kg Anhängelast und 50kg Stützlast.

    • StromSchleuder

      Aber nicht für die neue ZOE. und warum Akkugarantie jetzt 66% anstatt 75%, wie bei den anderen 22 kWh und 40kWh mit Batteriemiete. Normalerweise wird die doch noch weniger beansprucht. Unser Q210 wird täglich seit 6 Jahren geladen und hat noch 91% bei 94T km gelaufen.

      • Renault gab auch bisher 8 Jahre Garantie bei 160000km und einer Kapazitätsgrenze von 66%!
        Einfach mal in die alten Preislisten gucken 😉
        Die 75% galten bisher bei der Batteriemiete und wurden von der RCI vorgegeben, nicht von Renault.

        Ob die Ahängekupplung von Wolf für die ZOE mit Facelift passt, ist abzuwarten. Rein technisch sollte es kein Problem sein. Rahmen hat sich nicht verändert. Muss aber zumindest neu genehmigt werden.

        Nicht immer gleich alles so tragisch sehen.

  6. StromSchleuder

    Eine andere Frage ist doch: Ende Juli bestellbar, wann lieferbar? Und wenn man die 5000 EUR Umweltprämie noch abzieht, dann ist man bei 18900 EUR für die Z.E.50. Wenn die ersten Z.E.50 als Gebrauchte in FR auftauchen, dann kann man ja mal schauen. Wer braucht schon die 3. Kopfstütze hinten. 😉

  7. Thomas Wagner

    Ich finde, dass alle diese Elektro-Kleinwagen mit vernünftiger Ausstattung preislich verdammt nahe an das Tesla Model 3 Standard plus herankommen.
    Das Model 3 hat ausreichend Platz,
    ich kann eine richtige AHK dazuordern, habe mit 100 KW Ladeleistung echte langstreckentauglichkeit, ingesamt einen sparsameren Antrieb und komme in den Genuss der Software-Updates von Tesla, die das Auto permanent weiter verbessern.
    Aus welchem Grund sollte ich da so einen Kleinwgen kaufen ?

    • Heinz

      Ich kann ihre Sichtweise verstehen, es gibt aber auch eine andere:
      Ich kaufe einen Kleinwagen, weil ich in der Stadt einen Kleinwagen will und keine doch relativ lange Limousine.
      Ich kaufe ein Auto, das meinem Profil an 355 Tagen im Jahr perfekt entspricht und nicht wegen weniger Tage Langstrecke im Jahr eine Ladeleistung von 100 kW.
      Ich kaufe ein Auto, das fertig entwickelt wurde und keine permanenten Software-Updates braucht.
      Der Punkt mit dem sparsamen Antrieb geht aber voll und ganz an das Model 3 🙂

      • Heinz

        Edit: Eine AHK ist mir und sehr vielen anderen Autofahrern sehr egal.

        • HAF

          AHK = bequeme Fahrradmitnahme, dadurch hoher Freizeitwert

          Wenn ich sehe wie viele Autos damit jetzt im Sommer unterwegs sind, ein nicht unerhebliches Kaufargument, wenn so etwas auch für Stromer verfügbar ist.

        • Simon Maier

          Ich warte eigentlich mittelfristig nur auf ein Fahrzeugmodell mit einer anständigen AHK, im ländlichen Raum ist so was relativ gängig bei den Autos. Leider sind die Anhängelasten bisher ein Problem, entweder gibt es gar keine oder zu wenig, aber die bisher bei Verbrennern mittelklasseüblichen 1,5 t gibts im Moment nur bei seeehr teuren Luxusfahrzeugen. Und auch ohne Anhänger sind die Dinger Praktisch, für Fahrradträger.

  8. Hanspeter Märki

    Fahre seit 2 Jahre ZOE 40 …das günstigste
    Auto das ich je hatte. Mit 250Km Tagesleistung.
    reicht das in 95% aller Fälle aus.

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01.07.2019 12:50