04.09.2019 - 10:44

Honda e kommt in zwei Leistungsstufen – mit bis zu 220 km Reichweite

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Honda wird auf der IAA sein erstes Elektro-Modell für den europäischen Markt im Serienkleid präsentieren und zeigt nun vorab Fotos der finalen Version. Zudem nennt der japanische Hersteller einige bisher unbekannte Details.

So wird der Elektromotor des Honda e in zwei Leistungsstufen mit 100 kW und 113 kW erhältlich sein, das Drehmoment beträgt jeweils 315 Nm. Der 35,5-kWh-Akku soll eine Reichweite von bis zu 220 Kilometern ermöglichen – bisher hatte Honda 200 km genannt. Die technischen Daten sind allerdings bisher noch interne Angaben des Herstellers.

Mit diesen Eckdaten und der CCS-Schnellladefähigkeit bietet der Honda e für seinen angepeilten Zweck als Pendlerfahrzeug sicher mehr als ausreichende Fahrleistungen. Den Verbrauch gibt Honda derzeit mit 18 bis 20 kWh auf 100 Kilometer an – selbst der stärkere und wegen seiner Höhe weniger aerodynamische BMW i3 kommt da auf bessere Werte.

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Das Design der jetzt veröffentlichten Bilder scheint seit der Vorstellung des seriennahen Prototyps im Frühjahr und einer Vorab-Fahrveranstaltung im Juli unverändert. In der aktuellen Mitteilung nennt Honda noch einige Details zur Bedienung des Elektroautos: Mit dem Honda Personal Assistant soll es einen intuitiven Sprachassistent mit künstlicher Intelligenz (KI) geben, der mit einem ausgereiften Kontextverständnis möglichst natürliche Unterhaltungen ermöglichen soll und Zugriff auf verschiedene Online-Services gewährt.

Der Honda Personal Assistant wird mit den Worten „OK Honda“ aktiviert, danach kann die eigentliche Frage oder Anweisung erfolgen. Durch maschinelles Lernen sei die Technologie in der Lage, die Stimme des Nutzers mit der Zeit immer besser zu verstehen und auf diese Weise immer exaktere Antworten zu geben.
pressebox.de

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6 Kommentare zu “Honda e kommt in zwei Leistungsstufen – mit bis zu 220 km Reichweite

  1. StromSchleuder

    Ist der Preis schon irgendwo veröffentlicht worden?

    • Daniel Bönnighausen

      Leider noch nicht.

  2. EdgarW

    Der WLTP-Normverbrauch (wie zuvor auch der NEFZ-Normverbrauch) enthält Ladeverluste, die üblicher Weise oberhalb 10% angesetzt werden (beim 2016er Ioniq waren es z.B. 15%, obwohl er an einer 4- bis 7-kW-Wallbox tatsächlich einen Ladeverlust unter 10% aufweist). Die Reichweite hingegen wird (was auch Sinn ergibt, denn es geht ja um die Reichweite mit real im Akku gespeicherte Energie) ohne Ladeverlust berechnet, weshalb sich die beiden Werte nicht direkt ineinander umrechnen lassen. Es sei denn, man bezieht den zu Grunde gelegten Ladeverlust mit ein.

    Da der Normverbrauch hier als Vergleichsbasis hergenommen wird, muss dies natürlich berücksichtigt werden. Daraus ergibt sich ein noch höherer Wert, nämlich 35,5 kWh / 200 km * 100 = 16,1 kWh/100 km OHNE Ladeverlust, also wird der Normverbrauch ca. 16,1 * 1,1 = 17,7 kWh/100km betragen.

    Einfacher lässt sich das mit Reichweiten von PKW mit ähnlicher Akkugröße vergleichen, so hat der Akku des 2020er Ioniq eine Kapazität von 38,3 kWh und eine WLTP-Reichweite von 311 km. Umgerechnet auf den Honda e wären das 311 / 38,3 * 35,5 = 288 km, also eine 31% höhere Reichweite bei heruntergerechnet gleicher Akkugröße.

    Der Ioniq hat zwar eine sehr gute Aerodynamik von Cw=0,24, aber dafür sicherlich eine größere Strinfläche, als der Honda. Insgesamt ergibt das ein ziemlich trauriges Bild für die Effizienz des Honda e, die Kamera-Rückspiegel helfen da offenbar wenig.

    • Peter W

      Danke für die Berechnungen. Das erspart mir die Arbeit, weil ich auch gerne vergleiche. Der Ioniq FL wird mein nächstes Fzg. Ich warte nur drauf den endlich bestellen zu können.

  3. rabatjoie

    Robert Llewelyn sagte im Fully Charged-Video zum Honda e, dass der Preis zwischen 25 000 und 40 000 Pfund (!) liegen wird. Das wäre eine Preisspanne zwischen rund 27600 und 44 200 Euro… nicht wenig Geld für ein kleines Auto mit kleiner Batterie.

  4. NWH

    Der Honda ist im Verhältnis zur Reichweite mit Abstand zu teuer.
    Häßlich ist er außerdem.
    Ich vermute, dass es sich um einen Versuch am Kunden handelt.
    In Deutschland kann man bei 0,5% Marktanteil nichts mehr kaputt machen.
    Gleiche Vorgehensweise gab es schon beim Blockheizkraftwerk das Produkt wurde heimlich eingestellt und die Kunden haben die A-Karte.

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04.09.2019 10:20