11.09.2019 - 13:50

Berliner Förderprogramm WELMO verzeichnet deutlich mehr Anträge

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Für das 2018 gestartete Berliner Förderprogramm Wirtschaftsnahe Elektromobilität (WELMO) wurden bislang knapp 2 Millionen Euro investiert. Stand heute seien im Rahmen des WELMO-Programms über 2.100 Anträge eingegangen, von denen über 1.000 bereits bewilligt wurden.

Die Gelder für rund 450 E-Fahrzeuge seien schon ausgezahlt, teilt die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe mit. Insgesamt wurden Fördermittel für rund 380 Ladepunkte beantragt.

Damit hat sich die Zahl der Anträge in den vergangenen drei Monaten deutlich erhöht. Bei dem letzten kommunizierten Zwischenstand Anfang Juni war noch von 1.200 Anträgen die Rede, von denen damals 577 bewilligt waren. Beide Werte haben sich somit beinahe verdoppelt.

Berlin schaffe den Rahmen, damit Verkehr in der Stadt schadstoffarm fließen könne, so Wirtschaftssenatorin Ramona Pop. Zudem zeige der Blick auf die IAA, dass die deutschen Autobauer „langsam die Zeichen der Zeit“ erkannt hätten. „Ich begrüße das, denn die Klimakrise erfordert ein konsequentes Handeln, insbesondere auch beim Thema Mobilität“, sagt Pop. „In einer wachsenden Stadt wie Berlin kann es aber nicht nur darum gehen, jedes fossil angetriebene Auto durch ein elektrisch betriebenes Fahrzeug auszutauschen.“ Zudem müsse man den öffentlichen Raum fairer verteilen, um mehr Platz auf Berlins Straßen und Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer schaffen – insbesondere für Fußgänger und Fahrradfahrer.

Auf die geplante Verlängerung des Förderprogramms über 2019 hinaus, den Pop nach eigenen Angaben im Juni beantragt hatte, geht die Senatorin in der aktuellen Pressemitteilung nicht mehr ein. Auf Nachfrage von electrive.net bestätigt eine Sprecherin Pops, dass die Haushaltsverhandlungen derzeit noch laufen. Für den Doppelhaushalt 2020/2021 habe man je 3,5 Millionen Euro angemeldet – insgesamt eine Million Euro mehr als bisher.
berlin.de

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