13.07.2020 - 16:41

Freier Verkauf des VW ID.3 startet am 20. Juli

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Rund einen Monat nach dem Bestellstart der limitierten VW ID.3 1st Edition für Frühbucher wird Volkswagen am 20. Juli die Bestellsysteme für die Öffentlichkeit starten. Ganz ohne Einschränkungen ist die Bestellung des ID.3 dann aber immer noch nicht.

Kunden in „vielen europäischen Ländern“ können dann bei ihrem Händler aus sieben vorkonfigurierten ID.3 Modellen wählen, schreibt der Konzern in einer Mitteilung. Alle der sieben Versionen sind in Deutschland laut VW für die maximale Förderung des Umweltbonus in Höhe von 9.480 Euro (davon 3.480 Euro Herstelleranteil) qualifiziert, da der Nettolistenpreis unter 40.000 Euro liegt.

Mit den vorkonfigurierten Modellen geht VW einen anderen Weg als üblich. Wenn die Kunden nicht jede Option einzeln konfigurieren können, sinkt die Variantenvielfalt, was die Produktion einfacher macht. Die Auslieferungen der vorkonfigurierten Fahrzeuge soll im Oktober starten, also nur einen Monat nach den ID3 1st Edition für die Vorbesteller. Allerdings verfügen dann auch diese Fahrzeuge noch nicht über alle Funktionen, diese sollen im ersten Quartal 2021 per Software-Update nachgereicht werden. Wird das bestellte Fahrzeug erst 2021 ausgeliefert, soll es laut VW von Anfang an über alle Funktionen verfügen.

Neu ist, dass VW die erste Version mit der größeren 77-kWh-Batterie in den Verkauf bringt. Das Modell ID.3 Tour basiert auf dem ID.3 Pro S und kommt auf eine Reichweite von bis zu 550 Kilometern nach WLTP und eine DC-Ladeleistung von 125 kW. Der „Tour“ ist dabei ein gut ausgestattetes Langstrecken-Modell mit Head-up-Display, Matrix-LED-Scheinwerfer, dem „großen“ Komfortpaket und dem „großen“ Assistenzpaket. Das Modell steht mit 48.432,44 Euro vor Umweltbonus in der Liste. Später soll der ID.3 Pro S zu Preisen am 40.936,31 Euro erhältlich sein, bestellt werden kann diese Version aber noch nicht.

ZF

Die Preise für die anderen vorkonfigurierten Modelle (allesamt mit der 58-kWh-Batterie wie der ID.3 1st Edition) kosten zwischen 35.574,95 Euro und 45.917,48 Euro und hören auf die Bezeichnungen Life, Style, Business, Family, Tech und Max. Die beiden letztgenannten bieten auch das Head-up-Display, bei dem eine Funktion per Update nachgereicht wird.

Alle Modelle bieten ein Navigationssystem, eine Adaptive Cruise Control sowie die Komforttelefonie mit induktiver Ladefunktion für das Smartphone. Die einzelnen Linien darüber ergänzen das Basismodell um verschiedene Komfort-, Design- und/oder Technik-Pakete.

Einstiegsmodell soll „in wenigen Monaten“ kommen

„Der Großteil dieser Kunden hat seinen ID.3 1st bereits beim Handel bestellt“, sagt Jürgen Stackmann, Vertriebsvorstand der Marke VW. „Für die vielen anderen Interessenten, die wir auf den Serien-Verkaufsstart vertrösten mussten, geht es jetzt endlich los.“

VW macht aber keine Angaben, wann der ID.3 individuell konfiguriert werden kann und wann weitere Versionen, etwa der ID.3 Pro S ohne die „Tour“-Ausstattung verfügbar sein werden. Nur zu dem angekündigten Basis-Modell gibt es eine Aussage: Der ID.3 Pure für unter 30.000 Euro soll „in wenigen Monaten ebenfalls bestellbar sein“.

Je nach Land sollen ID.3-Käufer für bis zu drei Jahre gebührenfrei den ID. Vorzugstarif bei We Charge nutzen können. Warum es diese länderspezifischen Regelungen gibt und was die Nutzung im Anschluss kosten soll, nennt VW in der Mitteilung nicht. In dem Vorzugstarif kostet das Laden an Ionity-Schnellladern 0,55 €/kWh. Im Vielfahrer-Tarif (10 Euro Grundgebühr pro Monat) sind es noch 0,30€/kWh.
volkswagen-newsroom.com

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12 Kommentare zu “Freier Verkauf des VW ID.3 startet am 20. Juli

  1. Sven Nolte

    Die Neverending-Story.

    Im Januar hieß es noch dass man die 1st Edition ab April bestellen kann und die Basis-Version ab Mai.

    Ich rechne nicht damit dass man einen 29.999€-ID.3 dieses Jahr ordern kann.

    • Nick Nolte

      Genau, ist ja auch in der Zwischenzeit nix passiert! Ganz Deutschland im Shutdown und dann motzen…

      • Sven Nolte

        Da ist natürlich was dran. Da kommt nur der Frust durch nachdem es beim Tesla Model 3 in Deutschland nichts geworden ist mit einem bezahlbaren Elektroauto.

        Aus $35.000 (30.750€) wurden hierzulande 42.900€.

        Ob es beim ID3 anders läuft? Beim VW e-Golf muss man ja auch die CSS Lademöglichkeit extra bezahlen.

        • Peter

          to be fair, die 30.750€ sind ohne MwSt, wären also ohne Transport schon 36.600€

  2. Marcus

    wenn man wie ich einen ID.3 Pro Performance First Edition bestellt hat (49.999,00) und das mit dem ID.3 Tour mit 77-kWh-Batterie vergleicht (48.432,44): was hat die FirstEdition mehr? Batterie hat sie jedenfalls weniger ?!

    • D-Tric

      @Marcus : Das wird wahrscheinlich der Einstiegspreis für den ID.3 Tour sein. Mit der gleichen Ausstattung wie der First Edition wird er sicher nochmal 5000 Euro teurer werden. Muss eigentlich so sein, sonst wären die Kunden der First-Edition zu recht sauer. Was fehlt.. wahrscheinlich vor allem Designelemente, Soundsystem, 20″ Räder.. das wäre zumindest meine Vermutung. Warten wir’s ab, in einer Woche wissen wir mehr.

    • Witwe Bolte

      Vielleicht den Namen: First Edition?

      Neue tech-Produkte sind in der Regel teuer, semi-nutzlos und buggy.
      Teuer im Vergleich zur 77 kWh Variante? Check! Semi-nutzlos? Mitnichten! Buggy? Das wird sich zeigen müssen, insb. die Software-Thematik dürfte weiter für Spannung sorgen.

      Als Besteller der First Edition würde ich mich spätestens nach Bekanntgabe des Kaufpreises der 77 kWh Variante fragen, ob ich mit einer Stornierung nicht langfristig besser fahre? Der ID wird sicher top, der Weg dahin ist aber wohl mühsamer als gedacht. Allen Wartenden ein entspanntes Sommerloch und viel Vergnügen mit dem neuen elektronischen Weggefährten!

    • Waas

      20 Zöller, Wärmepumpe, metallic Lackierung, LadeGuthaben 600 €, Winterreifen auf 18 Zoll LM-Felgen im Wert von etwa 1.800 € (dafür jedenfalls tauchen sie in den Niederlanden schon auf der Zubehörliste auf)…

      • Marcus

        danke, dann bin ich ja beruhigt …

  3. Skodafahrer

    In der 1.st Edition sind 2000kWh Ladestrom im ersten Jahr enthalten. Weiterhin ab der Plus Edition eine aufwendige zweifarb Lackierung.
    Denn VW will das die Erstkunden möglichst viel im ersten Jahr fahren (Stichwort Reichweitenangst) und die Fahrten möglichst im Internet posten.

  4. Sharan fahrer

    Genau! Und was ist mit der Basic-Version?
    Elektroauto für alle angepriesen! Unter 30.000 Euro

    Und jetzt erstmal nicht bestellbar!

    bin mal gespannt wann der kommt uns was er dann
    auch kostet.

  5. Reini

    kann mir jemand sagen, ob ich in der Basisversion Pro Performance auch eine Klimaanlage mitkonfigurieren kann?

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