04.09.2020 - 11:52

Aiways schaltet Konfigurator für den U5 frei

Aiways hat den Konfigurator für seinen U5 in Deutschland freigeschaltet. Das Elektro-SUV startet vor der Subvention zu Basis-Listenpreisen von 35.000 Euro (Ausstattung Standard) bzw. 38.000 Euro (Premium).

Erst im August hatte Aiways einen Vorverkauf für den U5 begonnen. Damals stand die Basis-Ausstattung noch mit 37.990 Euro in der Liste, die Premium-Ausstattung mit 40.990 Euro. Die vermeintliche Preissenkung um knapp 3.000 Euro ist darauf zurückzuführen, dass Aiways bei dem in dem Konfigurator genannten Preis den Herstelleranteil des Umweltbonus bereits abgezogen hat. „Inklusive aller Förderungen“ kostet der U5 laut Aiways noch ab 29.000 Euro – also nach Abzug des staatlichen Anteils des Umweltbonus. In den 35.000 Euro brutto sind neben dem abgezogenen Herstelleranteil bereits die Überführungskosten in Höhe von 490 Euro enthalten.

Zur Wahl stehen drei Lackierungen (Gletscherweiß, Electric Blue und Aubergine), für Gletscherweiß und Electric Blue ist jeweils noch eine Option mit schwarz lackiertem Dach verfügbar – für 800 Euro Aufpreis.

– ANZEIGE –

Mennekes

Einzelne Optionen für den Innenraum gibt es nicht, passende Zubehör-Artikel und Winterreifen werden direkt über den Service-Partner A.T.U verkauft. Somit gibt es nur die Unterscheidung zwischen der Basis- und Premium-Ausstattung (38.100 Euro), die sich etwa durch Leder- statt Stoffsitze mit Sitzheizung, Parksensoren vorne und ein Panorama-Schiebedach unterscheidet. Während die Stoffsitze der Basis-Ausstattung grau sind, haben Kunden der Premium-Ausstattung wie Wahl zwischen einem schwarzen und cremeweißen Innenraum (ohne Aufpreis).

Bei der im August gestarteten Vorverkaufs-Tour an diversen Euronics-Standorten kamen noch die Fahrzeuge des Jahrgangs 2020 zum Einsatz. In Deutschland werden aber nur Exemplare des Jahrgangs 2021 an Kunden ausgeliefert, diese sollen früheren Angaben zufolge ab Ende September auch für Probefahrten zur Verfügung stehen.
ai-ways.eu (Konfigurator)

– ANZEIGE –

Coperion BatteriemassenCoperion Technologie für kontinuierliche Produktion von Batteriemassen: Zuverlässige Technologielösungen, die eine konstant hohe Produktqualität sicherstellen: Die ZSK Extrusionssysteme von Coperion und Dosierer von Coperion K-Tron sind speziell für toxische sowie schwer zu handhabende Materialien in kontinuierlichen Produktionsprozessen konzipiert. www.coperion.com/batteriemassen

Stellenanzeigen

Senior Produktmanager (m/w/d) - Bereich Ladelösungen

Zum Angebot

Leitung Technik Elektromobilität (m/w/d)

Zum Angebot

Key Account Manager (m/w/d) Elektromobilität

Zum Angebot

27 Kommentare zu “Aiways schaltet Konfigurator für den U5 frei

  1. M. Grehl

    Sorry, an den Preisen hat sich gerade mal gar nichts geändert. Da wurde einfach mal der Herstelleranteil im Konfigurator rausgenommen.

    • Sascha Wagner

      Steht doch auch im Artikel!!!

      • J. Vitel

        Der Artikel wurde unter anderem aufgrund des Kommentars von M. Grehl abgeändert.
        Mein Kommentar, welcher ungefähr zeitgleich entstand, wurde aus welchen Gründen auch immer nicht veröffentlicht.
        MfG

      • T. Pietsch

        Konnte das Auto am Samstag mir mal genauer ansehen und auch mit fahren. Das Auto ist sauber verarbeitet und fährt souverän. Der Platz ist mal eine Ansage. Waren viele Familien da. Die haben auch tatsächlich gesagt sie werden das Auto kaufen. Das Märchen von den schlecht gebauten Autos aus China ist gerade zu lächerlich. Der Aiways beweist Eindrucksvoll das es nicht so ist. Das Auto hat 5 Jahre Garantie und der Akku 8 Jahre. Jetzt kommt es aber, min 80 % Kapazität. Für Familen ein gutes E Auto. Da es die Asiaten sind die mit effizienten Antrieben arbeiten wird der 63 Kwh Akku weit reichen. Ob noch ein 11 kw lader kommt konnte mir der Aiways Mitarbeiter nicht sagen. Er hat es aber auch nicht verneint. Also alles gute Aiways. Jedes Auto das ihr hier verkauft ist ein deutsches E Auto weniger. So muss das.

  2. M

    Es geht beim fehlenden Handschuhfach los und endet beim fehlenden Navi.
    Das bedeutet bei einem Elektroauto, dass vor jeder längeren Fahrt genauestens alle Ladestopps eigenständig zu planen sind, da ja während der Fahrt dieser Service nicht durch das Auto übernommen wird. Für mich ist dies für ein Elektroauto jedoch essentiell, dass ein Radius nächstgelegener Ladestationen vom Navi zeitaktuell bereitgestellt wird. Alles andere macht keinen Sinn. Komisch, dass man bei all dem Hype darüber nichts liest.

    • NIKB

      Ich kenne kaum Menschen die das eingebaute Navi ihres Autos nutzen. Ich selbst nutze liebe Google Maps über CarPlay und verzichte auf Vollbild und Headup, statt das Volvo Navi zu nutzen. Und vielen BMW, Audi, etc. Fahrern geht es ähnlich. Deren Ladestationsnavigation ist auch meist kaum brauchbar. Wozu sollte dann ein chinesischer Autohersteller wieder ein schlechtes Navi verbauen? Wenn Google Maps z.B. all das aus dem Stand besser kann.

      • Michael Ammann

        Ich benutze seit Jahren die eingebaute Navigation. Verstehe also diese Aussage gar nicht.

        • xGismo

          Ich verwende bei der 2013er ZOE auch das Navi nicht.
          Alte Karten, kein tomtom Live. 🙂

          Am liebsten hätte ich noch ein DIN-Schacht zum selber Kram einbauen!

    • MeAndMyself

      Mit iOS 14 (Karten kann den aktuellen Ladestand deines Autos verfolgen und Dinge wie Höhenunterschiede berücksichtigen, um unterwegs automatisch Ladestopps hinzuzufügen. Karten weiß sogar, welche Art Ladegerät dein Auto hat, und führt dich zu kompatiblen Ladestationen.) wird alles kein Problem mehr sein.
      Und ein Handschuhfach braucht es nicht wirklich, wird es jedoch als Zubehör geben.

      • simon

        Was ist denn Karten?

        • Aspartic

          So heißt die auf Apple Geräten (auch auf Desktop-Geräten und Notebooks) standardmäßig installierte Software für geografische Funktionen: https://www.apple.com/de/ios/maps/
          Der englische Name „Apple Maps“ ist da klarer.

    • Didier Gross

      Guter Hinweis – das ist wirklich wichtig. Die Planung mit entsprechenden Apps ist schon aufwändiger. Andererseits können Inhalte von APP’s auf dem großen Bildschirm dargestellt werden und diese Daten sind IMMER in Echtzeit. Dafür bietet das Auto eine Ausstattung in guter Qualität zu einem Preis, den Sie bei vergleichbaren deutschen E-Autos derzeit so nicht bekommen. Ich durfte bereits einen aus dem 2020er Baujahr selbst fahren und genau anschauen. Da liegt das Kabel z.B. unter der Motorhaube – da wo man es braucht direkt neben dem Ladeanschluss und nicht irgendwo in den Katakomben des Kofferraums oder lose vor dem Rücksitz.

    • Michael

      Es gibt ja auch andere APPs wie Maps oder auch ABRP. Route am PC planen, auf den Wagen schicken und los. Kommt unterwegs etwas dazwischen, berücksichtigt das ABRP sofort mit. Problem gelöst und meiner Meinung nach besser als jedes eingebaute Navi.

    • mike

      ..abetterrouteplanner.com..
      Verbrauchsabschätzung typabhängig oder gar je individuellem Fahrzeug.
      Ladestationen anbieterübergreifend wählbar.
      Echtzeitnavigation.

      veraltete Navidaten ohne Ladestationen sind Geschichte.

    • Stromix

      Solche Fachkommentare sagen alles über die Schreiber, aber nichts über das Auto.
      „Handynutzer“ sollten die Finger davon lassen oder ein Smartphone bedienen lernen.

  3. Marc

    Interessante Marke und interessantes Angebot. Aber in Zeiten von Smartphone und Co. einen Konfigurator zu launchen der kein Responsive Design hat, erzeugt bei mir gleich wieder das Gefühl eines unfertigen China-Webshops \_0_/.

    • NIKB

      Das hat bestimmt die deutsche Niederlassung verbrochen 😉

  4. Frank W.

    Konnte keinerlei Angaben zur Anhängelast finden. Sollte in diesem Segment eigentlich dazugehören.

  5. Egon Meier

    Eigentlich ist der Wagen ein Witz.

    Grund: zwar stolze ca 7 kw ladeleistung – aber nur 1phasig. Das brauch zu hause eine 22kw-Wallbox. Die ist genehmigungsbedürftig und die Genehmigung kriegt man so gut wie nicht.
    Also bleiben maximal 3,6 kw an der Campingdose.
    Das mag irgendwie gehen für einen BEV-Einkaufswagen Pflegedienst-Miniwagen, der tagsüber kaum gefahren und nachts geladen werden kann.
    Für ein BEV mit hohem Verbrauch, dickem Akku und Reichweitenerwartung ist das eindeutig zu wenig.
    Man kann sich zwar den 50kw-DC-Lader nehmen aber die gibt es meist nur an Autobahnen und die kalkulierte Hin- und Rückfahrt, Wartezeit .. machen die Sache völlig uninteressant.

    DER Wagen mit DIESEM Feature ist ein Vollausfall.

    Als Shopper zu groß und zu teuer, als Alltagswagen mit Reichweite zu geringe Ladeleistung.
    Passt alles nicht.

    • Michael

      Da kann man mal sehen, wie verschieden dich die Einschätzungen sind. Ich lade zu 95% zu Hause mit 3,6kW Schnarchladung. So ist der Akku in ca 10 Stunden über Nacht und schonend voll. Wenn ich denn mal Langstrecke fahre, wird der Akku beim HPC laden an der AB ein wenig gestresst. Passt gut und die 11kW Box reicht.

    • Bernhard

      Nach deinem Verständnis sind also ALLE asiatischen Stromer mit Einphasenlader ein Vollausfall. Also auch so anerkannte Autos wie e-Niro, Ioniq oder Kona. Kuriose Ansicht. Ich habe auch einen Einphasenstromer und habe einen JuiceBooster gekauft. Den hätte ich mir auch sparen können. Ich regle den fast immer auf 2,8 kW runter und komme damit problemlos klar. Das Getue um die 3 Pasenlader wird genauso überschätzt wie diese Spielzeuge mit Apps für den Stromer. Probiert man mal aus und nutzt es dann nie wieder. Must have, aber überschätztes Spielzeug.

    • Peter Immel

      Würde mein E-Auto Zuhause über Nacht immer per Schuko laden um den Akku zu schonen, unterwegs auf längeren Fahrten darfst natürlich auch Mal der Schnellader sein.

      Kann natürlich hinderlich sein, wenn man in den Urlaub fährt und am Ziel nicht Schnelladen kann und erstmal am Zielort festhängt. Aber ansonsten gibt’s für mich keine Szenario wo mich das langsame laden Zuhause stört.

    • mike

      3kW Schnarchladen bringt 15-20km Reichweite pro Stunde, wie lange steht der Wagen in der Nacht, am Tag?

      DC Schnarchlader müssen noch kommen, für die Solaranlagen-Besitzer.

    • Stromix

      Wo stehen denn die Angaben, auf denen dieser Fachkommentar gründet?

  6. Strauss

    Laut Ausssage von Airways hat er::
    CCS Lademöglichkeit für auswärts
    Typ II für zu Hause
    Typ II heisst nicht, dringend 22 KW haben zu müssen zu Hause. Dann schliesst halt einen Joice booster an, der regelt selber runter. Und überhaupt ausser Renault kann ohnehin praktisch keiner dreiphasig 22 KW laden
    ob auswärts oder daheim.

    • Reinhard

      Da es viele Anbieter mit verschiedenen Ladekarten etc.gibt und ständig neue gebaut werden ist es für einen Hersteller aufwendig dies stets aktuell zu halten. Navi, selbst meine Kollegen hier mit Verbrenner und Navi im Auto fahren inzwischen meist mit Google ,anstatt ihrem eingebauten Navi und bei längeren Strecken sollte man eh ,auch mit Verbrenner ,sich die Route Mal vorher ansehen. Dadurch dass das Handy in gross auf den 12Zoll Bikdschirm gezeigt wird, Starte ich halt die App von meinem Stromanbieter bzw. überregionalen Ladepunktanbieter.

    • Reinhard

      Mein täglicher Arbeitsweg ist gesamt 75km. Mein Nissan env200 schafft Grad 120 im Sommer. Trotzdem benutze ich zum Laden nur das Standart 230V Ladegerät über Nacht. Nach 7 Std über Nacht ist er wieder voll.
      Wallbox hab ich 2 Jahre später gekauft, nur falls ich am selben Tag noch einige KM mehr brauche, im Mal schneller nachzulassen. Hâtte mein Wagen 200km und mehr Reichweite hätte ich bis heute keine gekauft.
      Oft lese ich in Artikel, dass man das gleich mit einplanen muss. Totaler Quatsch .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2020/09/04/aiways-senkt-preis-fuer-den-u5-auf-35-100-euro/
04.09.2020 11:51