08.09.2020 - 10:55

Opel nimmt Bestellungen für Zafira-e Life an

Ab sofort ist der neue Opel Zafira-e Life in Deutschland bestellbar. Die Batterie-elektrische Großraumlimousine, die Anfang 2021 in den Handel kommt, startet zu Listenpreisen ab 53.800 Euro.

Da die Auslieferungen erst im kommenden Jahr starten, ist dieser Basispreis wieder mit 19 Prozent Mehrwertsteuer angegeben. Wird der Umweltbonus abgezogen, reduziert sich der Einstiegspreis für den Zafira-e Life M Selection auf 45.825 Euro. Für alle Versionen des Zafira-e Life liegt der Netto-Listenpreis zwischen 40.000 und 65.000 Euro, womit die Baureihe für den reduzierten Umweltbonus qualifiziert ist. Mit 5.000 Euro vom Bund, 2.500 Euro Herstelleranteil und 19 Prozent Mehrwertsteuer auf diesen Herstelleranteil beläuft sich die Brutto-Ersparnis auf 7.975 Euro.

Auffällig ist, dass derzeit der M Selection die günstigste Version des Zafira-e Life ist – also die mittlere Länge von 4,95 Metern, nicht der 4,60 Meter lange S. Für diesen nennt Opel in der Mitteilung einen Basispreis von 56.700 Euro, allerdings in der höherwertigen Edition-Ausstattung. In der BAFA-Liste der förderfähigen Fahrzeuge ist jedoch ein Zafira-e Life S Selection für 44.663,87 Euro netto, also 53.150 Euro brutto aufgeführt. Sobald Opel auf die Anfrage antwortet, ab wann der Zafira-e Life S Selection verfügbar sein wird, reichen wir die Information an dieser Stelle nach. Der 5,30 Meter lange Zafira-e Life L Selection ist bereits jetzt ab 54.625 Euro bestellbar. Diese Version bietet das maximale Ladevolumen von rund 4.500 Litern.

Der Zafira-e Life S ist unabhängig von der Ausstattung nur mit der 50-kWh-Batterie erhältlich. Beim M und L haben die Kunden die Option, auch eine 75 kWh große Batterie (330 statt 230 Kilometer WLTP-Reichweite) zu bestellen. Der Aufpreis hierfür beträgt unabhängig von der Ausstattung 6.000 Euro brutto. Die teuerste Linie des Zafira-e Life ist somit die Langversion in der Elegance-Ausstattung mit der optionalen 75-kWh-Batterie. Diese Version kostet brutto 72.595 Euro vor Umweltbonus.

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Der Antrieb des Zafira-e Life leistet bekanntlich 100 kW. Ab Werk ist ein einphasiger 7,4-kW-Lader verbaut, optional ist ein dreiphasiger 11-kW-Lader erhältlich. Mit Gleichstrom ist die kleine Batterie in 30, die große in 45 Minuten zu 80 Prozent gefüllt, was einer durchschnittlichen Ladeleistung von 80 kW entspricht. Weitere Daten wie etwa die Anhängelast und Informationen zu den Assistenzsystemen finden Sie hier.

Das Nutzfahrzeug-Pendant des Zafira-e Life, der Vivaro-e, ist bereits seit Ende Juli bestellbar. Die Preise beginnen bei 35.650 Euro netto, abzüglich des erhöhten Umweltbonus werden daraus 26.650 Euro netto. Für die größere Batterie berechnet Opel beim Vivaro-e 5.800 Euro brutto.
opel.com

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16 Kommentare zu “Opel nimmt Bestellungen für Zafira-e Life an

  1. ProfessorE

    Mit diesem Preis/Leistungsverhältnis verspielt Opel leider seinen kurzeitigen Vorsprung im Van Bereich.
    Ist wahrscheinlich so gewollt. Schön wenn man sein Ende selbst in der Hand hat. Good Bye

    • Simon Saag

      Welcher Preis hätte Ihnen denn vorgeschwebt?

  2. Herbert Wertig

    Dachte ich mir auch. Schon der Vivaro-e ist jenseits von Gut und Böse, wenn man ein bisschen Austattung rein nimmt.

    Auch doof, dass es bei beiden Modellen den 75 kWh-Akku im kurzen Modell nicht gibt.

  3. Thomas Bamberg

    Opel wäre besser hingegangen, und hätte den ausgelaufenden Zafira C neu überarbeitet, das Modell Life hat nichts mehr mit dem Zafira zu tun außer dem Name, man hat nach meiner Meinung nur Einen PEUGEOT genommen, ein wenig Kosmetik, das Opel Logo, andere Scheinwerfer neue Felgen , und fertig, Schade Schade !! Opel wird hier in PSA Hand kaputt gefahren…….

    • Simon Saag

      In GM-Hand wäre Opel kaputt gefahren. Wenn Opel die Wahl hätte, einen Chevrolet/Daewoo zu übernehmen oder einen Peugeot, würde ich den Franzosen vorziehen.

      • Johannes Becker

        Ich lieber nicht. Die eigenen Ideen und Einflüsse von Opel waren bei GM größer

        • Dieter Wienhold

          Da haben Sie völlig Recht. Im GM Konzern wurde extrem viel in Rüsselsheim entwickelt und auf der ganzen Welt verkauft. Jetzt wird es in Paris entwickelt und in Rüsselsheim nur noch das Fahrwerk angepasst und das Design auf Opel umgemünzt.

    • Tin

      Jaja….Immer sie selber Leier .Opel gehts gut unter PSA und das wird es auch weiterhin .Segmente des alten Zafira sind ausgestorben .

  4. Rainer Vetter

    Es ist natürlich kein Sonderangebot. Aber ich bin gespannt was die Konkurrenz aus Wolfsburg aufruft. Deren Preise gehen dann natürlich in Ordnung. 😉

    Der Zafira als Minivan war tot! Das ganze Segment des Minivan ist tot. Klar, es wäre besser gewesen einen anderen Namen zu wählen, aber die Assoziation ist ok.
    Der kurze Radstand wird nachgereicht, dann passt das doch.

    By the way: wäre Opel bei GM geblieben, wären die Lichter schon aus……

    • Tin

      @Rainer Vetter

      Endlich mal ein Kommentar der es auf den Punkt bringt …Ich denke in der Corona Zeit wo die Leute kein Geld haben trennt sich die Spreu vom Weizen in der Autoindustrie .Opel ist mit seinen Preisen noch relativ Volksnah verglichen mit der Konkurrenz .

    • Simon Saag

      Kann ich auch nur zustimmen. Ja, ich habe bei den Preisen auch kurz geschluckt. Aber dafür gibt es eine Menge Auto!

      Ich bin auf das von Ihnen angesprochene Angebot aus Wolfsburg/Hannover gespannt. Der EQV als großer Elektro-Van ist preislich ja auch jenseits von Gut und Böse.

      Insgesamt finde ich das Trio von Opel, Peugeot und Citroen schon interessant!

    • Tim

      Zafira-e Life S Selection 53000€ mit läppischen 50kWh, weißt du was bei der Kiste da am Ende real übrig bleibt? 150KM vielleicht 😀

      Das teil eignet sich maximal für die Stadt und bisschen landstraße das wars.

      Nur mal zum Vergleich Skoda hat den neuen enyaq rausgebracht der kommt für 43000€! mit einer 77er Batterie daher, 4,60m lang, 600L Kofferraum.
      da brauchst du sowas hier nicht mehr.

      • Simon Saag

        Van und SUV sind zwei paar Stiefel und unterschiedliche Zielgruppen. Wer einen Van kauft, will viele Sitzplätze (hier bis zu 9) oder die unübertroffene Höhe des Laderaums. Ich denke auch, dass sich der Zafira zu solchen Preisen eher an Shuttle-Dienste oder andere Gewerbe richtet.

        Wer nur fünf Sitzplätze braucht und dem 600 Liter Kofferraum ausreichen, der kauft in der Regel auch keinen großen Van. Da passt der genannte Enyaq oder ein anderes Modell wunderbar.

      • Andreas

        Einen SUV mit einem ausgewachsenen Kleinbus zu vergleichen ist schon ziemlich schräg. Die VW/Skoda-Supporter lassen keine Gelegenheit aus dicke Luft zu machen. Warten wir doch erst einmal ab, was ein vergleichbares Derivat vom verurteilten Betrüger aus Wolfsburg kosten wird (vorsätzlich sittenwidrige Täuschung im Dieselskandal, noch ein Grund mehr nichts von diesem Konzern zu kaufen). Sicher sind die Preise für den Opel hoch, aber dafür bekomme ich ja auch einen geräumigen Kleintransporter mit extrem leiser und lokal emissionsfreier Antriebstechnik.

        • Tin

          Moin Andreas,

          Das hast du genau richtig erkannt …Frage mich auch ernsthaft wie man so naiv sein kann und bei diesem Betrugsskonzern VW (Der auch aktuell Probleme Qualität,Software ID 3 hat ) noch irgendwas zu kaufen .
          Hab letztens den Opel Corsa e Probe gefahren …Völlig ausreichend was Preis Leistung angeht .

      • Tin

        Klar der Schkodddda wird jetzt mit einem Bus verglichen. Du hast echt die Nerven verloren.

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Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2020/09/08/opel-nimmt-bestellungen-fuer-zafira-e-life-an/
08.09.2020 10:53