23.02.2021 - 11:04

Citroën legt ë-Berlingo in der Pkw-Variante nach

Wenige Wochen, nachdem Citroën den ë-Berlingo Kastenwagen enthüllt hatte, haben die Franzosen nun auch das Pkw-Pendant des rein elektrischen Transporters vorgestellt. Der einfach ë-Berlingo benannte Van ist ab diesen Herbst in zwei Längen zu haben und kann fünf bis sieben Personen befördern.

Unter dem PSA-Dach fährt mit jedem Transporter dieser Klasse auch ein Hochdachkombi vor – oder umgekehrt. Bei Peugeot heißt das Doppel e-Partner und e-Rifter, bei Opel Combo-e Life und Combo-e Cargo. Der Launch des ë-Berlingo war also so sicher wie das Amen in der Kirche. Optisch unterscheidet sich der Van nur in Nuancen vom Verbrenner-Modell: Neben dem Ladeport an der linken hinteren Seite wartet der ë-Berlingo an den Stoßfängern mit blaufarbenen Details, einem seitlichen Airbump sowie dem ë-Logo auf. Angeboten wird das Modell wie die elektrische Kastenwagen-Variante in den Längen M und XL, sprich in 4,40 und 4,75 Meter Länge. Die Reichweite soll mit 280 Kilometern knapp über der des Transporters liegen. Allerdings ist das Fahrzeug noch nicht homologiert. Die finalen Verbrauchsangaben stehen also noch aus.

Die technischen Daten sind schnell erklärt, denn der ë-Berlingo teilt sich das technische Paket mit einer Reihe bereits auf den Markt gebrachter PSA-Modelle. An Bord ist das bekannte Duo aus 50-kWh-Batterie und 100-kW-Elektromotor an der Vorderachse. Die Höchstgeschwindigkeit gibt die PSA-Tochter mit 135 km/h an. Das Batteriesystem ist flüssigkeitsgekühlt, hat serienmäßig eine Wärmepumpe und kann elf kW dreiphasig Wechselstrom (AC) sowie bis zu 100 kW Gleichstrom (DC) laden. Aufgeladen werden kann die Batterie des ë-Berlingo damit laut Citroën an Schnellladestationen in knapp 30 Minuten auf 80 Prozent sowie an AC-Geräten in siebeneinhalb Stunden (7,4 kW, einphasig) beziehungsweise fünf Stunden (11 kW, dreiphasig). Die Garantie auf die Batterie beträgt acht Jahre oder 160.000 Kilometer für 70 Prozent ihrer Ladekapazität.

Beim ë-Berlingo ist die Batterie ebenso wie beim Kastenwagen unter den Sitzen und der Ladefläche verbaut, wodurch das Innenraumvolumen erhalten bleiben soll. Das Ladevolumen beträgt beim 775 Liter in der Länge M und 1.050 Liter in der Länge XL, wenn nur fünf statt der sieben möglichen Sitze eingebaut sind. Der Zugang zum Laderaum erfolgt per klassischer Heckklappe oder über eine separat zu öffnende Heckscheibe. Fahrgäste steigen über eine der beiden breiten Schiebetüren ein und aus. Als weitere Merkmale gibt Citroën eine Anhängelast von bis zu 750 Kilogramm (bei 12 % Prüfsteigung gebremst) und einen Wendekreis von 10,8 Metern an. Im Inneren soll der Van mit 28 Ablagefächern mit insgesamt 167 Litern Stauraum punkten.

Ferner wartet der ë-Berlingo analog zum Kastenwagen mit 18 Fahrerassistenzsystemen auf, darunter ein Spurhalteassistent, ein Toter-Winkel-Assistent, Anhängerstabilitätskontrolle, ein Head-up-Display und eine Active Safety Brake. Ein personalisierbares 10-Zoll-Kombiinstrument steht optional zur Verfügung bzw. ist serienmäßig ab dem Ausstattungsniveau Feel Pack verbaut. Ebenfalls an Bord sind moderne Konnektivitätstechologien. Citroën nennt darunter das Navigationssystem Connect Nav sowie die Integrierbarkeit von Apple CarPlay und Android Auto.

Preise sind noch nicht bekannt. Der ë-Berlingo soll im Herbst in den Handel kommen und das elektrische Sortiment, bestehend aus dem ë-C4, dem ë-Spacetourer sowie dem Nutzfahrzeug-Trio ë-Berlingo Kastenwagen, ë-Jumpy und ë-Jumper ergänzen. „Dank ausreichender Reichweite steht auch die E-Version des Berlingo für Vielseitigkeit ohne Kompromisse, damit unsere Kunden ihre Aktivitäten in all ihrer Vielfalt genießen können“, sagt Laurence Hansen, Citroën-Direktorin Produkt und Strategie.
citroen.com

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ZF

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