14.04.2021 - 09:15

Drängt neue EU-Vorschrift Plug-in-Hybride aus dem Markt?

Plug-in-Hybride könnten laut einem Medienbericht schneller vom Markt verschwinden als von vielen Autobauern derzeit vorhergesagt. Hintergrund sind nicht etwa Abgasnormen oder Klimagesetze, sondern neue EU-Vorschriften zu umweltfreundlichen Investments („Green Finance“).

Der Nachrichtenagentur Reuters liegt der Entwurf der „Green Finance“-Regelung vor, die laut dem Bericht Ende 2021 in Kraft treten soll. In der Regelung wird der Rahmen definiert, welche Investments als nachhaltig vermarktet werden – abhängig davon, wie groß ihr Beitrag zur CO2-Einsparung ist. Ziel ist es, „Greenwashing“ zu vermeiden, bei dem Unternehmen sich als umweltfreundlicher präsentieren, als sie eigentlich sind.

Der Kernpunkt: Dem Entwurf zufolge dürfe die Autobranche ab 2026 nur noch die Autos als grün zählen, die gar kein CO2 mehr ausstoßen. Dies könnte Investoren abschrecken. Die „Brückentechnologie“, wie sie von vielen Autobauern als Zwischenschritt zur klimaschonenden Mobilität bezeichnet wird, könnte dann deutlich kürzer im Einsatz sein als bisher geplant.

Zu der Möglichkeit, dass Plug-in-Hybride ab 2026 nicht mehr „grün“ sind, könnten demnach noch weitere Vorschriften für die Emission von Schadstoffen wie Stickoxiden kommen, mit welchen Plug-in-Hybride wohl nicht direkt verboten werden, die Produktionskosten wegen aufwändigerer Technologien in der Abgasnachbehandlung aber steigen könnten. Die bisherigen Regelungen der EU haben dazu geführt, dass Plug-in-Hybride auf dem Papier oft besser abschnitten als auf der Straße. Die Autobauer haben zwar immer noch mehrere Milliarden Euro in ihre Entwicklung investiert, die PHEV schienen aber der schnellere und günstigere Weg zur CO2-Reduktion als die Entwicklung vollelektrischer Autos.

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Gegenüber Reuters gab ein Beamter der EU-Kommission an, dass die Politik „technologieneutral“ sei. Um das Gesamtziel der Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen, müssten zu diesem Zeitpunkt fast alle Autos emissionsfrei sein – der Bestand, nicht die Neuwagen. Zu den Regeln für umweltfreundliche Fahrzeuge wollte er sich aber nicht direkt äußern.

Die Industrie hält den Vorschlag aber nicht für „technologieneutral“. „Es ist verrückt, dies bis 2025 zu tun, weil man heute die Nachfrage effektiv tötet“, sagte Bentley-Chef Adrian Hallmark gegenüber Reuters. „Für die meisten Menschen ist ein Batterie-Elektroauto noch nicht praktikabel.“ Als Luxusmarke ist Bentley sicher nicht repräsentativ für den Gesamtmarkt, dennoch würden auch die Pläne der VW-Tochter beeinflusst: Der erste Elektro-Bentley soll 2025 auf den Markt kommen, ab 2030 soll die Marke rein elektrisch sein – bis dahin will Hallmark aber noch Plug-in-Hybride verkaufen.
reuters.com

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41 Kommentare zu “Drängt neue EU-Vorschrift Plug-in-Hybride aus dem Markt?

  1. Djebasch

    Mhm komisch die Euronorm wird groß bekämpft aber hierzu scheint es kaum Artikel zu geben…
    Gut oder schlecht?!

  2. EdgarW

    PHEV wurden durch massive, nicht gerechtfertigte Subventionen *in* den Markt gedrängt.

    Gerade dort, wo die Bentleys & Co dieser Welt eingesetzt werden, auf der Autobahn, (wo BEV der Aussage zufolge angeblich “noch nicht praktikabel” sind) haben PHEV *keine* positiven Klimaeffekte. Eine Technologie, die in dem Segment, um das es hier geht (Autobahn-Fernverkehr), keine Vorteile beim CO2-Ausstoß haben, aber bei der Herstellung deutlich mehr Ressourcen verschlingen (Verbrenner-Antriebsstrang PLUS Elektro-Antriebsstrang PLUS Kopplungs-Technologie), als Diesel-Kfz für die Hochgeschwindigkeits-Langstrecke (ohnehin ein nur-deutsches Problem), ist, “technologieneutral” betrachtet oder nicht, eine untaugliche Technologie mit insgesamt negativen Umwelt-Effekten auch gegenüber reinen Dieseln und darf auf keinen Fall subventioniert werden. Es ist eine Blend-Technologie, deren Subventionierung ausschließlich auf Grund der Initiative der Hersteller dieser Limosuinen entstanden ist.

    Dies zu korrigieren, ist kein “Herausdrängen”, sondern lediglich eine Wiederherstellung des vorherigen Stands – und eine Klarstellung, dass die klimafreundliche Technologie hier eindeutig eine andere ist.

    Anmerkung: Ich schreibe hier nicht bezüglich sinnvoll genutzter PHEV mit hohem Elektro-Nutzungs-Anteil im hauptsächlichen Kurzstrecken- und kürzerem Mittelstrecken-Verkehr, deren Subventionierung unter Kontrolle der tatsächlichen Nutzung noch für kurze Zeit begrenzt Sinn ergeben könnte.

    • Peter Jürgens

      Dem kann ich nur zustimmen.
      Warum wird nicht, wie schon an anderer
      Stelle vorgeschlagen, bei der Inspektion
      bzw. TÜV Prüfung der Anteil der elektrischen
      Nutzung zum Berechnen des Steuervorteils
      benutzt. Nur wenn überwiegend elektrisch
      gefahren wird, bleibt die Reduktion erhalten.

      Ich fahre einen PHEV mit 100% elektrischem
      Betrieb. Der Verbrenner wurde nur mal kurz
      getestet, ob er denn läuft.
      Alle 3 Monate soll er genutzt werden, damit keine Standschäden entstehen.
      Das macht dann Sinn.
      Die Reichweite von rund 60km ist für unser
      Fahrprofil genau passed und wird über
      Solarstrom geladen. ( eigene Anlage )

      Für einen Vertreter mit 250km am Tag zählt
      nur die Kostenreduzierung…nicht die
      Umwelt.

      • Claus-Dieter Rückert

        PHEV sind extrem sinnvoll, wenn das Kurzstreckenprofil (rein elektrisch) überwiegt. Die Wohnwagentour ist mit dem gleichen Auto aber auch kompromisslos möglich. Ich habe nur beste Erfahrungen damit. Es liegt sofern nur noch am Staat, den richtigen Strom anzuliefern.

      • Manfred Stummer

        Und bitte welchen Sinn macht ein PHEV wenn er sowieso zu 100% elektrisch gefahren wird?
        Da würde es doch wesentlich mehr Sinn machen ein BEV zu fahren und für die, offensichtlich sehr wenigen, Langstrecken einen Zwischenstopp an einem Schnellader einzuplanen.
        Selbstverständlich gibt es auch für den genannten Vertreter inzwischen jede Menge BEV´s am Markt.

      • James

        Hybrid ist super

      • Enrico Adami

        Vertreter 250km Tag, das ist doch noch locker elektrisch zu fahren. Mein Nachbar ist in der Windenergiebranche tätig, der schaft schon Mal 3000km in der Woche. Wenn die Fahrzeuge so gebaut wären, dann wäre auch das möglich. Sicherlich wäre die Installation einer 32A Starkstromdose bei jeder “Windmühle” zum Laden eines “Sprinters” möglich. Der Maxxus ( E- Sprinter) ist ja schon recht gut aber die Reichweite wäre noch ausbaufähig.

        • Rainet

          Ich finde das durch das Internet mittlerweile alles in den Dreck gezogen wird.
          Ich selbst hab auf meinem dem Dach eine PV Anlage , fahre ca 15.000 km im Jahr und habe mit meinen Peugeot 3008 Hybrid 4 alle 10 bis 12 Wochen eine tank Füllung.
          Das Problem sind doch die Unternehmen, die 50.000 km im Jahr auf der Straße sind. Das ist doch logisch das 50 km Reichweite mit Strom nicht funktioniert. Aber unser Staat duldet dies und der kleine Mann leidet darunter.
          Nahezu gibt es auch nicht ausreichend lade Punkte.
          Ich würde mir jederzeit wieder eine Plug in hybrid zulegen, egal was einer der Statistiken führt veröffentlicht. Man kann richtig Kohle sparen, aber nur auf kurz Strecken, das sollte sich jeder vor Augen halten.

    • Sven W.

      Ich kann als PHEV Nutzer ihre Meinung, dass gerade auf Autobahnen dieses Antriebskonzept gegenüber einem Verbrenner keinen Vorteil hat, nicht bestätigen.
      Gerade die Kombination Elektro- und Dieselaggregat führen bei mir zu Minderverbräuchen von 15-20% gegenüber dem vergleichbaren aber sogar deutlich leichteren Verbrenner. Der Minderverbrauch begründet sich in dem Fall aus der immer anfallenden Energierückgewinnung und einhergehenden Unterstützung beim beschleunigen durch das Elektroaggregat. Daher würde mich interessieren, worauf sich ihre Aussage stützt.

      • Alex S.

        Dies aber auch nur wenn Sie auf gewisse Vorzüge wie Klimaanlage, Heizung und weitere Funktionen verzichten. Unter 15°C also immer schön die warmen Socken, Winterjacke und Handschuhe anziehen. Weitere Nachteile sind Komplexität und die hohen Herstellungskosten. Diese liegen meistens, u. a. wegen des größeren Akkus, über denen eines nicht per Steckdose ladbaren Hybridfahrzeugs. Die Integration zweier weitgehend vollständiger Antriebssysteme führt außerdem zu einem erhöhten Fahrzeuggewicht. Und zu einem insgesamt durch alle Nachteile höherem Verbrauch. Ich kenne persönlich nur Menschen, die diese Nachteile ehrlich zugeben. Sie würden nicht wieder auf so eine Verarschung reinfallen. Das Laden für den mickrigen 14Kw-Akku dauert außerdem bis zu 5 Stunden, da sie nicht über 3,6 Kw geladen werden können. Alles Betrug. Und wir BEV-Fahrer müssens ausbaden weil die Plug-in-Hybrid alle Ladesäulen stundenlang versperren, obwohl man nicht länger als zwei Stunden laden soll aus Rücksicht auf die anderen. Vielen Dank für diesen Mist.

        • Stefan Scherer

          Völlig richtig!

      • Peter

        Das ist wie eine Zigarette rauchen die light ist
        Phew sorry ist nicht gut
        Frag mal die Umwelt

      • Stefan Scherer

        Meine Minderverbräuche im BEV sind nicht lächerliche 10-20%, sondern 100% durch PV-Überschussladung und Ökostrom.

        Hybride sind nicht nur Mogelpackungen, sondern im Jahre 2021 völlig veraltet.

    • Christian Klein

      Sie schreiben mir aus der Seele.
      Ich vertreibe zwar die Fahrzeuge eines großen deutschen Herstellers, halte jedoch die Hybriden für den Mittel-und Langstreckenfahrer, sowie als Benzin-Hybrid für große und schwere SUVs nur für eine Blendgranate.
      Hier sollten meiner Meinung nach staatl. Fördergelder sinnvoller in die Forschung und Entwicklung alternativer Technologien und Speichertechniken investiert und der ÖPNV besser ausgebaut werden.

    • Dieter Raschke

      Ich habe meinen PHEV (Prius Plug-in) vor 4 Jahren zu den damals noch moderaten Subventionen gekauft – und ich hätte ihn auch ganz unsubventioniert gekauft: Ein hervorragendes Auto, mit dem ich allen Kurzstreckenverkehr ausschließlich elektrisch zurücklege. Und bei Urlaubsreisen ebenso das Fahren am Ziel vor Ort (Laden an der normalen Hotelsteckdose). Top. Wir sind z. B. zwei Wochen auf Rügen fast reinelektrisch unterwegs gewesen tagein, tagaus. Ähnlich eine Woche im Piemont.

    • Bernhard Reichensperger

      Muss man nicht so sehen,
      der Vorteil umwelttechnisch eines PHEV ist leider je nach Herstellerkonzept sehr different.
      Ebenso bewirkt die mögliche Bremsenergierückgewinnung je nach Nutzungsproviel relativ wenig.
      Aber deshalb ist das Konzept nicht schlecht nur weil es in der Umsetzung vom Umweltgedanken abweichende Prioritäten hat.
      Vorteil zum reinen Stomer ist mit deutlich kleinerem Akku auszukommen und dennoch in allen Fahrzyklen in denen ein Verbrenner sehr schlecht abschneidet rein elektrisch fahren zu können und das ohne Reichweitenprobleme. Sehr effizienz wird bei z. B. bei Langstrecken der Akku mit dem fahrzeugeigenen Generator geladen ohne zusätzlichen Energieensatz. Das Fahrzeug erledigt dabei dennoch jede Ortsdurchfahrt ohne Einsatz des Verbrenners.
      Kurzstrecken hingegen benötigen ein konsequentes Laden des Akkus am eigenen Netz. Dies ist leider für viele Laternenparker keine Option denn die Fahrt zu einem öffentlichen Ladepunkt ist Aufgrund der zu geringen Speichermenge nicht realisierbar. Die Lademöglichkeit zu Hause aber hebt den PHEV bei den tgl. Kurzstreckennutzungen auf den Level eines reinen Stromes. Mit allen Vor.- und Nachteilen aber eben umwelttechnisch gleichwertig emmisionsfrei. Dazu kommt und das ist ein nicht zu verachtender Vorteil das sehr materialschonend gefahren wird, positiver Effekt im Gegensatz zum Verbrennermotor welcher im Stop und Go exorbitanten Spitzen erleidet ist viel weniger Verschleiß und Bremsabrieb. Das bedeutet auch deutlich weniger Feinstaub. Des Weiteren ist der im PHEV eingesetzte Verbrennermotor umwelttechnisch effizienter ausgelegt da geringere Leistungdabgabe in schwierigen Drehzahlbereichen durch die Elektromotoren unterstützt wird.

    • Fritz Ays

      Da bin ich komplett anderer Meinung. Wir nutzen unseren Hybrid mit elektrischer Fahrweise im Kurzstreckenverkehr. Hier bringt er deutliche Vorteile gegenüber einem reinen Verbrenner, weil er die verbrauchs- und emissionsintensiven Kaltstartbetriebspunkte vermeidet. Die Fahrzeugmasse des Hybridfahrzeugs ist deutlich geringer als die eines reinen E-Autos mit einer 80 bis 90 kWh Batterie. Beim deutschen Strommix sind gerade diese großen Batterien unter Umweltaspekten der falsche Ansatz. Für Urlaubsfahrten oder wenn spontan eine längere Strecke gefahren werden muss, hat man den Vorteil der deutlich höheren Reichweite sowie der viel rascheren und sichern Energieaufnahme durch tanken. Für die meisten Anwendungsfälle ist der Hybrid die optimale Lösung. E-Autos sind prädestiniert für die Kurzstrecke mit einem sinnvollen Aktionsradius von maximal 150km, dies vermeidet die unnötige großen Batteriekapazitäten, damit den hohen CO2 Foodprint bei der Herstellung und die Ausbeutung von Rohstoffen. Das Laden sollte überwiegend an den heimischen Wallboxen erfolgen, deren Verbreitung auch in Tiefgaragen und bei Mietshäusern forciert werden muss. Auf den energieintensiven Ausbau von tausenden Ladestationen entlang an Autobahnen und Bundesstraßen kann verzichtet werden.

    • Stefan Scherer

      100% Zustimmung!

  3. Rene Bredendig

    Naja. Solange ich in meinem Wohngebiet keine Ladesäulen habe, werde ich wohl nicht über E Autos nachdenken. Im Moment sind nur 2 Säulen in der Stadt . Eine ist immer von Teslafahrern besetzt, die andere ist eher uninteressant, weil die nur 11 kWh ausgibt. Tja.

    • Alex S.

      11 Kw reichen völlig aus. Die Ladecharakteristik eines Li-Ion Akkus von z.B. 50Kw wird bei 7,5 Kw optimal geladen. Was heißt das? Das heißt das ein Schnellladen wie beim Handy-Akku zum schnellen Verschleiß führt. Ich persönlich habe mein ertses BEV mit einer Reichweite von 170km nach vier Jahren und 37.000km mit einer nachgewiesenen (Ausgelesen durch den Händler) Akkuleistung von 96% abgegeben. Der Hersteller war überrascht. Wie haben sie das gemacht?
      Ich habe immer zu Hause über Nacht an der 220V Steckdose mit max. 3,6 Kw geladen. Mein neuer hat jetzt eine 3,6Kw Steckdose in der Garage und eine für draußen bekommen. Damit zerstöre ich nämlich nicht die Batterie. Übrigens habe ich mit meinem 170Km BEV sogar 220km Reichweite geschafft bevor ich mit 10% Restkapazität die Ladesäule aufsuchen musste.
      Habe gerade einen Testmarathon mit BEV´s hinter mir. Bei unserem ID.3 Händler gab´s die besten Akkuwerte mit98% weil er nur 3,6 Kw Ladesäulen hat. Habe ihm gratuliert. Bei einem anderen Händler haben wir mit einem Vorführwagen, der ausschließlich 22 Kw lädt, ein Desaster erlebt. 2 Jahre alt, 4.000 km gelaufen, ein Auto das 390 km erreichen soll, kam gerade mal auf 200 km Reicheweite.
      Man sollte sich vielleicht doch nicht von der Industrie an der Nase herum führen lassen, 90 der Hersteller bieten nicht regelbare Ladestationen mit einer Ladeleistung von min. 22 Kw an. Braucht kein Li-Ion-Akku bis 50Kw, das macht ihn ganz schnell kaputt.

      • Daniel W

        Wer aber keine Garage hat um sein BEV mit 3,6 kW zu laden und auf öffentliche Ladestationen angewiesen ist, der sieht zu das er so schnell wie möglich laden kann! Zeit ist kostbarer als eine Batterie.
        Und e Autos die schnell laden können, kosten auch mit Förderung eine Menge Geld! Das hat nicht jeder und kann da jeden verstehen der da meint das der Kauf eines solchen Autos nicht zur Disposition steht.

        • Joe Blue

          Kia E-Niro lädt mit 70KW und kostet nach Förderung 28500 Euro.

        • Alex S.

          Siehe Antwort von Joe Blue
          Und man braucht keine Garage für eine 3,6 Kw-Steckdose. Es braucht lediglich einen doppelten freien Platz im Hausverteilerkasten um die Sicherungseinrichtung mit Trennschalter für den Personenschutz (FI/LS) einzubauen und eine Außensteckdose. Kostet (abhängig von der Kabellänge) ab ca. 200€ beim Installateur.

      • Bernhard Reichensperger

        2 Jahre und nur 4tsd. Laufleistung klar, stand wohl lange tiefentladen.
        Aber natürlich hast du recht Schnellladen schadet genauso wie sehr schnelles entladen….termische Probleme und die Software der Ladesteuerung macht ihr übriges.

  4. Reymond

    Dem stimme ich zu. Fahre selbst einen Plug in. Gerade in den kalten Tagen hat der Verbrenner
    Extrem viel Benzin verbraucht. 1,6 Liter Motor, 7-8 Liter im Durchschnitt. Strom könnte ich kaum nutzen. Nach dieser
    Erfahrung schäme ich mich fast
    einen Plug in zu fahren. Durch die falsche Aufklärung sind die Plug in Interessenten rein gefallen. Zum Glück ist es ein Leasing Fahrzeug. Der nächste Wagen wird dann doch wieder ein Verbrenner. Euro 6 Diesel!

  5. Hans Herbert

    Lug und Betrug sind in neuer Zeit ein bedeutendes Element deutscher Industriepolitik. In diese Kategorie gehören sowohl die Falsch-Flaggen Spar- und Umweltautos als auch die sog. “H2-Initiative der Bundesregierung”, die im KFZ-Bereich irrationale Wege beschreitet. Die Autobauer konnten der Chimäre PHEV nicht widerstehen, weil sie vorhandene Strukturen erst einmal weiter nutzen wollten. Die Zeit dafür läuft allerdings ab, und die weitere Bedienung der PHEV-Lüge ist ein gefährlicher Anachronismus.
    Es gibt nur ein vernünftiges Hybrid-Konzept und das ist der Seriellhybrid (in Japan “e-power” genannt, auch PHEV-fähig). Hier sind echte CO2-Gewinne möglich, die nicht hintergangen werden können. Wegen der Kostenersparnis für den Kunden ist damit zu rechnen, dass die vorwiegend fernöstliche Technik die Europäer noch kalt überraschen wird.

  6. Olaf

    Hmmm,
    Schon mal versucht ein e-Auto zu finden das einen Wohnwagen ziehen darf und unter €50.000 kostet???
    Beruflich reicht mir die Elektro-Reichweite, also werde ich trotzdem einen PHEV kaufen.
    Alternative? :
    Einen Verbrennen für den Urlaub und ein E-Auto für die Arbeit – Welcher normal sterbliche Arbeiter soll sich so etwas leisten können???

    • Hans-Georg Michna

      Tesla Model Y. Anhängelast 1.600 kg.

      Es liegt zwar noch nicht unter €50.000, aber nur ganz knapp darüber, hat dafür aber viele Pluspunkte, z.B. Allradantrieb, hohe Reichweite und viel Innenraum.

      • Christian Grund

        Tesla ist freilich nicht jedermanns Sache und jederfraus auch nicht, u. a. wegen des dünnen Servicestellennetzes. Deshalb nehmen auch etliche große deutsche und internationale Flottenkunden Tesla nicht in ihr Firmenwagensortiment auf, SAP zum Beispiel.

    • Joe Blue

      Mieten! Einen Verbrenner eine Woche mieten. Abgesehen davon ziehen die neuen E-Autos auch 1400 kg. Skoda Enyaq z.B. der neue Hyundai/Kia sogar mehr.

  7. Max Pauer

    Was ist denn die Alternative zum PHEV in ländlichen Gebieten? Bin seit installation der geförderten Wallbox auf 2,0l/100km – nicht förderwürdig? Messt doch mal die Realverbräuche der Dieselfraktion! Im Kollegenkreis wird hier gerne mit 8-9 Litern und irrwitzigen Durchschnittstempi geprahlt. Der springende Punkt ist das Tempo auf den Autobahnen… mehr als 130 ist einfach nicht mehr zeitgemäß!

  8. Martin Leitner

    Für mich war 2016 schon absehbar, dass die PHEV ihre “große Zeit” zwischen 2020 und 2025 haben werden – und damit eine Neuentwicklung, die nach 2020 erst auf die Straße kommt, sinnlose Geldverschwendung ist. Nach 2025 wird es sehr schnell Richtung 100% Elektro bei den Neuzulassungen gehen. Die Entscheidungsträger haben dies aktiv ignoriert.

    • Claus Velteng

      In der Vergangenheit und auch derzeit haben verschiedene Antriebsformen auf dem Markt „friedlich koexistiert“: Benziner, Diesel, Hybride, sogar Gasbetriebene und Brennstoffzellen.
      Ich bin ganz klar ein Fan des elektrischen Fahrens (BEV), sehe aber auch für die Zukunft die Koexistenz, freilich mit immer höher werdenden BEV-Anteilen (60 Prozent plus?). Gut so.

  9. Albrecht

    Vollkommen richtig. Um dicke Dienstwagen steuergünstig zu fahren war es allerdings genau der richtige Ansatz. Dabei ist doch die FDP gar nicht in der Regierung.

  10. Wörbi

    Hat sich jemand Gedanken gemacht, wie die Stromversorgung funktionieren soll bei der Annahme, dass überwiegend BEVs auf den Straßen unterwegs sind?

    Mal abgesehen davon, dass der Strom GREEN sein sollte, damit die Diskussion lohnt…

    Menschen die in Mehrfamilienhäusern wohnen, von denen nicht jeder eine Garage mit privater Lademöglichkeit hat… – wie sollen diejenigen ihre BEVs laden?
    Die meisten in den Städten parken doch im Freien an der Straßenseite.

    Erst sollte die Infrastruktur dafür aufgebaut werden – vgl. unser flächendeckendes Mobilfunknetz ;-P Da scheitert es doch schon mal!!
    Erst wenn die Infra steht, können wir uns aufregen über Benziner, Diesel, PEHVs usw.

    Vielleicht würde es Sinn machen, als technologisch hoch entwickeltes (Deutsch)land auch Alternativen wie Wasserstoff o.ä. zu fördern und
    sich nicht zu sehr auf einen Weg (den der BEVs) zu versteifen?!

    • Joe Blue

      Ja, hat man sich. Wenn alle PKW in Deutschland elektrisch fahren würden, bräuchten wir 20% mehr Strom als heute. Wenn alle mit Wasserstoff-Elektroautos fahren würden 80% mehr. Sie sehen wie Unsinnig Wasserstoff im Verkehr ist. Strom ist heute schon zu 50% Green ja. Und bis mal alle elektrisch fahren, dauert es eh noch 20 Jahre. Und wir haben keine Zeit mehr zu warten bis mal dies und das passiert. 50% der Deutschen haben schon eine Steckdose. Manche laden NUR beim Arbeitgeber, Aldi, Lidl und co. Manche fahren 1x in der Woche zum Schnelllader an der Autobahn und laden NUR dort. Wer will findet Wege! Übrigens lädt man heute in 18 Minuten weitere 400 km Reichweite ins Auto

  11. Peter Hofmann

    Wenn ich schon antworte auf ein Branchendienst für Elektrmobilität ist jedes Argu.ent eigentlich überflüssig.Ich mache es trotzdem.Bin 78 Jahre und möchte mit dem Wohnwagen reisen.Ich möchte schon elektrisch fahren,darum bin ich für ein Phev.Das ist aber nicht der springende Punkt,meine Erfahrung sagt mir aber wo wird der Strompreis lande,wenn der überwiegende Teil BEV fährt.Der Staat muss die ausfallenden Ölsteuer auch wieder reinholen Die Energieriesen wollen noch mehr verdienen.Macht Euch über Zukunftspreis mal Gedanken.

  12. Karin

    Seit Wochen suche ich dringend eon neues Auto. Umweltschutz ist für mich sehr wichtig. Ich fahre ca 20000 km/Jahr. Viel Kurzstrecke, aber auch alle 4 oder 6 Wochen 1500 km (Belgien hin und zurück). Ich bin begeistert von BEV, aber dann wieder unsicher wegen der Langstrecken. Dann dachte ich PEHV wäre passend, aber diese Mogelpackung mit der Batterieleistung und dem hohen Verbrauch auf Langstrecken schreckt mich wieder ab. Gehe ich jetzt zum Vollhybrid? Toyota z. B. hat da eine gute Technologie und geringe Verbräuche. Mehr als 30000€ möchte ich nicht ausgeben. Ich bin völlig überfordert.

    • Claude

      Ich habe ein ähnliches Bewegungsprofil: Der Prius (ohne PHEV) macht vieles richtig und ist besonders bequem auf Langstrecke. Heute baut TOYOTA diese Technik auch in Kombis und Kleinwagen ein. Ich habe in 5 Jahren gut 300kkm bei einem Durchschnittsverbrauch von 4,6 ltr/ 100km ohne irgend eine Panne oder Störung zurückgelegt.
      Ein gebrauchter PHEV Prius könnte perfekt passen.

      Da ich heute leider noch viel mehr fahre nutze ich ein Erdgasauto, dafür gibt es CO2-neutralen Treibstoff aus Biogasanlagen 😉

    • Stefan

      PHEV wäre richtig, wenn man viel Kurzstrecke fährt, der Akku dafür reicht und nach jeder Kurzstrecke laden kann. Laut mancher Empfehlung sollte also die mit Strom aus der Steckdose geladene Strecke deutlich über 50% liegen. Wenn der PHEV häufig die Batterie über den Motor laden muss, spart es Abgase auf bestimmten Strecken, aber der Verbrauch ist höher als beim Hybrid.

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Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2021/04/14/draengt-neue-eu-vorschrift-plug-in-hybride-aus-dem-markt/
14.04.2021 09:45