19.04.2021 - 13:14

eMobility update: Weltpremiere Mercedes EQB, Audi Elektro-A6, Stellantis nennt Pläne, Fastned Shops

Willkommen zum „eMobility update“. Und es geht gleich mit neuen Fahrzeugmodellen los. Das sind unsere Themen: Weltpremiere des Mercedes EQB ++ Audi gibt Ausblick auf Elektro-A6 ++ Stellantis nennt Elektro-Pläne ++ Und Fastned darf Shops & Toiletten einrichten ++ Auf geht’s.

#1 – Weltpremiere Mercedes EQB

Mercedes hat auf der Auto China in Shanghai mit dem EQB sein zweites kompaktes Elektro-SUV vorgestellt. Trotz ähnlicher Technik will er aber mehr sein als eine kantige Version des EQA. Mercedes spricht dem Siebensitzer gar die „Qualitäten eines kompakten Kombis“ zu. Kurz gesagt ist der EQB für den GLB das, was der EQA für den GLA ist: Ein elektrischer Ableger, der im Vergleich zu den Verbrenner-Modellen aber mehr ändert als nur den Antrieb. Der EQB bedient sich an Daimlers Technik-Baukasten für Kompaktmodelle, vom GLB übernimmt er den langen Radstand von 2 Metern 83. Aus dem EQA stammt die Antriebstechnik – zumindest weitgehend. Während der EQA Anfang des Jahres mit einem 140 kW starken Motor an der Vorderachse vorgestellt wurde, hat Mercedes den EQB in Shanghai als 4MATIC auf die Bühne gerollt – also mit Allradantrieb.

#2 – Audi A6 e-tron concept

Ebenfalls auf der Auto China in Shanghai hat Audi den A6 e-tron concept vorgestellt. Obwohl er die bekannte Modellbezeichnung des Verbrenners übernimmt, basiert der A6 e-tron auf der PPE, also einer reinen Elektro-Plattform. Bereits Ende 2022 soll die Serienversion vorgestellt werden. Für 2023 ist die Markteinführung geplant, heißt es bei Audi. Die zwischenzeitlich kolportierte Bezeichnung E6 war nur der interne Arbeitstitel, auf den Markt kommen soll die Limousine tatsächlich als A6 e-tron. Noch trägt das Fahrzeug zwar den Beinamen „concept“, es handelt sich aber bereits zu 95 Prozent um das spätere Serien-Design, wie Audi-Designer am Rande der Präsentation betont haben. Ein Blick in den Innenraum ist derzeit noch nicht möglich, der A6 e-tron concept hat nicht einmal Türgriffe.

#3 – Elektro-Plan von Stellantis

Der neue 14-Marken-Autokonzern Stellantis, der aus der Fusion von PSA und FCA hervorgegangen ist, hat nähere Details zu seinen Elektrifizierungsplänen genannt. Diese umfassen vier Plattformen für elektrifizierte Modelle und weitere Batteriefabriken. Immerhin will Stellantis den Absatz elektrifizierter Pkw in Europa kräftig steigern: Von 14 Prozent in diesem Jahr, was über 400.000 Fahrzeugen entspricht, auf bis zu 70 Prozent im Jahr 2030. Für die USA sieht der Plan eine Steigerung von 4 Prozent in diesem Jahr auf 35 Prozent bis 2030 vor. Im Detail soll bis 2025 in Europa für fast alle Modelle aus dem Konzern auch eine elektrifizierte Version angeboten werden. Wir reden dabei über reine Elektroautos und Plug-in-Hybride. Bis 2030 soll es für alle Modelle mindestens eine Batterie-elektrische Variante geben. Gleiches gilt auch für die USA. Möglich machen soll dies u.a. eine neue Plattform-Strategie. Bei dieser sollen die mehr als 100 Modelle der Stellantis-Marken von Fiat bis Peugeot auf nur noch vier Grund-Plattformen übertragen werden. Diese sollen sowohl Plug-in-Hybride als auch Batterie-elektrische Antriebe unterstützen. Für Pkw in den Segmenten A, B und C wird bis 2025 übergangsweise die zweite Generation der „eCMP“ aushelfen, ehe dann eine neue Basis Reichweiten von mindestens 500 Kilometern ermöglichen soll.

#4 – Fastned darf Shops einrichten

Fastned darf ab sofort an seinen Standorten auch Shops und Toiletten einrichten – allerdings nur in den Niederlanden. Das Schnelllade-Unternehmen hat nämlich einen Rechtsstreit vor einem Gericht in Den Haag gewonnen, bei dem es um Mietverträge für Shops und Toiletten an seinen Ladestationen ging. Das Gericht entschied, dass der Staat als Grundstückseigentümer aller Raststätten entlang der niederländischen Autobahnen Fastned den Betrieb solcher Einrichtungen nicht verweigern darf. “Mit seiner Weigerung habe der Staat gegen die europäische Dienstleistungsrichtlinie verstoßen“, teilte Fastned mit. Mehrere Jahre habe der niederländische Staat den Aufbau von Shops und Toiletten an den Schnellladehubs von Fastned blockiert, heißt es.

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