18.05.2021 - 09:51

Xpeng steigert Umsatz und Quartalsverlust

Der chinesische Elektroauto-Hersteller Xpeng hat seine Geschäftszahlen für das erste Quartal 2021 vorgelegt. Absatz und Umsatz stiegen im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich. Das E-Auto-Startup schreibt aber weiterhin rote Zahlen.

Konkret lieferte Xpeng von Januar bis März 13.340 Fahrzeuge aus, 487,4 Prozent mehr als im Vorjahresquartal und 2,9 Prozent mehr im vierten Quartal 2020. Besonders die Absatzsteigerung gegenüber dem Q1 2020 war zu erwarten, da seit Ende Juni 2020 mit der Limousine P7 ein zweites Modell ausgeliefert wird – zuvor gab es mit dem G3 nur ein kompaktes E-SUV der Marke. Erschwerend kam der allgemein langsamer wachsende Fahrzeugmarkt und der Halbleiter-Mangel hinzu, weshalb Gründer und CEO He Xiaopeng laut der Mittelung mit dem Start in das Jahr sehr zufrieden ist.

Der Gesamtumsatz des Unternehmen belief sich in Q1 2021 auf 2,95 Milliarden Yuan (369 Millionen Euro) und stieg damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 616,1 Prozent (Anstieg gegenüber Q4 2020: 3,5 Prozent). Auch hier kommt der deutlich erhöhte Absatz nach dem Verkaufsstart des P7 hinzu. Die E-Limousine wird zudem teurer verkauft als der G3.

Xpeng schreibt weiterhin rote Zahlen: Der Verlust im ersten Quartal 2021 lag bei 786,6 Millionen Yuan (98 Millionen Euror), gegenüber 649,8 Millionen Yuan (83 Millionen Euro) im gleichen Zeitraum des Jahres 2020 und 787,4 Millionen Yuan (100 Millionen Euro) im vierten Quartal 2020.

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Laut Xpeng ist der Nettoverlust aber vor allem auf die Investitionen zurückzuführen – zum Beispiel die etwas kleinere E-Limousine P5 (laut Xpeng das erste Serienmodell mit Lidar-Sensoren), den Ausbau des chinesischen Vertriebsnetzes oder die geplante Expansion. Die Fahrzeugmarge, die den Bruttogewinn des Fahrzeugabsatzes als Prozentsatz des Umsatzes aus dem Fahrzeugabsatz darstellt, soll inzwischen bei 10,1 Prozent liegen. Vor einem Jahr waren es noch -5,3 Prozent, im Schlussquartal 2020 6,8 Prozent.

Wichtig bei dem Umsätzen ist auch die Software. „Seit der Veröffentlichung der OTA-Updates für XPILOT 3.0 Ende Januar erzielen wir jetzt Umsatzerlöse mit unserer proprietären XPILOT-Software“, sagt He Xiaopeng. „Ich bin davon überzeugt, dass die Software-Monetarisierung von XPILOT im Rahmen der Umsatzerlöse aus unseren Fahrzeugverkäufen zu wiederkehrenden Einnahmen wird, da wir mit schnellen Technologie-Iterationen weiter wachsen.“
xiaopeng.com

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18.05.2021 09:57