02.08.2021 - 12:34

EDF: V2G-Ladedienst für britische Nissan-Flottenkunden

EDF führt in Großbritannien über sein 2019 mit Nuvve gegründetes Joint Venture Dreev einen neuen Ladedienst auf Basis von Vehicle-to-Grid-Technologie ein. Das Angebot wird in Zusammenarbeit mit Nissan ausgerollt und gilt exklusiv für gewerbliche Flottenkunden der Modelle Leaf und e-NV200.

Der V2G-Ladedienst soll Flottenbetreibern ermöglichen, pro Ladegerät und Jahr rund 350 Pfund einzunehmen, umgerechnet sind das etwa 410 Euro. Dabei nimmt der Energieversorger laut der Mitteilung durchschnittliche Stromkosten von 11,54 Pence/kWh (13,5 Cent/kWh) und einen Verbrauch von 0,33 kWh/Kilometer an.

Die V2G-Businesslösung umfasst laut EDF zwei Komponenten: Zum einen die Lieferung und Installation eines kompakten 11-kW-Ladegeräts mit integrierter Dreev-Technologie zum bidirektionalen Laden. Zum anderen eine Smartphone-Anwendung von Dreev, mit der der Energiebedarf der Fahrzeuge definiert, ihr Ladezustand in Echtzeit verfolgt und der Ladevorgang gesteuert werden kann.

„Durch die Kombination des Fachwissens und der Fähigkeiten von EDF, Nissan und Dreev haben wir eine Lösung entwickelt, die den Markt für Elektrofahrzeuge verändern könnte“, sagt Philip Valarino, Interimsleiter für EV-Projekte bei EDF. „Wir hoffen, dass zukunftsorientierte Unternehmen im ganzen Land davon überzeugt werden können, ihre traditionellen Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge umzustellen, was ihnen in einem zunehmend überfüllten Markt sowohl einen ökologischen als auch einen wirtschaftlichen Vorteil verschafft.“

ZF

Das Joint Venture Dreev wurde 2019 aus der Taufe gehoben. EDF und Nuvve schwebte dabei vor, einen Spezialisten für Ladelösungen auf Basis von Vehicle-to-Grid-Technologien ins Leben zu rufen, der sich auf EDFs europäische Hauptmärkte Frankreich, Belgien, Italien und Großbritannien fokussiert. Zurückgreifen kann das Joint Venture auf eine von Nuvve bereits seit 2010 beständig weiterentwickelte V2G-Technologie. Als Kunden hat Dreev vor allem Unternehmen und Kommunen im Auge, denn deren Elektroauto-Flotten können bei Nichtgebrauch ihren Strom sehr gut zur Energieversorgung von Gebäuden, Stadtteilen oder grundsätzlich des Netzes bereitstellen. Und das ist bekanntlich der Kern der V2G-Idee: Fahrzeuge zu einer aktiven Komponente im Netz zu machen.

Konkret bietet Dreev das smarte Management von Fahrzeugen auf der Basis von Netzsignalen an. Teil des Systems ist es, den durch die Bereitstellung von Energie geschaffenen Wert zu monetarisieren, sprich: den Kunden die Möglichkeit zu geben, sich entlohnen zu lassen.
edfenergy.com

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02.08.2021 12:32