02.12.2021 - 11:49

Pfalzwerke bauen HPC an Hornbach-Filialen in Österreich

Die Pfalzwerke und Hornbach erweitern ihre Ladeinfrastruktur-Kooperation auf Österreich. An insgesamt 14 Hornbach-Standorten in der Alpenrepublik wird der Energieversorger bis Ende 2022 Schnellladeparks errichten.

++ Dieser Beitrag wurde aktualisiert. Sie finden die neuen Infos ganz unten. ++

An jedem Standort sollen insgesamt sechs Ladepunkte errichtet werden, davon laut der Mitteilung der Pfalzwerke vier Schnellladepunkte. Als erste Standorte werden in der Mitteilung die Parkplätze der Hornbach-Märkte in Bad Fischau, Wels und Gerasdorf genannt. Die Schnellladeparks sollen dort Anfang des Jahres 2022 in Betrieb gehen.

Bei den DC-Ladepunkten handelt es sich um Schnelllader des österreichischen Herstellers EnerCharge, die bis zu 240 kW Ladeleistung ermöglichen. Laut der EnerCharge-Website ist bei der Top-Variante sogar das Laden mit 2x 240 kW möglich. Damit würde die Ladeleistung nicht auf jeweils 120 kW aufgeteilt, wenn beide CCS-Ladepunkte belegt sind. Hinzu kommen AC-Ladepunkte mit 22 kW.

Die Kooperation für Deutschland besteht seit dem Jahr 2018, damals wurde der Aufbau von 50-kW-Ladern an rund 100 Standorten vereinbart. Inzwischen werden die älteren 50-kW-Lader teilweise durch HPC ergänzt: Wie bei der Bestellung von 100 Alpitronic Hyperchargern durch die Pfalzwerke im September 2021 bekannt wurde, sollen etwa am Hornbach-Markt in Binzen zwei der Hypercharger aufgestellt werden. Für die Kooperation in Österreich setzen die Pfalzwerke aber nicht auf den beliebten Ladesäulen-Typ aus Südtirol, sondern von EnerCharge. EnerCharge-Ladesäulen werden derzeit auch in Deutschland installiert, etwa bei dem kürzlich angekündigten Ladepark in Freiburg.

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„In den vergangenen Jahren ist eine vertrauensvolle Partnerschaft entstanden, die wir jetzt noch einmal gemeinsam auf eine neue Stufe heben“, sagt Pfalzwerke-Vorstand Paul Anfang. „Wir sind davon überzeugt, dass der flächendeckende Ausbau der Ladeinfrastruktur die Basis für den Erfolg der Elektromobilität ist. Nur durch kontinuierliche Investitionen in diesem Bereich kann die Elektromobilität nachhaltig in unserer Gesellschaft verankert werden und Einzug in den Lebensalltag halten. Deshalb gehen wir gerade beim Ausbau der Schnellladeinfrastruktur gemeinsam voran.“

Marek Thiemel, Geschäftsführer Hornbach Österreich, ergänzt: „Unser Nachhaltigkeitsmotto lautet: Machen statt Reden! Wir reden nicht nur über Nachhaltigkeit, sondern leben sie. Egal, ob es um die wirtschaftliche, ökologische oder soziale Dimension unseres verantwortungsvollen Handelns geht.“

Update 02.08.2022: Nach der Erweiterung ihrer Ladeinfrastruktur-Kooperation auf Österreich sind nun die ersten Ladestationen auf Hornbach-Parkplätzen in der Alpenrepublik in Betrieb genommen worden – konkret in Seiersberg und Bad Fischau. In den kommenden Wochen werden Ladesäulen in Wels, Innsbruck und weiteren Hornbach-Märkten in Betrieb genommen.

Die Standorte Bad Fischau, Seiersberg und Wels sind mit jeweils zwei Ladesäulen des Typs EC 500 von EnerCharge mit je vier Schnellladepunkten ausgestattet. Die Ladeleistung liegt wie bereits bekannt bei bis zu 240 kW pro Ladepunkt. Alle weiteren Standorte erhalten den Typ ECC 320 mit einer Ladeleistung von bis zu 320 kW. Zusätzlich ergänzen zwei AC-Ladepunkte mit 22 kW die Ladeinfrastruktur. Betrieben werden die Ladesäulen mit Ökostrom.
pfalzwerke.de, enercharge.at (technische Daten), pfalzwerke.de (Update)

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