03.06.2022 - 13:54

Finnland: Kesko plant 100 weitere K-Charging-Standorte

Das finnische Einzelhandelskonzern Kesko will sein Ladenetz für E-Autos in diesem Jahr auf insgesamt etwa 200 Standorte annähernd verdoppeln. Das vom Ableger K-Auto unter dem Label K-Charging betriebene Ladenetzwerk umfasst derzeit 107 Standorte in ganz Finnland.

Diese verfügen über insgesamt 332 AC-Ladepunkte und 149 Schnell- sowie Hochleistungsladepunkte. Der weitere Ausbau hat den Fokus auf Schnell- und Hochleistungsladepunkte, wie Kesko mitteilt. Dabei sollen nicht nur komplett neue Standorte erschlossen, sondern auch bestehende aufgerüstet werden – vor allem im Großraum Helsinki sollen mehrere ältere Standorte saniert werden.

Die Standorte – egal ob neu oder aufgerüstet – sollen dann über jeweils zwei 200-kW-Ladesäulen mit zwei Ladepunkten verfügen. „Die Zahl der Elektroautos wächst ständig, und etwa ein Drittel der von K-Auto verkauften Neuwagen sind beispielsweise bereits vollelektrische Autos“, sagt Tom von Bonsdorff, verantwortlicher Vorstand für K-Charging. „Dadurch ist die Nachfrage an den beliebtesten Ladesäulen deutlich gestiegen und durch die Erneuerung der Stationen stellen wir auch in Zukunft ausreichend Kapazität sicher.“ Auch an den Filialen der Baumarktkette K-Raudo sollen künftig vermehrt Ladesäulen entstehen.

Kesko hat Mitte 2018 mit dem Aufbau eines eigenen Ladenetzes an seinen Standorten begonnen. Der Einzelhändler ist zudem Partner von Ionity: An Autobahn-nahen Standorten hat das Schnelllade-Joint-Venture mehrere HPC-Parks errichtet.
kesko.fi

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5 Kommentare zu “Finnland: Kesko plant 100 weitere K-Charging-Standorte

  1. Sebastian

    Ich komme gerade mit dem BEV zurück vom Urlaub am Schwarzen Meer, rumänische Küste südlich kurz vor Bulgarien. Start war Süddeutschland. Vor Ort waren im besten Fall nur 6A möglich um das Auto zu laden. Aber auch nur wenn zu den zwei Kühlschränken max. entweder die elektrisch Kochplatte oder die Friteusse läuft (wer glaubt jeder braucht eine eigene 11 kW Wallbox der kommt im Leben nicht viel herum… davon träumt 99% der Erdbevölkerung). Sonst wäre ende Gelände. Was aber funktioniert hat war die Anreise, ebenso da Rückfahrt absolut idiotensicher. Aber auch nur Dank vieler Ladesäulen von Tesla und vor Ort von den regionalen Anbieter. Ein wenig tricky ist das schon, wenn man über 2.000 KM von daheim weg ist und bei Kaufland echt nur eine DC und eine AC hat… aber hey, du bist im Urlaub nicht auf der Flucht vor dem dt. Finanzamt. Insgesamt wurden 5.900 KM ohne echte Probleme gefahren.
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    Was wir brauchen (hab ich speziell auf dieser Reise wieder gemerkt) Ladesäulen an allbekannten Stellen, also auch einfach an der bekannten Tankstelle, nur 1 Min. von der Autobahn entfernt.
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    Egal wo auf der Erde. Es fragt sich ja auch niemand, wie man mit dem Diesel von Köln nach Ibiza kommt. Einfach die Fähre rechtzeitig buchen..

    • Sebastian

      Mein Posting bezog sich auf das Bild oben. Mehrere DC Säulen und ordentlich AC daneben. Da müssen wir hier, egal wo in Europa. Die Uhr tickt und tickt… 2030 kommt bald und wer e Mobilität wirklich möchte, muss umgehend handeln. Wir brauchen keine einzelne me too Säulen die medial als Erfolg gefeiert werden, sondern richtig Stückzahlen davon. Seis in Finnland, Germany, Bulgarien, Rumänien etc.
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      Ohne Ladesäulen und häuslich max. 13A wird niemand sich ein BEV kaufen.
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      Erneut der wichtige Hinweis, in JEDES Parkhaus gehören AC und DC Säulen, an JEDEM Einkaufscentrum min. 30 Ladesäulen verschiedenen Typos. Also vom highspeed 200 kW bis zur AC Säule für Leute die ins Kino gehen + einkaufen.

      • Tomas

        Dass die Ladesäulen überall gehören ist richtig, was tragen aber wir aber dazu?
        Versicherer verlangen Prämien, wenn die Stationen in den Garagen aufgestellt werden
        Behörden und Büros geben unnötige Mehrauflagen wegen angedachter „Brandlast“
        Privatpersonen werden mit zahlreichen unnötigen Selbstanzeigepflichten und Netzbetreibern Zustimmungen gelassen. PTB und Eichämter verlangen utopischer Messgenauigkeiten, aber nicht sagen, wie die zu messen sind. Ich denke ganzes Markt samt Behörden ist reif für eine ordentliche Marktrüberwachung- / Kartelprüfung. Gott sei Dank, dass es noch Märkte gibt, wo es auch normal läuft und Ladesäulen schmerzlos aufgestellt und betrieben werden können.

        • Sebastian

          Sie sollten ab und wann Deutschland verlassen, das erweitert ungemein den eigenen geistigen Horizont. Ich mache das monatlich min. 2x. und zeigt einem ein welchem geistigen Käfig hier einige leben. Da haben Zwerghamster mehr Vielfältigkeit.

          • Sebastian

            was hier in Deutschland ein grooooßes Einkaufszentrum ist, ist im europäischen Ausland die Besenkammer für den Hausmeister.

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03.06.2022 13:09