Automobil

Fisker setzt zukünftig auf Wechselakkus

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Fisker will sein Debütmodell Ocean künftig auch mit austauschbaren Batterien anbieten. Möglich macht dies eine Kooperation mit dem US-amerikanischen Spezialisten Ample.

Die gemeinsame Entwicklung des Batterietausch-Startups Ample und E-Autobauer Fisker ist bereits im Gange. Ziel ist es, bereits im ersten Quartal 2024 erste Fisker Ocean mit Akkutausch-System bereitzustellen. Der Stromer hatte erst vor ein paar Wochen die Verkaufszulassung für Europa erhalten und die ersten Modelle sollen bereits in wenigen Tagen ausgeliefert werden. Dann natürlich noch ohne Wechselakku.

„Unsere Partnerschaft mit Ample wird es uns ermöglichen, die Einsatzmöglichkeiten für unsere Kunden zu erweitern“, sagte Henrik Fisker, Chairman und CEO von Fisker Inc. „Wir freuen uns, das innovative Batteriewechsel-System von Ample anbieten zu können, das den Fisker Ocean und möglicherweise auch andere Fahrzeuge, die wir in Zukunft auf den Markt bringen wollen, auf eine neue Ebene der Erschwinglichkeit bringt.“

Fisker zielt mit diesem Angebot primär auf Flottenkunden in den USA und Europa. Denn die E-Fahrzeuge könnten dann ebenso schnell mit Energie versorgt werden, wie Verbrenner-Modelle an der Zapfsäule, schreibt der Hersteller in seiner Mitteilung.

Darüber hinaus soll es Fisker ermöglichen, seine Fahrzeuge schneller und in mehr Märkten anzubieten. Denn mit der gemeinsamen Lösung könnte Infrastruktur zügiger bereitgestellt werden als bei einem proprietären System von Fisker mit einer exklusiven Infrastruktur – wie etwa bei dem chinesischen Hersteller Nio.

Ample setzt auf ein Batteriewechsel-System, das auf autonomer Robotik und intelligenter Batterietechnologie basiert und ein Elektroauto innerhalb weniger Minuten wieder mit einem vollen Akku ausstattet. Als 2021 Teststationen in Japan und New York installiert wurden, teilte das Unternehmen mit, dass seine Lösung „innerhalb von sechs Wochen in einer ganzen Stadt installiert werden“ könne.

Die Einnahmen im Zusammenhang mit dem Akku-Wechsel wollen sich Fisker und Ample übrigens teilen. Wie sich auf dem Weg zu möglichen Einnahmen jedoch die Ausgaben verteilen sollen, wird in der Mitteilung nicht genannt.
fiskerinc.com

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