EnBW nimmt HPC-Standort an Berliner Bauhaus-Filiale in Betrieb

Bild: EnBW, Fotograf Endre Dulic

Am Bauhaus Fachcentrum Kurfürstendamm hat Berlin seit neuestem einen weiteren öffentlichen Schnellladestandort für Elektroautos. Der Standort am Kurfürstendamm 129a verfügt über acht HPC-Ladepunkte, die von der EnBW betrieben werden.

Er ist Bestandteil einer deutschlandweiten Kooperation, in deren Rahmen die EnBW über 100 Bauhaus-Filialen mit 300-kW-Ladern ausstattet. Sprich: Bei acht Ladepunkten handelt es sich um vier Ladesäulen vom Typ Alpitronic Hypercharger HYC300. Diese ermöglichen das Laden mit bis zu 300 kW. Sind beide Ladepunkte einer Säule belegt, wird die verfügbare Leistung aufgeteilt.

Die beiden Partner wollen es nach eigenen Angaben mit dem städtischen HPC-Standort Autofahrern ermöglichen, auch ohne eigenen Wallbox zu Hause das Laden ihres E-Autos „bequem mit dem Einkauf“ verbinden zu können. „Gerade für Menschen ohne eigene Lademöglichkeit zu Hause oder bei der Arbeit muss sich das Laden in den Alltag integrieren – schnell und komfortabel – und dafür bietet unser Partner Bauhaus ideale Standorte“, sagt Volker Rimpler, Leiter Bau & Rollout E-Mobilität bei der EnBW.

Die Kooperation der beiden Unternehmen wurde im September 2021 geschlossen, damals wurden konkret 106 Bauhaus-Filialen genannt, die EnBW-Ladesäulen erhalten sollten. An zahlreichen Standorten ist das bereits geschehen. Oftmals liegen die bisher ausgewählten Filialen nahe wichtiger Autobahnen, die EnBW will aber auch neben dem Fernverkehr zunehmend urbane Zentren mit Schnelllade-Parks versorgen. In Berlin soll beides kombiniert werden: Die dortige Bauhaus-Filiale liegt direkt an der A100, ist über den Kurfürstendamm aber auch an die Innenstadt angebunden.

„Mit der EnBW haben wir den in Deutschland führenden Betreiber von Schnellladeinfrastruktur an unserer Seite. Das stellt sicher, dass möglichst viele unserer Kund*innen das Angebot auch nutzen können“, sagt Sebastian Kny, Projektleiter Bau- und Planungsabteilung sowie verantwortlich für die Themen Ladeinfrastruktur und E-Mobilität bei Bauhaus. Aber nicht nur für die Kundschaft, auch für sein Unternehmen selbst sieht Kny klare Vorteile: „Zugang zur öffentlichen Schnellladeinfrastruktur direkt am eigenen Kundenparkplatz – mit Blick auf die wachsende Zahl an Elektrofahrzeugen ist das ein klarer Standortvorteil, der in Zukunft immer wichtiger wird.“

„Bei Einzelhandelsbetrieben stehen die E-Autos ohnehin auf dem Parkplatz, während die Kund*innen im Geschäft einkaufen“, ergänzt Rimpler. „Wenn man sowieso hier ist, kann man nebenbei auch einfach und schnell sein Fahrzeug im EnBW HyperNetz laden. Das spart die Fahrt zur Tankstelle.“
Quelle: Info per E-Mail

3 Kommentare

zu „EnBW nimmt HPC-Standort an Berliner Bauhaus-Filiale in Betrieb“
Stephan
14.05.2023 um 21:35
DIe EnBW baut ihr eigenes Ladenetz sehr gut aus. Leider kann bei vielen diesen Baumarkt-Standortpartnern nur während der Öffnungszeiten geladen werden, da die Parkplätze mit Schranken abgeschlossen werden. Für die Lade-Kunden und eine bessere Auslastung der Säulen ist hier eine andere Regelung wünschenswert.
Andreas V.
03.09.2023 um 19:51
Das wäre nicht nur wünschenswert, sondern - gerade innerstädtisch - sogar notwendig.
Teslafahrer
21.11.2023 um 13:40
Absolut richtig, was hier geschrieben wird. Das hat sich mittlerweile zum Glück für den Standort am Kurfürstendamm geändert. Man kann jederzeit zum Laden fahren. Die Schranken sind auch nach Ladenschluss bzw. Sonntags oben/geöffnet. Da ich selbst in der Nähe wohne und dort regelmäßig lade, kann ich das hiermit bestätigen.

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