Österreich fördert eMobility-Forschungsprojekte

Der österreichische Klima- und Energiefonds fördert mit dem Programm „Zero Emission Mobility“ zum sechsten Mal Projekte, die eine vollständige Elektrifizierung im Verkehr vorantreiben. Zur Verfügung steht in diesem Jahr ein Budget von acht Millionen Euro.

Im Rahmen der sechsten Ausschreibung werden großvolumige Forschungs- und Demonstrationsprojekte, kooperative F&E-Projekte sowie Entwicklungsvorhaben und F&E-Dienstleistungen in vier Themenfeldern gefördert: Zero-Emission Vehicles, Zero-Emission Infrastructure, integrierte systemische Lösungen für Fahrzeug und Industrie sowie flankierende Forschungsprojekte zu EBIN (Emissionsfreie Busse und Infrastrukturen) und ENIN (Emissionsfreie Nutzfahrzeuge und Infrastrukturen). Eine Machbarkeitsstudie wird sich mit der Elektrifizierung von Reisebussen auseinandersetzen, wie es in der Mitteilung des Klima- und Energiefonds heißt.

Das Programm „Zero Emission Mobility“ zielt auf die komplette Elektrifizierung von Fahrzeugen sowie auf die Entwicklung und Erprobung von intelligenter Ladeinfrastruktur ab. Der Fokus liegt laut der Mitteilung „auf Projekten mit systemischer Perspektive, konkret auf der Systemintegration bereits entwickelter Technologien“. Gefördert werden technologie- und umsetzungsorientierte Projekte im Themenbereich Elektromobilität zur Integration von Komponenten, Systemen und Dienstleistungen zu einem ganzheitlichen Mobilitätssystem. Mit der Förderung will die Regierung österreichische Unternehmen ansprechen und die eMobility-Wertschöpfung in dem Land erhöhen.

„Beim Verkehr liegt ein großer Hebel zu mehr Klimaschutz. Die Weiterentwicklung der E-Mobilität ist für den Technologiestandort Österreich von entscheidender Bedeutung“, sagt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler. „Das Programm fördert diesen durch die Einbindung von KMUs und Start-ups und steigert die heimische Wertschöpfung.“

Bernd Vogl, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, ergänzt: „Mit Zero Emission-Technologien schaffen wir es, die Treibhausgas-Emissionen wesentlich zu reduzieren und den Strukturwandel im Mobilitätssektor erfolgreich zu vollziehen. Wir laden Interessierte ein, ihre innovativen Projekte einzureichen!“

Projektanträge können ausschließlich via eCall eingereicht werden, die Einreichfrist endet am 4. Oktober 2023. Ein Vorgespräch ist für Leitprojekte verpflichtend, für kooperative F&E-Projekte freiwillig möglich.

Ebenso gestartet ist die Ausschreibung „Mobilität 2023: Urbane Mobilität und Fahrzeugtechnologien“ des Klimaschutzministeriums (BMK), die soziale, organisatorische und technologische Mobilitätsinnovationen fördert.
ots.at

1 Kommentar

zu „Österreich fördert eMobility-Forschungsprojekte“
martin s.
26.05.2023 um 08:27
Lustiges Bild: Zwei Skoda Oktavia Hybrid an einer Schnellladesäule - da krieg ich die Krise wenn ich mit meinem BEV dort laden muss.

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