Zäsur im US-Vertrieb von Stellantis

Der Autokonzern Stellantis verkauft reine Verbrenner-Autos in 14 US-Bundesstaaten jetzt nur noch auf Bestellung. Das bedeutet, dass in diesen Bundesstaaten keine reinen Verbrenner von Stellantis mehr bei den Händlern gelagert werden. Davon sind auch US-Marken wie Jeep, Dodge und Ram betroffen.

Es handelt sich um die 14 US-Bundesstaaten, welche die strengeren Emissionsvorschriften Kaliforniens adaptieren. Das ist ein beachtenswerter Schritt, denn bei vielen US-Kunden wird der Kauf eines Lagerfahrzeugs zur sofortigen Mitnahme als Selbstverständlichkeit angesehen – die Kunden sind oft nicht bereit, auf ein Bestell-Fahrzeug mehrere Wochen oder Monate zu warten.

In den übrigen Bundesstaaten mit den von der Bundesregierung festgelegten Emissionsvorschriften hat Stellantis aber das andere Extrem gewählt: Dort wird der Autobauer keine elektrifizierten Modelle mehr an Händler liefern, außer Kunden haben sie bereits bestellt.

„Die Mitteilung an unsere Händler erkennt einfach die Realität an, dass wir möglicherweise die Fahrzeugzuteilungen zwischen Kalifornien und den Bundesstaaten anpassen müssen, um sicherzustellen, dass Stellantis die unterschiedlichen Standards in den kalifornischen Bundesstaaten einhält“, erklärte das Unternehmen gegenüber „Autonews“.
carscoops.com

1 Kommentar

zu „Zäsur im US-Vertrieb von Stellantis“
Hans Blis
21.06.2023 um 07:23
Ich denke, in den USA werden sich verschiedene Bundesstaaten diesbezüglich ohnehin immer weiter auseinander entwickeln. Kalifornien und Massachusetts sind eben nicht Idaho und North Dakota. In vieler Hinsicht. Das nur als Beispiel.

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