Wasserstoffautos auch in Japan auf dem Rückzug

Japan hält große Stücke auf die Wasserstoff-Mobilität - auch im Pkw-Bereich. 800.000 H2-Autos will die japanische Regierung bis 2030 auf den Straßen des Landes haben, doch die Realität sieht äußerst ernüchternd aus.

Bild: Toyota

Denn selbst in Japan sind Wasserstoffautos aktuell alles andere als erfolgreich. Der Absatz von Wasserstoff-Pkw ist in dem Inselstaat in den vergangenen zwei Jahren um 83 Prozent zurückgegangen – auf gerade einmal 422 Stück in 2023. Die Verkäufe Batterie-elektrischer Autos haben sich in Japan derweil seit 2021 mehr als verdoppelt – auf 43.991 Einheiten in 2023.

Bekannte Wasserstoff-Autos sind u.a. der Toyota Mirai und der Hyundai Nexo. Sie verfügen je über eine Brennstoffzelle und Tanks, in denen gasförmiger Wasserstoff mit einem Druck von 700 bar gespeichert wird.

hydrogeninsight.com

5 Kommentare

zu „Wasserstoffautos auch in Japan auf dem Rückzug“
StromBert
17.01.2024 um 08:21
Was, oh! Nein! Wer hätte das gedacht ...das selbst in Japan mit enormer Förderung Wasserstoff eine Nische ist...und bleibt. Teurer aufwendig hergestellter Wasserstoff, teure anfällige Technik ...
Chris Jermay
19.01.2024 um 08:03
Blödsinn..Wasserstoff ist die Zukunft
MicRemic
23.01.2024 um 14:57
Schmarrn bleibt Schmarrn! Und Wasserstoff im Auto ist ein großer Schmarrn! Manche brauchen halt bissl länger damit ihnen das klar wird. ;)
Harry
20.01.2024 um 08:29
...und das seit rund vier Dekaden ;-)
Statistiker
19.01.2024 um 20:06
Interessante Vermischung der Statistiken. Bei den Brennstoffzellen-Fahrzeugen wird ein Jahr betrachtet, bei den Batterie-Fahrzeugen (mindestens) zwei Jahre. Warum diese ungleiche Datenbasis?

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