Volvos Flaggschiff EX90 bekommt eine Executive Edition

Volvo legt beim EX90 nach und bringt mit der „Executive Edition“ eine gut ausgestattete Variante für knapp unter 100.000 Euro auf den Markt. Mit ihr hat die Geely-Tochter ganz klar Geschäftskunden im Visier: Die neue Ausstattung kommt pünktlich zur Erhöhung der Preisgrenze bei den Steuererleichterungen für E-Dienstwagen.

Bild: Volvo

Volvo spendiert seinem Oberklasse-SUV EX90 eine weitere gehobene Ausstattung, die mit einem Preis von 99.990 Euro ganz knapp unter der 100.000 Euro-Schwelle bleibt. Die schwedisch-chinesische Marke möchte mit ihr vor allem Geschäftskunden ansprechen. Die im Juli 2025 beschlossenen Steuererleichterungen für elektrische Dienstwagen gelten nämlich nur für Fahrzeuge, deren Listenpreis im fünfstelligen Bereich bleibt.

Die „Executive Edition“ basiert auf der gehobenen Ausstattungslinie Plus, die normalerweise bei 90.500 Euro startet. Bei ihr handelt es sich nicht um die Top-Variante, diese trägt weiterhin den Namen Volvo EX90 Ultra. Trotzdem hat die Executive Edition einige Annehmlichkeiten an Bord, die normalerweise Aufpreis kosten. Dazu gehört unter anderem eine Bose-Soundanlage mit 940 Watt, 14 Lautsprechern und einem Subwoofer. Zudem verfügt diese Version des EX90 immer über ein Panoramadach und eine Luftreinigungsanlage, die Feinstaub herausfiltert und die Richtlinie PM2,5 erfüllt.


Präsentiert wurde die Executive Edition in Onyx Black, es stehen aber noch drei weitere Farben zur Verfügung. Sie rollt serienmäßig auf 21 Zoll großen Aero-Felgen in Hochglanzschwarz und ist ausschließlich als Siebensitzer erhältlich. Auch in Sachen Antrieb hat der Kunde nicht gerade die Qual der Wahl: In dieser Ausführung fährt der EX90 immer als Twin Motor AWD vor.

Der elektrische Allradantrieb besteht aus zwei E-Maschinen, die jeweils an einer Achse sitzen und eine Systemleistung von 300 kW und 770 Newtonmetern Drehmoment  zur Verfügung stellen. Die NMC-Batterie mit einer Nettokapazität von 107 kWh soll nach der WLTP-Norm eine Reichweite von rund 600 Kilometern ermöglichen. An DC-Ladesäulen lädt das Oberklasse-SUV im Idealfall mit 250 kW. So soll der Ladezustand innerhalb von einer halben Stunde von 10 auf 80 Prozent erhöht werden können. So lassen sich auch längere Dienstreisen ohne größere Verzögerungen abspulen.

media.volvocars.com

4 Kommentare

zu „Volvos Flaggschiff EX90 bekommt eine Executive Edition“
Micha
25.07.2025 um 12:34
Bei den ganzen Problemen die der EX90 hat würde ich eher auf ein Facelift warten.leuchtete die Airbag-Warnleuchte Schlüsselprobleme Radiofehlfunktionen nicht reagierende Knöpfe im Innenraum nicht funktionierende Klimaanlage usw. einfach mal nach "ex90 kanada" suchen
Dirk
27.07.2025 um 19:58
Moin, die beschriebenen Probleme wurden durch ein großes Software Update behoben, ich konnte mich davon gerade bei einer dreitägigen Testfahrt überzeugen…der Wagen ist phänomenal
Thomas Detjen
28.07.2025 um 08:57
Würde aktuell wie Micha schreibt auf alle Fälle auf das Facelift 2026 warten. 800V vs. 400V - speziell für die, die geschäftlich doch längere Strecken fahren ein großes Plus.Und Software bei Volvo ist leider schon beim EX30 ein Bananenprodukt gleichend - das Produkt reift beim Kunden....
Frank
29.07.2025 um 13:34
Das Automobilhersteller die 100.00€ Grenze ausnutzen werden, sollte niemand verwundern. Wieder werden mit Steuermitteln falsche Signale gesendet. Der Druck vernünftige Fahrzeuge zu entwickeln ist raus. Skoda legt mit L&K auch noch mal eine Schippe drauf. Den schwarzen Peter wird dann wohl VW zugeschoben werden. Die müssen den ID. "Bürgergeld" entwickeln.

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