Ford spendiert dem Puma Gen-E ein Batterie-Update

Ford hat angekündigt, dass 2026 ein verbesserter Puma Gen-E auf den Markt kommen wird. Dank eines verbesserten Batteriedesigns wird die WLTP-Reichweite von bis zu 376 auf über 400 Kilometer steigen.

Ford puma gen e blau
Bild: Ford

Der „Verkaufsschlager“ Puma Gen-E werden „noch besser“, wir Ford direkt in der Überschrift seiner Pressemitteilung angibt. Mit Details geizen die Kölner aber noch. Es heißt in der Mitteilung lediglich: „Dank eines verbesserten Batteriedesigns erhöht sich die Reichweite auf über 400 km, wodurch auch längere Fahrten möglich werden. Die Reichweite im Stadtverkehr beträgt über 550 km und ermöglicht so tagelanges, aufladefreies Fahren.“

Welche Änderungen am Batteriedesign das genau sind, wird aber nicht erwähnt, auch der künftige Energiegehalt wird nicht genannt – bisher sind es lediglich 43 kWh. Es bleibt also offen, ob andere Zellen mit einer höheren Energiedichte zum Einsatz kommen oder etwa der Aufbau des Batteriepacks an sich geändert wurde, um mehr Zellen des gleichen Typs unterzubringen. Bei etwa sieben Prozent mehr Reichweite liegt es aber nahe, dass die Energiedichte der Zellen eine wichtige Rolle spielt.

Zudem erhält der Puma Gen-E wie berichtet auch das Fahrassistenzsystem BlueCruise. Weitere Änderungen für das Jahr 2026 werden in der Mitteilung nicht erwähnt – es bleibt also bei der bekannten Optik des in Rumänien gebauten Puma Gen-E und auch den Features wie der „Gigabox“-Verstaumöglichkeit.

„Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz unserer Kunden in Europa auf den Puma Gen-E. Er knüpft an den Verkaufserfolg des Puma an und beweist damit seine überzeugenden Eigenschaften“, so Jon Williams, General Manager von Ford Blue und Model e in Europa. „Jetzt heben wir den Puma Gen-E auf ein neues Niveau: mit noch größerer Reichweite und dem bahnbrechenden Fahrerassistenzsystem BlueCruise. So wird Technologie aus der Oberklasse auch für Käufer mit kleinerem Budget zugänglich.“

ford.com

6 Kommentare

zu „Ford spendiert dem Puma Gen-E ein Batterie-Update“
ChriBri
19.11.2025 um 07:22
Von der Effizienz schon, was Ford aus der Hybridplattform rausholt, ist schon nicht schlecht… wenn die von Dir genannten Fahrzeuge auch die Verbrauchswerte des Puma erreichen, können wir uns alle freuen.
Harald Gallinnis
19.11.2025 um 09:28
Kann ich bestätigen: immerhin haben die beiden Ford Puma bei den 17h von Hockenheim dank ihres niedrigen Verbrauchs souverän ihre Klasse gewonnen. Das war im Vorfeld nicht unbedingt erwartet worden.
Peter
19.11.2025 um 09:28
Also ca. 52 kwh, wenn man den angegebenen WLTP-Verbrauch von 13,1 kwh / 100km nimmt. Wäre mal spannend zu erfahren, wo der realistische Verbrauch in einem WLTP-nahen Fahrsituationsmix liegt bei dem Fahrzeug liegt.
ndc55
19.11.2025 um 10:20
WLTP Verbrauch ist am Stromzähler, somit kann man damit keinen Rückschluss auf die Reichweite ziehen. Das aktuelle Auto hat einen Akku mit 53kWh Brutto Kapazität (EV-Database) mit 43,6kWh netto. Wenn die 7% mehr Reichweite mit dem neuen Modelljahr bereitstellen liegt es am nächsten dass die die Akkuchemie verändert haben, das ist am günstigsten sodass die von der Bruttokapazität mehr freigeben können. Zweite Option ist dass neue Zellen reinkommen mit mehr Kapazität, so hätte dann das Auto jetzt 56,7kWh brutto und 46,7 netto wenn die weiterhin diese fast 10kWh Puffer drinnlassen. Dann die 3te Wahl und die teuerste, wäre dass die konstruktiv im Auto mehr Kapazität eingebaut haben, wie Renault bei der Zoe PH2.
lanzu
19.11.2025 um 10:10
Der WLTP-Verbrauch ist inklusive Ladeverlusten. Es werden also weniger als 52 kWh sein.Die Rechweite soll auf über 400 km steigen. Wenn man das so ankündigt werden es nur ein paar km mehr sein. Da bisher 43 kWh verbaut waren, die für 376 km reichten, werden es so um 46 kWh werden.
Jörg Ahlers
20.11.2025 um 15:13
Super.Weiter so Ford.Ihr wart schon immer die besten .Seit dem Ford T.Soviele gute Autos mit Geschichte hat wohl keiner gebaut.

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