Renault veröffentlicht die italienischen Preise des neuen Twingo

In der Basisversion bleibt die vierte Generation des Twingo preislich unter der 20.000 Euro-Marke. Während DC-Laden hierzulande Standard ist, müssen die italienischen Käufer für eine Schnellladefunktion sowie AC-Laden mit 11 kW Aufpreis zahlen.

Renault twingo e tech electric weltpremiere
Bild: Renault

Knapp zwei Wochen nach der offiziellen Präsentation der vierten Twingo-Generation hat Renaults Italien-Division die Preise für den dortigen Markt veröffentlicht. Zum Marktstart wird es den kultigen Kleinstwagen im Retro-Design ausschließlich in der gehobenen Ausstattungslinie „Techno“ bestellbar. Diese kostet nach Liste mindestens 21.100 Euro.

Im Rahmen von Renaults Vorbestellerprogramm „R-Pass“, das noch bis zum 07. Januar 2026 geöffnet ist, winkt frühentschlossenen Kunden ein gewisser Preisvorteil. Inklusive einer gewissen Zusatzausstattung können sie den Twingo „Techno“ für 21.490 Euro erwerben. Im Frühjahr 2026 schiebt der französische Autobauer die Basisversion „Twingo Evolution“ nach, die mit 19.500 Euro knapp unter der magischen 20.000 Euro-Marke bleibt.

Wenn sie im Konfigurator nicht das richtige Häkchen setzen, könnten die italienischen Käufer der Einstiegsvariante aber unter Umständen eine böse Überraschung erleben. Auf dem dortigen Markt ist eine Schnellladefunktion nicht serienmäßig. Auch an AC-Ladesäulen kann der 27 kWh kleine LFP-Akku standardmäßig nur mit 6,6 kW gefüllt werden.

Wer seinen Twingo mit einer Peak-DC-Ladeleistung von 50 kW ansatzweise langstreckentauglich machen und auch die AC-Ladeleistung auf die üblichen 11 kW erhöhen sowie die „Vehicle to Load“-Funktion nutzen möchte, muss für 490 Euro Aufpreis das „Advanced Charge“-Paket dazubuchen. In Deutschland sind diese technischen Features standardmäßig an Bord. Die Reichweite beträgt bei allen Versionen 263 Kilometer.

media.renault.it

12 Kommentare

zu „Renault veröffentlicht die italienischen Preise des neuen Twingo“
Marc
19.11.2025 um 23:37
Ok, das ist hard... Mindestens 22k , mit DC und AC laden plus Überführung...und dann realistisch nur 180-200km Reichweite... Bin mir nicht sicher , ob der gute Look gegen den T03 ausreicht...
Stefanie Braschat
21.11.2025 um 15:38
So ein ID.dingsbums kommt mir nicht auf den Hof. Diese Kisten haben den Charme eines verchromten Kühlschranks und posen mit einer Portion Machismo herum, als müssten sie etwas kompensieren. Renault stellt mit dem Twingo ein Auto auf die Räder, das Retro-Vibes, viel Charme und eine angenehm unaufgeregte, feministisch anmutende Ausstrahlung mitbringt. Ein Wagen, der alle Sympathien weckt. Und im Gegensatz zu VW spielt Renault kein doppeltes Spiel: kein Lippenbekenntnis zur E-Mobilität nach außen, während die Konzernspitze sich in politischen Hinterzimmern am Verbrenner festgeklammert.Obendrein: Technische Daten? Sollen andere sich daran aufgeilen, mir sind sie herzlich egal.
Madew
20.11.2025 um 00:06
Als wäre ein Fehlen von Schnellladefunktion das Schlimmste auf Erden. Kriegt euch mal wieder ein, wenn ich den Wagen zuhause am Haushaltsstrom habe über Nacht, braucht der gar nie Schnellladefunktion. Und wer langstreckentauglich sucht, kauft sich keinen Twingo.
Reno
20.11.2025 um 14:55
Richtig. Die EU-Länder weisen sehr diverse Ansprüche an Fahrverhalten, Ladeverhalten und Ladeinfrastruktur auf. Deutschland besitzt die niedrigste Eigenheimquote unter den westlichen Staaten auf, womit AC-Laden @Home etwas weniger gebräuchlich ist daher auch DC-Laden im Preis inklusive. In Italien und Frankreich werden Kleinwagen überwiegend AC geladen. Zudem nutzt die italienische und französische Bevölkerung Kleinwagen auch wirklich als Kleinwagen und nicht als Langstreckenfahrzeug GarmischSylt.
Stefan
20.11.2025 um 13:33
Selbst wenn man nur alle 2-3 Monate mal einen Wochenendausflug über 250 km hat, geht so etwas mit dem Auto eben nur mit mehrstündiger Ladepause. Er ist ohne Schnelllader nur auf Kurzstrecke einsetzbar.
Jan
20.11.2025 um 12:36
Für mich ist DC absolute Pflicht, habe weder Haus noch Garage und keine Möglichkeit zum Laden somit geht es nicht ohne DC da AC einfach zu lange dauert und viele neue Ladestationen gar keinen AC Anschluss haben außer Städtische die ich aber an einer Hand abzählen kann.
E. Wolf
20.11.2025 um 07:47
Und, darf der kleine auch DC-BiDi-Laden ?Als Zweitwagen steht er idR 23 Std und hätte mit V2H eine sinnvolle Aufgaben, da reichen dann auch 27 kWh locker aus. Und die Ionen der Batterie bleiben in "Bewegung".
Talis
20.11.2025 um 14:37
Renault geht offiziell AC-BiDi, nicht DC-BiDi. AC-BiDi sind kostengünstiger und leichter zu implementieren. Ob Renault V2H offiziell anbietet, ist mir nicht bekannt. V2L sicherlich. Alternativ kann über Drittanbieter fast jedes Elektroauto DC-BiDi. Die CCS-Protokolle erlauben Stromfluss in beide Richtungen.
E. Wolf
20.11.2025 um 18:19
Eine steile These: "AC-BiDi sind kostengünstiger und leichter zu implementieren." Der FNN/VDE zeigt mit der VDE 4105-10 und den weiteren Dokumenten, das dies nicht der Fall sein wird.Und dies ist leider falsch "Die CCS-Protokolle erlauben Stromfluss in beide Richtungen." Diese Funktionalität wurde leider, leider vergessen, so ein Zufall aber auch. CHAdeMO kann es seit 2012.Im Prinzip ist es aber richtig und die Hersteller müßten es nur freigeben, tun sie aber nicht. Dafür wird seit Jahren die ISO 15118-2, -20 entwickelt, um noch mehr Zeit zu schinden.
Talis
21.11.2025 um 00:31
Doch es geht, vielleicht nicht bei allen Marken/Modellen. Aber es ist keinesfalls so, dass die Funktionalität gesperrt ist, sie wurde halt nie "offiziell" implementiert Mein ID.4 kann DC-BiDi mit Drittanbietern wie bspw. evniculus.eu und anderen asiatischen Herstellern ist das möglich, welche das CCS-Protokoll entsprechend ausnutzen.
Micha
20.11.2025 um 08:52
"Im Frühjahr 2026 schiebt der französische Autobauer die Basisversion „Twingo Evolution“ nach" Mal sehen, beim R5 hat Renault die versprochene Basisversion für 25k irgendwann stillscheigend aus dem Konfigurator genommen.
Talis
20.11.2025 um 14:48
Der Twingo Evolution ist fest eingeplant und kommt definitiv, auch nach DACH zu preisen unter 20k. Der R5 E-Tech five (Basisversion) kann weiterhin in Frankreich, Belgien, Niederlande oder Italien zu 24.950,- bestellt werden und auf Wunsch nach DE oder AT importiert werden.

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