Innenoptik: VW ID. Polo wird zum Design-Vorreiter der ID.-Familie

Der Countdown für den neuen ID. Polo läuft: Vor dem Markstart des E-Kleinwagens hat Volkswagen kürzlich Antriebsdetails publik gemacht. Nun gewährt der Hersteller auch erste Blicke ins Innere seines Hoffnungsträgers. Dass dieser gleich zu Beginn in der 25.000-Euro-Variante kommt, wird indes unwahrscheinlicher.

Id polo interior
Bild: Volkswagen

Nach der Premiere des noch im Harlekin-Design getarnten ID. Polo kurz vor der IAA im September enthüllt Volkswagen nun die Optik im Inneren des neuen elektrischen 25.000-Euro-Kleinwagens. Das ist insofern spannend, als dass der ID. Polo erster Vertreter eines neuen Interieur-Looks wird, den alle ID.-Modelle übernehmen werden. Die Wolfsburger sprechen deshalb auch von einer neuen Cockpit-Generation, die „systemisch optimiert und am Kundenfeedback orientiert“ sei. Auf Kunden wartet laut Volkswagen „intuitive Bedienbarkeit inklusive Tasten, hohe Qualität und Materialien mit Rezyklatanteilen“. Wer zu den Nostalgikern gehört, kann im Cockpit zudem auf Retro-Anzeigen umsteigen: Die digitalen Instrumente im ID. Polo „bieten auf Knopfdruck Bildschirmansichten, die an Anzeigen aus dem erstem Golf erinnern“, teilt Volkswagen mit.

Wirklich relevant ist aber eher, dass die neue VW-Software Funktionen wie das One-Pedal-Driving, moderne Parkassistenten und optional eine neue Generation des „Travel Assist“ an Bord des ID. Polo holt. Dazu gleich mehr. Zuvor aber noch die Fakten zum Fahrzeug generell: Seit Dezember wissen wir, dass der ID. Polo 4,05 x 1,82 x 1,53 Meter misst (bei einem Radstand von 2,60 Meter) und in insgesamt vier Antriebsvarianten kommen wird. Die kleinere Batterie wird mit 85 oder 99 kW Antriebsleistung auf den Markt kommen, die größere Batterie wird mit 155 und 166 kW angeboten – die Leistungsstufe mit 166 kW wird im Falle von VW aber als ID. Polo GTI vermarktet. Bei dem Motor handelt es sich in allen Fällen um die eigens für die Frontantriebs-Modelle entwickelte APP290, die gemäß der VW-Namensgebung 290 Nm Drehmoment bietet. Ebenfalls komplett neu ist der Inverter, bei VW „Pulswechselrichter“ genannt. Dieses Bauteil wurde ebenfalls intern entwickelt und wird auch intern gebaut, was zu den Kostenvorteilen und dem Einstiegspreis von rund 25.000 Euro beitragen soll.

Batterien mit NMC- oder LFP-Chemie

Neben den Antrieben stehen nun auch die Daten zu den beiden Batterie-Versionen fest. Seit der Vorstellung des Showcars ID.2all im Jahr 2023 war klar, dass es zwei unterschiedliche Batterien geben wird – eine LFP-Batterie für einen günstigen Einstiegspreis und eine NMC-Variante für bis zu 450 Kilometer Reichweite. Die beiden Antriebsversionen mit 85 und 99 kW werden serienmäßig mit dem LFP-Akku angeboten, der 37 kWh nutzbaren Netto-Energiegehalt bietet – den Bruttowert kommuniziert VW nicht. Das soll gemäß der vorläufigen Angaben WLTP-Reichweiten von bis zu 300 Kilometern ermöglichen. Die genauen Werte dürfte es erst zum Vorverkaufsstart geben, der für April 2026 geplant ist.

Die maximale Ladeleistung des LFP-Akkus beträgt laut VW 90 kW, der Ladevorgang von zehn auf 80 Prozent soll rund 27 Minuten dauern. Bei 37 kWh Netto-Energiegehalt müssen also 25,9 kWh in 27 Minuten in den Akku fließen – was einer durchschnittlichen Ladeleistung von 58 kW entspricht. Das AC-Laden ist mit 11 kW möglich und wird also unter vier Stunden dauern.

Der NMC-Akku für 450 Kilometer (vorläufiger) Reichweite kommt auf einen Netto-Energiegehalt von 52 kWh. Bei der Studie ID.2all wurde noch kein Energiegehalt genannt, nur die angepeilte Reichweite. Wir hatten damals auf 55 bis 60 kWh geschätzt, tatsächlich ist der Akku etwas kleiner. Während die vorläufige Reichweite zwar bis zum Serienmodell gleich geblieben ist, hat VW die Ankündigung bei der Ladezeit nicht ganz erreicht: 2023 war von 20 Minuten die Rede, tatsächlich sind es 23 Minuten und 130 kW Peak-Ladeleistung.

ID. Polo kleiner AkkuID. Polo großer Akku
AntriebFWDFWD
Leistung85/99 kW155/166 kW
Drehmoment290 Nm290 Nm
Beschleunigung
Höchstgeschwindigkeit
WLTPReichweiteca. 300 kmca. 450 km
Batteriekapazität37 kWh52 kWh
Ladeleistung DC90 kW130 kW
Ladezeit DC 10-80%27 min23 min
Preis

Um den größeren Akku im ID. Polo von zehn auf 80 Prozent zu laden, sind 36,4 kWh Stromzufuhr nötig. Wenn diese Energiemenge in 23 Minuten übertragen werden soll, sind dazu im Schnitt 95 kW nötig. Bei 130 kW im Peak dürfte diese Leistung aber nur kurzzeitig gehalten werden, wenn sich am Ende ein Schnitt von 95 kW ergibt – oder die Leistung bricht nach einem längeren Plateau stark ein. Die genaue Ladekurve hat VW noch nicht veröffentlicht.

Bei beiden Akku-Varianten wird übrigens die Einheitszelle von PowerCo verwendet. Dabei handelt es sich um eine prismatische Zelle in der immer gleichen Größe, die aber mit unterschiedlichen Zellchemien gefüllt werden kann – angepasst auf das jeweilige Fahrzeug. Die Einheitszellen werden nach dem Cell-to-Pack-Prinzip im Unterboden verbaut, die bisherige Modul-Ebene von den anderen MEB-Fahrzeugen entfällt also. Die Basis für den ID. Polo und seine Schwestermodelle ist die neu entwickelte Frontantriebs-Variante des MEB+. „Durch den neu konstruierten und effizienten E-Antrieb wurde die Komplexität und damit die Anzahl der Bauteile und das Gewicht reduziert – Parameter, über die Volkswagen die Kosten und den Verbrauch senken konnte. Darüber hinaus bietet der elektrische Frontantrieb an Bord des ID. Polo klare Raumvorteile“, so VW. Dank des Frontantriebskonzepts soll der ID. Polo Platz für fünf Personen samt 435 Litern Gepäck bieten.

Mehr Tasten für Direktfunktionen

Zum Interieur war bisher bekannt, dass es ein Zusammenspiel aus digitalen und physischen Bedienelementen geben soll. Außerdem kündigte Volkswagen bereits ein Digital Cockpit mit einem 10,25 Zoll großen Bildschirm gepaart mit einem mittig angebrachten 13 Zoll großen Touchscreen für das Infotainment an. Hier geht der Hersteller nun weiter ins Detail. Kunden können sich auf „Displays mit klaren Informationen und aufgeräumten Menüstrukturen“ freuen. Zudem kündigt Volkswagen mehr Tasten für Direktfunktionen, ein Lenkrad mit klarer Tastensteuerung und die Übernahme gewohnter VW-Bedienmuster an.

Außerdem sind mit der neuen Designsprache „Pure Positive“ unter anderem stoffbespannte Oberflächen auf Armaturenbrett und Türinserts sowie eine einheitliche Haptik aller Flächen, Tasten, Regler und Griffe verbunden. Ziel dabei: eine einladende und freundliche Atmosphäre. In den Worten von Volkswagens Chefdesigner Andreas Mindt klingt das so: „Der neue ID. Polo ist ein bezahlbarer Freund für den Alltag. So, wie es der Polo immer war, doch nun elektrisch. Wir haben daher einen Innenraum kreiert, der sich schon beim ersten Kontakt wie ein Freund anfühlt. Klare physische Tasten sorgen für Stabilität und Vertrauen, warm wirkende Materialien machen ihn sympathisch, und liebenswerte Details wie die neuen Retro-Ansichten der Instrumente zeigen das typische Volkswagen Augenzwinkern.“

Retro-Ansicht auf Tastendruck

Die Retro-Ansicht erscheint auf einen Tastendruck am Lenkrad oder über das Infotainmentsystem. Die digitalen Cockpit-Anzeigen verwandeln sich dann in klassische Ansichten des Golf I aus den 80er Jahren. Grundsätzlich favorisiert Volkswagen eine horizontaler Ausrichtung der Cockpit-Architektur: Die zwei genannten Displays prägen dabei den neuen Aufbau. Sie sind auf einer Sichtachse angeordnet und bieten „präzise grafische Darstellungen“.

Separat in eine Leiste unterhalb des Infotainmentscreens haben die Volkswagen-Entwickler Tasten für die zentralen Klimafunktionen und den Warnblinkschalter integriert. Ebenfalls komplett neu ist das Multifunktionslenkrad mit seinen klar gegliederten Tastenfeldern. Und: Zwischen der Smartphone-Ablage und den Cupholdern ist ein für Fahrer und Beifahrer gleichermaßen gut erreichbarer Drehregler für die Audio-Bedienung angeordnet, über den die Lautstärke eingestellt wird, aber auch Songs und Sender per Track-Funktion gewechselt werden können. Als deutlich weiterentwickelt bezeichnet Volkswagen ferner das „ID.Light“: Die Lichtleiste erstreckt sich im unteren Bereich der Windschutzscheibe erstmals nicht nur über die Breite der Instrumententafel, sondern nun bis in die Vordertüren.

ID. Polo beherrscht One-Pedal-Driving

Dank neuer Software-Version steht dem ID. Polo zudem die dritte Generation des „Travel Assist“ zur Verfügung, die künftig auch rote Ampeln und Stoppschilder erkennt. Außerdem hält das One-Pedal-Driving Einzug in die ID.-Modellwelt. Kai Grünitz, Volkswagen Markenvorstand für den Geschäftsbereich Technische Entwicklung, ist überzeugt: „Unsere neue Innenraumarchitektur, beginnend mit dem neuen ID. Polo, hebt das Kundenerlebnis auf ein ganz neues Niveau: mit klaren Linien, hochwertigen Materialien sowie einer intuitiven Bedienwelt mit physischen Tasten und neu strukturierten Bildschirmen. Darüber hinaus sorgen wir ab dem ID. Polo mit der nächsten Software-Generation für spürbar mehr Komfort und Funktionen für unsere Kunden.“

Thomas Schäfer, CEO der Marke Volkswagen, kommentiert: „Der ID. Polo ist der Beginn einer neuen Generation Volkswagen: mit frischem Design, intuitiver Bedienung, Top-Qualität und erstklassigen Fahreigenschaften – und endlich wieder richtigem Namen. Mit einem Einstiegspreis ab 25.000 Euro machen wir Elektromobilität für viele Menschen in Europa erreichbar. Und das ist erst der Anfang: 2026 bringen wir sechs neue E-Modelle auf den Markt – alle zu 100 Prozent Volkswagen!“

Kunden müssen wohl zunächst zu teureren Versionen greifen

Ob direkt zum Start des Vorverkaufs im April 2026 alle vier Antriebe des ID. Polo verfügbar sein werden, war bisher unklar. Das Handelsblatt hat jetzt aber aus Händlerkreisen erfahren, dass der VW ID.Polo zwar ab April konfigurierbar sein soll, Kunden dann aber offenbar erst einmal nur die höher motorisierten und teureren Versionen kaufen können. Konkret genannt wird der ID.Polo mit 155 kW Leistung und größerem Akku. Diese Variante kostet deutlich mehr als 25.000 Euro, wobei dem Handel bisher wohl noch keine konkreten Preise vorliegen.

Branchenintern wird laut Handelsblatt davon ausgegangen, dass die zunächst verfügbaren Versionen deutlich oberhalb von 25.000 Euro liegen dürften. Spekulationen bewegen sich eher in Richtung 30.000 Euro aufwärts. Die preisentscheidende Einstiegsversion, auf der das beworbene 25.000-Euro-Versprechen basiert, soll erst später folgen. Volkswagen selbst bestätigte auf Nachfrage des Handelsblatt auch, dass der ID.Polo zum Einstiegspreis erst später bestellbar sein werde. Hintergrund sei die spätere Verfügbarkeit der günstigeren Batterie. Bei der Auslieferung würde es sich jedoch lediglich um „wenige Wochen“ Unterschied handeln, teilte der Hersteller mit. Die ersten Modelle des ID.Polos sollen ab Spätsommer ausgeliefert werden.

Quelle: Infos per E-Mail (Interieur), handelsblatt.com (Launch)

26 Kommentare

zu „Innenoptik: VW ID. Polo wird zum Design-Vorreiter der ID.-Familie“
simon
03.01.2026 um 19:53
Man lernt aus den Fehlern. Man muss aber auch weil die Materialien bei Renault oder auch der Konzernschwester deutlich hochwertiger sind. Das kann echt ein sehr tolles Modell werden.
Battie
03.01.2026 um 20:17
Wenn das Modell noch eine brauchbare Anhängelast mitbringt, steht dem Erfolg nichts mehr im Weg. Reichweite und Ladeleistung lassen sich kontinuierlich verbessern, das hat BMW beim i3 gezeigt. Es könnte so ein Longseller werden, denn VW ist in dieser Klasse ausnahmsweise mal zwar nicht wirklich früh dran, aber immerhin absolut konkurrenzfähig in der Zeit. Das macht Hoffnung, dass die Schatten von Verbrennersehnsucht und Absatzebbe sich möglichst rasch verkrümeln würden. Irgendwie erinnert da einiges an den Käfer, der zu seiner Zeit auch das richtige Format mitbrachte, um den Erfordernissen eines Großteils der Kunden zu entsprechen. Einzig die Breite von über 1,80 m wird einige verprellen, weil sie sich und ihr Auto nicht tagtäglich in ihre dafür zu enge Garage zwängen mögen.
Stefan
05.01.2026 um 08:37
Die Werte sind schon kommuniziert: 1200 kg Anhängelast, 75 kg Stützlast. Sollte für ausgiebige Fahrten zum Baumarkt, für Gartenabfälle oder Wertstoffhof reichen. Bzw. die Stützlast auch für einen Fahrradträger mit 2 E-Bikes.
DerJens
03.01.2026 um 20:54
Wieder ne ganze Batterie an Knöpfen - gruselig.
Jörg
11.01.2026 um 10:24
Designer: wie viele Knöpfe wollt ihr auf dem Lenkrad? Management: ALLE!
DerJens
10.01.2026 um 17:25
Warum soll ich Knöpfe bedienen wenn ich eine Sprachsteuerung hab. Über 24 Knöppe. Die haben sie nicht mehr alle. Abgesehen davon, wenn man ein Touch display richtig designed und anbringt, gibts auch keine Probleme mit der Bedienung. Das ist dann eher eine schlechte Software wenn man es nicht bedienen kann. Aber - jedem das seine. Deffinitiv nicht das meine.
Stephan K.
05.01.2026 um 09:07
Gruselig ist für mich der große Bildschirm in der Mitte. Ich persönlich hätte den gerne kleiner - und dafür gerne noch mehr Knöpfe. Mein ganz persönlicher Favorit bzgl. Bedienung ist ja das Lautstärke-Drehrad am Lenkrad bei Skoda. Als Hersteller muss man immer überlegen, wer die Fahrzeuge letztlich kauft. Das sind dann eben doch die Menschen über 40 Jahren. Die sind zwar nicht so sichtbar im Netz, haben aber das Geld. Zur Batterie: Ich fahre derzeit einen Corsa-e, der nach nun 5 Jahren und 65.000 km lt. Aviloo noch 91 % SoH hat. Ich würde daher immer von der hier angekündigten 'kleinen' Batterie abraten. Und mit größerer Batterie landen solche Kleinwagen leider doch wieder schnell bei über 30.000 Euro Listenpreis - und damit weit weg von den Verbrennern.
EVFan
04.01.2026 um 23:09
Das ist nicht gruselig, sondern praktisch und gut zu bedienen. Gruselig ist eine Touchbedienung für wichtige Funktionen wie Klima und Lüftung.
ThomasW
05.01.2026 um 12:41
Bitte auf dem Touchdisplay schauen - da ist gerade Klima, Sitze etc. on. Wer das Einstellen nicht mehr schafft am Bildschirm, der trifft auch nicht mehr den Taster auf der Konsole.
Stephan K.
05.01.2026 um 14:30
Beispiel Temperaturverstellung: Wenn ich es zwei Grad wärmer will, kann ich ... 1. ... die Bildschirmtaste für "Klima" drücken, die Bildschirmtaste für "Temperatur plus" viermal drücken (oder Slider), und dann die Bildschirmtaste "zurück" oder "Home" drücken. 2. ... oder einfach ein Drehrad um vier Raster nach rechts drehen. Was liefert sofortiges haptisches Feedback, geht schneller und ist damit sicherer? Daher: Ich bleibe ein Fan von echten Knöpfen, Drehrädern und Tasten ... und ich habe das Geld für den Kauf eines Neuwagens, nicht meine smartphonegeübten Kinder. Eine gangbare Alternative wäre für mich tatsächlich die Sprachsteuerung ... wenn sie denn gut funktioniert.
Jörg
11.01.2026 um 10:29
oder noch einfacher: (Sprachbefehltaste) 24 Grad....
Paul-Gerhard Fenzlein
05.01.2026 um 07:55
Wenn VW den Mut gehabt hätte, dieses Auto vor zwei Jahren in den Markt zu bringen, dann wären sie wirklich Marktführer in diesem Segment. Jetzt, da sie den ID. Polo ja erst in der ersten Jahreshälfte 2026 und die Preis mit den Basisversion ist einige Zeit danach in den Markt bringen, werden ändern, unter anderem der NIU Firefly. Den hat NIO bereits relativ erfolgreich in Norwegen und die Niederlanden in den Markt gebracht hat, und will ab Januar 2026 jetzt auch in Österreich, Ungarn, Belgien, Dänemark, Schweden, Spanien und Portugal, sowie in Griechenland "durchstarten". Und technologisch, sowie in der Raumausnutzung hat der NIO Firefly deutliche Vorteile gegen über dem VW ID.Polo. Hinterradantrieb, 92 l Frunk und flexible Wechselbatterie. NIO plant Mitte /Ende 2026 für den Firefly eine (mindestens) 60 kWh Wechselbatterie und ein stärkeres 2. Model, eine Art "NIO" GTI! Und Nio geht ab sofort, mit dem Firefly, auch in die wichtigen Märkte für Rechtslenker, Singapur, Thailand und UK! Der "bayerische" NIO Firefly ist im Gegensatz zum VW ID.Polo ein "Weltaut"
Beta
07.01.2026 um 05:52
Der NIU (sic!) Firefly idt technisch dem VW ID Polo unterlegen und kostet auch noch ähnlich viel. Wenn jeman ein Weltauto entwickelt hat dann ist das gerade der VW-Konzern die gleich 4 unterschiedliche Modelle auf der MEB-Mini Plattform bringen die alle vollends überzeugen können. Der Skoda Epiq bietet wohl so viel E-Auto fürs Geld wie kein anderes Fahrzeug. Klar, chinesische Kelinwagen-Modelle sind günstiger, aber auch nur innerhalb Chinas. Aber sie haben dann auch schlechtere technische Daten und keine große Marke wie "Volkswagen" im Rücken. Auf anderen internationalen Exportmärkten können die MEB-Mini Fahrzeuge sehr gut mithalten und bieten eben mehr für ähnlich viel Geld.
Andresen
06.01.2026 um 13:02
Ganz einfach: Da liegen sie (nicht VW) ziemlich daneben
PTB
06.01.2026 um 12:33
und? Wie viele Nio´s oder andere China Kisten wurden in Deutschland zugelassen? Ich sehe hier einen echten Hoffnungsträger für VW. Ja, die deutschen Hersteller sind spät dran, aber das lässt sich mit ein wenig mehr Anstrengung noch aufholen...
Tim
05.01.2026 um 09:44
Cooles Auto und guter Nachfolger für unseren CitigoE iV, aber mit einer Ladebuchse rechts vorne für alle Garagenparker leider uninteressant.
Matthias
06.01.2026 um 23:29
Geht mir genauso. Die Ladebuchse rechts vorne ist echt ein Killer. Da komme ich in meiner Garage nicht dran!
Peter
05.01.2026 um 10:48
War auch erst skeptisch, weil das Internet so starke Meinung zu den alten Touchfeldern hat. Jetzt wo ich selbst einen ID.3 habe muss ich sagen, dass das ein so unwichtiges Detail ist, dass ich die Diskussionen nicht nachvollziehen kann. Ich finde tatsächlich das alte Design hübscher, als diese fetten Tastenfelder (Klavierlack ist allerdings in der Tat nervig). Dass der Innenraum der ID-Reihe ab Facelifts Mitte 2023 wirklich noch ein maßgebliches Kaufhemmnis gewesen sein soll, ist ja auch durch die Verkaufszahlen nicht belegbar. Hier wurde das "Problem" wohl deutlich aufgebauscht.Mir fehlt bei dem neuen Design tatsächlich die Innovation. Es sieht aus wie aus den Nullerjahren, was dann allerdings gar nicht zu dem vollkommen neuen Fahrerlebnis eines E-Autos passt. Wenn sich dadurch aber noch mehr Menschen von ihren Verbrennern verabschieden, ist es das natürlich wert. Den Ruf als aus der Zeit gefallener Dino wird VAG so sicherlich aber nicht los.
mipu
05.01.2026 um 12:38
Noch ein paar Tasten mehr auf dem Lenkrad, und es gewinnt den Blackberry-Gedächtnispreis. Die Retro-Ansicht des Fahrerdisplays ... wers mag, aber spricht für VW: man war damals schon bieder und langweilig, das zieht sich bis heute durch. Nix für mich.
Frank
06.01.2026 um 03:35
Stellt den Piloten mit dicken Daumen auf Kopfsteinpflaster vor eine herausfordernde Aufgabe.
Frank
05.01.2026 um 13:33
Wenn Retro, dann aber Richtig. Temperatur und Tankanzeige analog bitte!. Ferner LEDs für Blinker, Generator, Öldruck, Wasser und Fernlicht. Die Fernlicht LED auch nicht in blau, sondern mit Sondergenehmigung des KBA und in die Fahrzeugpapiere eingetragenen anderen Farbe, ich glaube mich an Gelb zu erinnern. Blaue LEDs waren damals sehr schwer herstellbar und damit zu teuer. Das würde mir gefallen.
Stephan K.
05.01.2026 um 14:34
Die Retro-Ideen im Display finde ich persönlich charmant. Aber mal 'ne ernste Frage an die Community: Findet Ihr ein weißes/beiges Lenkrad sowie so helle Sitzbezüge gut? Mag auf den Fotos nett aussehen ... aber wie sehen die nach drei oder sechs Jahren aus, wird das nicht schmutzig? Würde ich mir nie kaufen, war m.E. auch schon eine schlechte Entscheidung für den ID.3.
Frank
06.01.2026 um 03:31
Über Geschmack, Farben und Design bitte nicht streiten. Das Aussehen nach Jahren hängt stark vom Nutzer ab. Für mich ist ein Auto ein Gebrauchsgegenstand, also eher nichts für mich. Mein Schwager zieht sich vor dem Betreten seines Kraftfahrzeuges um, da wird der Innerraum wahrscheinlich nach mehreren Jahr ähnlich ansprechend aussehen, wie bei Auslieferung.
Beat Kohler
05.01.2026 um 17:37
Ich habe den ID3 mit hellgrauen Sitzen.Erstens: nach 70‘000?km keine Verschmutzung ( ist aber auch Alcantara, ich weiss nicht was im neuen da wirklich verbaut ist). Sofort wieder!Zweitens: die Sitze sind im Sommer auch bei langer Sonneneinstrahlung nicht heiss.Drittens: beim Lenkrad wird man es sicher ebenfalls gut reinigen können wie jetzt.Viertens: die meisten werden eher die dunklere Version nehmen. Die kommt bei den meisten tatsächlich besser an und die wird es ja auch geben. Aber über Geschmack soll man nicht streiten.
Egon Kohler
05.01.2026 um 16:10
Bestes Detail: Die Music-Cassette rechts oben auf dem Zentralbildschirm als Anzeige für Audio / Radio / ... -> erinnert mich wieder an mein erstes Auto mit massenweise nachträglich eingebauter Musik-Elektronik :-)
Frank
06.01.2026 um 03:25
Für den amerikanischen Markt müsste da ein 8 Spurgerät hin. Für den ambitionierten Hörer wäre auch eine Bandmaschine vom Typ Revox, Akai oder Technics sehenswert.

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