Eliso eröffnet Ladepark am Flughafen Münster/Osnabrück
Am Flughafen Paderborn/Lippstadt betreibt Eliso bereits einen Schnellladepark mit zwei Alpitronic Hyperchargern vom Typ HYC300, die jeweils zwei DC-Ladepunkte bieten. Mit dem neuen Standort in Greven ist Eliso nun an einem weiteren Flughafen vertreten.
Anders als in Paderborn/Lippstadt setzt Eliso am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) auf vier Alpitronic Hypercharger vom Typ HYC200. Das Modell bietet zwar auch zwei DC-Ladepunkte, die maximale Ladeleistung beträgt jedoch nur 200 kW. Die Kosten für das Ad-hoc-Laden gibt Eliso mit 49 Cent pro Kilowattstunde an.
Der Standort unterscheidet sich neben dem eingesetzten Ladesäulen-Typ aber noch in einem anderen Punkt von Paderborn/Lippstadt: Die Ladesäulen befinden sich unter einem Dach, das mit PV-Modulen ausgestattet ist. Angaben zur Leistung der PV-Anlage macht Eliso allerdings nicht.
„Mit mehr als 7.000 Parkplätzen hier am Flughafen Münster/Osnabrück und der direkten Anbindung an die Autobahn A1 ist der Standort des neuen Eliso-Ladehubs hier am Flughafen Münster/Osnabrück ideal gelegen. Fluggäste können mit voller Reichweite ihre Heimreise antreten, Pendler finden hier eine Lademöglichkeit mit weiteren sinnvollen Infrastruktur-Einrichtungen wie Restaurants oder sanitären Einrichtungen im nahegelegenen Terminal“, sagt Andrés Heinemann, designierter Geschäftsführer des FMO.
„Wir arbeiten deutschlandweit mit führenden Unternehmen, Kommunen und Flughäfen zusammen, um die Elektromobilität weiter voranzubringen“, sagt Eliso-CEO Niels Christ. „Der neue Ladehub am Flughafen Münster/Osnabrück zeigt, wie moderne Mobilität aussehen muss: Laden dort, wo Menschen unterwegs sind. Mit unserer Infrastruktur verbinden wir zentrale Verkehrspunkte und schaffen die Grundlage für eine nachhaltige Mobilität der Zukunft.“
Verkehrsknotenpunkte wie der Flughafen FMO seien laut Eliso entscheidend für eine moderne, nachhaltige Mobilität. Sie verbinden Verkehrsmittel miteinander, bündeln große Nutzergruppen und würden ideale Voraussetzungen bieten, um Elektromobilität flächendeckend verfügbar zu machen. Neben Ladeparks im Handel und entlang von Autobahnen und Bundesstraßen setzt Eliso eigenen Angaben zufolge bewusst auch auf diese Standorte, „um ein leistungsstarkes, flächendeckendes Schnellladenetz aufzubauen“.
Getragen wird der kontinuierliche Ladenetz-Ausbau von Eliso durch „einen starken internationalen Verbund“. Das Unternehmen ist Teil von VINCI Concessions, einem privaten Flughafenbetreiber und Mobilitätsinfrastruktur-Experten, der mehr als 70 Flughäfen in 14 Ländern entwickelt und betreibt. „Das Netzwerk umfasst über 100 Infrastrukturprojekte im Bereich Flughäfen, Autobahnen und Bahn – und macht VINCI Concessions zu einem der führenden Akteure für Transport- und Mobilitätsinfrastruktur. Mit dieser starken Basis gestaltet Eliso die Zukunft der Elektromobilität in Deutschland“, lässt Stuttgarter Ladeinfrastruktur-Spezialist wissen.
Derzeit befinden sich über 150 neue Schnellladepunkte im Bau, viele sollen kurz vor der Fertigstellung sein. Im Rahmen des Deutschlandnetzes kommen mehr als 800 Schnellladepunkte hinzu. Eliso hatte als Tochterunternehmen von VINCI Concessions bei der Ausschreibung des Bundesverkehrsministeriums zum Deutschlandnetz den Zuschlag für drei Regionallose erhalten und übernimmt damit die Installation und den Betrieb von 824 Schnellladepunkten für Elektroautos an 110 Standorten in Nord-, Ost- und Mitteldeutschland. Bis zum Jahr 2030 soll das Ladenetz von Eliso 2.500 Schnellladepunkte umfassen. Wie viele Ladepunkte bereits in Betrieb sind, teilen die Stuttgarter aber nicht mit.





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