Hyundai Ioniq 6 ab 45.550 Euro bestellbar
Die ursprüngliche Version des Ioniq 6, die im Juni 2022 vorgestellt wurde und erst Ende 2022 auf den Markt gekommen ist, stand in der Basisversion noch mit einem Preis von 43.900 Euro in der Liste. Der Aufpreis des 2025 angekündigten Facelifts von 1.650 Euro kommt aber nicht von ungefähr, sondern geht mit einer wichtigen, technischen Änderung einher: Bisher war im Basis-Ioniq-6 nur ein 53 kWh großer Akku für 429 Kilometer WLTP-Reichweite verbaut. Mit dem Facelift-Modell kommt der etwa aus dem Ioniq 5 bekannte 63-kWh-Akku zum Einsatz, womit die Reichweite steigt – aber eben auch die Kosten für die Batteriezellen.
Auch der große Akku ist wenig überraschend aus dem Ioniq 5 bekannt: Statt dem 77,4-kWh-Akku des Modells von 2022 ist ab sofort die Version mit 84,0 kWh Energiegehalt verbaut. Bei Hyundai handelt es sich um Brutto-Werte, der nutzbare Netto-Energiegehalt wird in der Regel nicht kommuniziert. Klar ist aber, dass die maximale Reichweite mit dem größeren Akku von 614 auf bis zu 680 Kilometer steigt. Die Motorleistung (168 kW mit Heckantrieb und 239 kW mit Allrad) beim großen Akku bleiben gleich, mit dem 63-kWh-Akku leistet der Ioniq 6 125 kW. Bisher waren es in der Basis mit dem 53-kWh-Akku nur 111 kW Leistung. Die 800-Volt-Systeme im Ioniq 6 sorgen unabhängig vom Akku für 18 Minuten Ladezeit von zehn auf 80 Prozent, beim großen Akku natürlich mit einer höheren Peak-Leistung.
Bei der Logik der Ausstattungsvarianten übernimmt Hyundai Motor Deutschland das Konzept des Ioniq 5 nun auch für die E-Limousine: Die Basisversion ohne weiteren Namenszusatz gibt es nur mit dem kleinen Akku, der große Akku (jetzt mit 84,0 statt 77,4 kWh) ist mindestens an die Ausstattung „Centriq“ gebunden. Bei den Top-Ausstattungen geht es in zwei Richtungen: Die luxuriöse Ausprägung heißt „Uniq“ und ist an den großen Akku gebunden, die Ausstattungen „N Line“ und „N Line X“ gehen in die sportliche Richtung. Die Preise finden Sie in folgender Übersicht:
| 63 kWh | 84 kWh | |
|---|---|---|
| Basis | 45.550 Euro | – |
| Centriq | 52.050 Euro | 55.300 Euro |
| Uniq | – | 60.500 Euro |
| N Line | – | 58.300 Euro |
| N Line X | – | 62.000 Euro |
Schon in der Basis bietet der Ioniq 6 unter anderem 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Voll-LED- Scheinwerfern, Rückfahrkamera, Batterie-Vorkonditionierung sowie beheizbarem Lenkrad, die Wärmepumpe kostet hier 1.200 Euro Aufpreis. Ab dem Level „Centriq“ gibt es ab Werk Matrix-LED-Scheinwerfer, Sitzpolster in Stoff-Leder-Kombination sowie elektrisch ausklappbare Türgriffe. „Optional können sich Kunden für ein Glas-Schiebedach für 700 Euro Aufpreis sowie das Technik-Paket mit unter anderem Head-up-Display, 360°-Kamera und digitalem Fahrzeugschlüssel 2.0 für 2.600 Euro entscheiden“, so Hyundai.
Beim „Uniq“ sind das BOSE-Soundsystem, der Parkassistent mit Fernbedienung 2.0, eine 360°-Kamera, ein Head-up-Display, Sitzbelüftung für Fahrer und Beifahrersitz sowie das Lenkrad mit beleuchteten LED-Pixeln serienmäßig an Bord, gegen Aufpreis gibt es 20-Zoll-Felgen (600 Euro), das Glas-Schiebedach (700 Euro) oder die Kamera-Außenspiegel (1.300 Euro).
Bei der „N Line“ sind die 20-Zöller Serie, dazu gibt es eine exklusive Stoff-Leder-Polsterung der Sitze mit roten Ziernähten und roten Applikationen im Innenraum. Optionale Extras sind hier das Glas-Schiebedach und das Technik-Paket (2.600 Euro). Aufbauend darauf bietet die „N Line X“ das BOSE-Soundsystem, eine 360-Grad-Kamera, ein Head-up-Display, ein mit LED-Pixeln beleuchtetes Lenkrad sowie eine Sitzpolsterung in Alcantara-Leder-Kombination. Optional erhältlich ist lediglich ein Glas-Schiebedach für 700 Euro sowie digitale Außenspiegel für 1.300 Euro.





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