Stromer in der Mehrheit: E-Auto-Boom im Bezirk Wien-Mariahilf
Dass die E-Auto-Neuzulassungen über das Land unterschiedlich verteilt sind, ist nichts Ungewöhnliches. Wien-Mariahilf ist nun aber der erste Österreicher Bezirk, in dem der Elektro-Anteil an den Pkw-Neuzulassungen die 50%-Marke genommen hat. Konkret wurden dort 2025 zu 52 Prozent Elektroautos zugelassen, in absoluten Zahlen kamen dort 272 E-Pkw hinzu. Das meldet die Mobilitätsorganisation VCÖ in einer Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria.
Hinter Wien-Mariahilf (auch bekannt als 6. Wiener Gemeindebezirk) liegen in der Statistik weitere Hauptstadt-Bezirke, was wenig verwundert. Denn im urbanen Umfeld vollzieht sich die Antriebswende in der Regel schneller als auf dem Land. Auf den Plätzen 2 bis 5 führt die Statistik im Einzelnen Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus (45,8% E-Anteil, 421 E-Pkw), Wien-Innere Stadt (43,4%, 683 E-Pkw),
Wien-Leopoldstadt (39,9%, 851 E-Pkw) und Wien-Neubau (39%, 144 E-Pkw).

Außerhalb Wiens hat der Bezirk Steyr-Land mit 34 Prozent den höchsten E-Pkw-Anteil. Dort kamen 510 E-Pkw hinzu. Im E-Anteils-Ranking macht das Platz sechs. Der Bezirk Rohrbach liegt mit 33 Prozent Elektro-Neuzulassungen (390 E-Pkw) kurz dahinter. Am anderen Ende der Skala finden sich die Bezirke Liezen, Reutte und Leoben Umgebung mit nur 5,9%, 7,2% und 12,5% E-Anteil. Im österreichischen Schnitt lag der Elektro-Anteil an allen Pkw-Neuregistrierungen 2025 wie berichtet bei 21,3 Prozent. Die landesweit 60.651 neuen Elektro-Pkw bedeuteten dabei einen Zuwachs um 35,9 Prozent gegenüber 2024. Die vollständige Analyse zu den nationalen Zahlen lesen Sie hier.
Auf Ebene der Bundesländern war 2025 übrigens Salzburg mit einem E-Anteil von 25 Prozent Spitzenreiter bei den neuzugelassenen Elektroautos, knapp vor Oberösterreich mit 24,7 Prozent und dem Burgenland mit 23,1 Prozent. Und deren Landeshauptstädte stehen wiederum im Landeshauptstadt-Ranking auf dem Podest: Die Stadt Salzburg mit 27,2 Prozent E-Anteil, vor Linz mit 26,9 Prozent und Eisenstadt mit 25,2 Prozent, informiert der VCÖ.





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