Skoda Epiq kommt in drei Varianten
Dabei kommen zwei verschiedene Versionen des neuen Elektromotors APP290 in drei Leistungsvarianten zum Einsatz, kombiniert mit zwei verschiedenen Traktionsbatterien. Die Variante Epiq 35 leistet 85 kW, der Epiq 40 kommt auf 99 kW. Beide sind mit einer LFP-Batterie mit einer Gesamtkapazität von 38,5 kWh ausgerüstet. Das Spitzenmodell Epiq 55 bietet 155 kW Leistung und einen 55-kWh-Akku mit NMC-Chemie. Alle drei Varianten des Skoda Epiq können bei Wechselstrom mit 11 kW aufgeladen werden, während Gleichstromladen je nach Variante mit bis zu 50, 90 und 133 kW möglich ist. Die Ladedauer mit den 50 kW nennt Skoda noch nicht, mit 90 kW kann der LFP-Akku in 28 Minuten von zehn auf 80 Prozent geladen werden. Der NMC-Akku schafft das in 23 Minuten.
Vom Epiq hatte die tschechische VW-Marke auf der IAA Mobility im September 2025 eine seriennahe Studie vorgestellt – als SUV-Pendant zum damals ebenfalls präsentierten VW ID. Cross. Den Anfang der Kleinwagen-Premieren im Konzern werden aber der Cupra Raval und VW ID. Polo machen.
| Epiq 35 | Epiq 40 | Epiq 55 | |
|---|---|---|---|
| Antrieb | FWD | FWD | FWD |
| Leistung | 85 kW | 99 kW | 155 kW |
| Drehmoment | 267 Nm | 267 Nm | 290 Nm |
| Beschleunigung | 11,0 s | 9,8 s | 7,4 s |
| Höchstgeschwindigkeit | 150 km/h | 150 km/h | 160 km/h |
| WLTP–Reichweite | 315 km | 315 km | 430 km |
| Batteriekapazität (brutto/netto) | 38,5/37 kWh | 38,5/37 kWh | 55/52 kWh |
| Ladeleistung DC | 50 kW | 90 kW | 133 kW |
| Ladezeit DC 10-80% | – | 28 min | 23 min |
| Preis | – | – | – |
Die jetzt von Skoda bestätigten Leistungsdaten kommen nicht überraschend: Schon Mitte Dezember hatte VW für den ID. Polo die Abstufungen von 85 und 99 kW Leistung mit der LFP-Batterie und die 155-kW-Version mit der großen Batterie bestätigt. Im ID. Polo gibt es mit dem GTI noch eine 166 kW starke Variante als Top-Modell, die für den Epiq jetzt zumindest noch nicht angekündigt wurde. Allerdings hat Skoda beim Elroq und Enyaq ebenfalls leistungsstarke Top-Modelle unter dem Label „RS“ im Angebot. Es ist also zumindest im Bereich des Möglichen, dass später noch ein Skoda Epiq RS mit 166 kW auf den Markt kommt. Nur bestätigt wird es derzeit noch nicht.
Die aktuelle Veröffentlichung von Skoda gibt aber einige weitere Einblicke in die Technik der kommenden E-Kleinwagen. Denn im Dezember hat VW bei den Batterien zum Beispiel nur die nutzbaren Netto-Energiegehalte erwähnt, also 37 kWh bei dem LFP-Akku und 52 kWh bei der NMC-Variante. Skoda nutzt aber die Brutto-Werte von 38,5 bzw. 55 kWh, die bisher nicht bekannt waren. Außerdem hatte VW bei dem LFP-Akku nur 90 kW Ladeleistung genannt, während Skoda für den Epiq 35 als Basismodell jetzt nur 50 kW angibt. Ob das auch beim ID. Polo der Fall ist, ist derzeit nicht bekannt. Auch bei der Peak-Ladeleistung der großen Batterie gibt es mit 130 kW (VW) und 133 kW (Skoda) leicht unterschiedliche Angaben. Klarer ist hingegen die Sache bei der Reichweite: Hier gibt Skoda jetzt 430 Kilometer mit dem großen Akku an, die beiden LFP-Modelle kommen 315 Kilometer weit.
Bei dem Motor handelt es sich in allen Fällen um die eigens für die Frontantriebs-Modelle entwickelte APP290, die gemäß der VW-Namensgebung 290 Nm Drehmoment bietet. Aber: Skoda gibt für die beiden Varianten 35 und 40 mit der kleinen Batterie nur 267 Nm Drehmoment an, es gibt also leichte Unterschiede. Zudem können beim Epiq die LFP-Varianten maximal 150 km/h schnell fahren, während der Epiq 55 auf die MEB-üblichen 160 km/h kommt. Das 85 kW starke Basismodell beschleunigt in 11,0 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, das stärkere LFP-Modell schafft es mit 9,8 Sekunden knapp unter die Zehn-Sekunden-Marke. Der Epiq 55 ist mit 7,4 Sekunden deutlich schneller auf Landstraßen-Tempo. Übrigens: Trotz der unterschiedlichen Batterietechnologien sind alle Epiq in etwa gleich schwer: Das LFP-Modell ist mit 1.542 Kilogramm Leergewicht (inkl. Fahrer) sogar zwei Kilo leichter als das NMC-Modell mit 1.544 Kilogramm.
Zudem bestätigt Skoda die finalen Maße des Serienmodells: Der Epiq ist 4,17 Meter lang und kommt auf die gleichen 2,60 Meter Radstand wie die anderen E-Kleinwagen auf Basis des MEB+. Zum Vergleich: Die Studie des VW ID. Cross ist mit 4,16 Metern minimal kürzer. Der Skoda ist zudem 1,80 Meter breit und 1,62 Meter hoch. Der Kofferraum fasst 475 Liter, mit umgeklappten Rücksitz-Lehnen passen sogar 1.344 Liter in das Kleinwagen-SUV.





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