Nissan Leaf ab 35.950 Euro bestellbar
Wie Nissan Deutschland mit Sitz in Wesseling mitteilt, ist der neue Leaf hierzulande ab sofort zu Preisen ab 35.950 Euro bestellbar. Kundinnen und Kunden können aus zwei Leistungsstufen und Batteriekapazitäten sowie vier Ausstattungslinien wählen. Die ersten Fahrzeuge rollen im späten Frühjahr 2026 auf die Straße. Seit Mitte Dezember werden die europäischen Exemplare (wie schon die Vorgänger) im britischen Nissan-Werk Sunderland gebaut.
Nach der Weltpremiere im Juni hatten die Japaner Mitte Oktober noch einen Basispreis von unter 37.000 Euro in Aussicht gestellt – und einen Bestellstart in 2025. Spekuliert wurde damals also über 36.990 Euro für den Leaf mit der 52-kWh-Batterie und 41.990 Euro für die große Akku-Variante mit 75 kWh, die laut Nissan „unter 42.000 Euro“ starten sollte. Für den großen Akku waren schon 622 Kilometer WLTP-Reichweite bekannt, für die 52-kWh-Variante hat Nissan jetzt 440 Kilometer im Normtest bestätigt.
Beide Modelle werden zudem günstiger als gedacht. In der Basis-Ausstattung „Engage“ ist der Leaf mit der kleinen Batterie ab 35.950 Euro verfügbar, mit dem großen Akku sind es 41.200 Euro. Während es für den Basis-Leaf mit 52 kWh nur die „Engage“-Ausstattung gibt, haben die Kunden beim großen Akku mehr Auswahl: Neben „Engage“ gibt es auch „Engage+“ (ab 42.700 Euro), „Advance“ (ab 45.500 Euro) und die bekannte Top-Ausstattung „Evolve“ ab glatten 48.000 Euro.
| Engage | Engage+ | Advance | Evolve | |
|---|---|---|---|---|
| 52 kWh | 35.990 Euro | – | – | – |
| 75 kWh | 41.200 Euro | 42.700 Euro | 45.500 Euro | 48.000 Euro |
Die Grundausstattung „Engage“ bietet ab Werk neben 18-Zoll-Leichtmetallfelgen unter anderem beheizbare und elektrisch verstellbare Außenspiegel, ein rahmenloser Innenspiegel, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik mit Fern-Vorklimatisierung des Innenraums, ein Kunstlederlenkrad und das schlüssellose Zugangssystem Keyless Entry. In der günstigsten Ausstattung sind ein 12,3 Zoll großes Cockpit-Display und ein gleich großer Touchscreen in der Mitte verbaut.
Bei der „Engage“-Ausstattung gibt es aber einen wichtigen Unterschied zwischen den beiden Batterie-Varianten: Nur der große Akku ist in allen Ausstattungslinien mit einer Batterieheizung ausgestattet, bei dem 52-kWh-Akku gibt es diese Funktion nicht. Zwar sind im Leaf immer NMC-Zellen verbaut, doch auch diese bieten bei sehr niedrigen Temperaturen nicht die gewohnte Leistung – vor allem an Schnellladesäulen. Beim Basismodell ist also im Winter mit längeren Ladezeiten zu rechnen, während die Leafs mit 75-kWh-Batterie ihren Akku vor dem Schnellladen dank der Batterieheizung in das optimale Temperaturfenster bringen können.
Ab dem Level „Engage+“ (nur mit großem Akku und Batterieheizung) legen beide Displays auf 14,3 Zoll zu, außerdem ist die NissanConnect Navigation mit integriertem Google-Diensten wie dem Kartendienst Google Maps, dem Google-EV-Routenplaner und der Sprachsteuerung Google Assistant inbegriffen. Über den Google PlayStore lassen sich zudem weitere Apps herunterladen und im Fahrzeug nutzen. Die Ausstattung „Advance“ ergänzt dann unter anderem ein Head-up-Display und das dimmbare Panorama-Glasdach sowie Sitze mit einem gemischten Kunstleder-Stoff-Bezug, Sitzheizung vorne und Lenkradheizung. Im Topmodell „Evolve“ gibt es dann die Vollausstattung mit Bose-Soundsystem, elektrisch einstellbaren Kunstleder-Sitzen samt Massagefunktion für den Fahrer, 19-Zoll-Felgen und den Vehice-to-Load-Adapter.
Wie sich die dritte Generation des Leaf mit deinem neuen Konzept auf der Straße schlägt, können Sie in unserem Bericht von der ersten Ausfahrt nachlesen – wir waren im vergangenen Jahr schon mit dem neuen Leaf mit dem 75-kWh-Akku rund um Kopenhagen unterwegs.
nissannews.com, nissan.de (Konfigurator)





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