Dacia Hipster: Bald grünes Licht für Serienproduktion?
Das berichtet das französische Portal „Auto Infos“. Die Entscheidung zur Produktion sei zwar noch nicht offiziell gefallen, aber laut Insidern sei die Wahrscheinlichkeit sehr hoch. „Wir sind sehr motiviert, jetzt müssen wir nur noch den Startknopf drücken“, wird Dacia-Chefin Katrin Adt zitiert. „Sobald wir uns dafür entscheiden, dauert die Entwicklung nur anderthalb Jahre.“ Das heißt: Sollte die Produktion wirklich wie von „Auto Infos“ berichtet Ende 2027 anlaufen, müsste die Entscheidung pro oder contra Serienfertigung wohl noch im zweiten Quartal 2026 getroffen werden.
Auch wenn noch nicht das finale, grüne Licht da ist, gibt es bereits Informationen zur geplanten Fertigung. Konkret soll das Serienmodell des Dacia Hipster bei eGT New Energy Automotive gebaut werden, einem Joint Venture von Renault und Nissan mit dem chinesischen Unternehmen Dongfeng. Der Preis für den E-Kleinstwagen soll bei unter 15.000 Euro liegen. Bei eGT New Energy Automotive handelt es sich um jenes Unternehmen, das unter dem früheren Renault-CEO Carlos Ghosn gegründet wurde, um in China den Renault K-ZE City zu bauen – der hierzulande als Dacia Springt verkauft wird.
Laut dem französischen Portal könnte Renault-CEO Francois Provost den Serien-Hipster bei der Präsentation seines Strategieplans am 10. März ankündigen. Tatsächlich hatte Renault bei der Vorlage der Finanzzahlen für 2025 in der vergangenen Woche einen neuen Elektro-Dacia im A-Segment in Aussicht gestellt – allerdings schon für das Jahr 2026. Dabei soll es sich aber nicht um den Hipster, sondern einen Dacia-Ableger des Renault Twingo E-Tech handeln, der gemeinsam mit dem Renault in Novo Mesto gebaut werden soll.
Während der Dacia-Ableger des Renault Twingo E-Tech wohl etwas günstiger als der Twingo wird (ab 19.990 Euro) und im Bereich um die 18.000 Euro starten dürfte, wäre der Hipster mit einem Preis von 15.000 Euro der günstigste Elektro-Dacia. Allerdings steht noch nicht genau fest, wie groß die technischen Unterschiede zwischen den beiden Elektro-Kleinwagen von Dacia genau sein werden. Während der Twingo-Ableger ein vollwertiges Fahrzeug der Zulassungsklasse M1 ist, könnte der Hipster „nur“ ein L7e-Fahrzeug werden – möglicherweise mit 90 km/h Höchstgeschwindigkeit.
Und: Als L7e-Stromer wäre der Hipster wohl auch nicht von den EU-Sonderzöllen auf in China produzierte Elektroautos betroffen. Denn diese Regelung greift tatsächlich bei Autos der Klasse M1, nicht aber bei den L7e-Gefährten.
auto-infos.fr (auf Französisch)





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