VW ID. Cross startet knapp unter 28.000 Euro
Nachdem erste Journalisten schon im Dezember im Rahmen eines „Covered Drive“ getarnte Prototypen des ID. Polo fahren durften, fand jetzt ein ganz ähnliches Event für den SUV-Ableger ID. Cross rund um Amsterdam statt. Und wie auch schon beim ID. Polo hat Volkswagen den „Covered Drive“ auch beim ID. Cross genutzt, um scheibchenweise einige zusätzliche Details zu dem neuen Modell zu veröffentlichen.
Während der ID. Polo in der Basis bei „rund 25.000 Euro“ starten wird, gibt es jetzt auch eine erste, konkrete Aussage zum Preis des ID. Cross: Das Modell soll ab einem „Einstiegspreis von rund 28.000 Euro“ zu haben sein und damit 3.000 Euro mehr kosten als der Kleinwagen – sehr wahrscheinlich dürften sich also 27.990 Euro in der ID.-Cross-Preisliste finden.
Die genauen Ausstattungsdetails, die es zu diesem Preis gibt, sind derzeit noch nicht bekannt – irgendetwas muss sich der Konzern noch für die Weltpremiere aufheben. Aktuell gibt es aus Wolfsburg nur so viel: „Mit seiner Kombination aus kompakten Abmessungen, modernen Technologien und Assistenzsystemen, hoher Verarbeitungsqualität, viel Platz und einem Einstiegspreis von rund 28.000 Euro bietet der neue ID. Cross ein attraktives Preis‑Leistungs‑Verhältnis.“












Klarer ist die Lage beim Antrieb des ID. Cross in der Basisausstattung. Antriebsseitig werden die Leistungsstufen 85 kW, 99 kW und 155 kW angeboten, kombiniert mit zwei Batteriegrößen von 37 kWh und 52 kWh (netto) – bei dem 28.000-Euro-Modell handelt es sich also um die Kombination aus dem 37-kWh-Akku mit dem 85 kW starken Antrieb. Serienmäßig kann dieser LFP-Akku mit bis zu 90 kW geladen werden, der Ladevorgang von zehn auf 80 Prozent dürfte also rund 27 Minuten dauern – wie beim ID. Polo. Das AC-Laden ist mit 11 kW möglich und wird also unter vier Stunden dauern. Die vorläufige Reichweite nennt VW allerdings nicht. Da schon beim flacheren ID. Polo von bis zu 300 Kilometern die Rede war, dürfte der ID. Cross mit einem etwas höheren Luftwiderstand wohl unter der 300-Kilometer-Marke liegen.
Während der 99-kW-Antrieb ebenfalls mit dem 37-kWh-Akku gekoppelt wird und das gleiche Ladeverhalten, aber etwas bessere Fahrleistungen bietet, ist beim ID. Cross der 155-kW-Antrieb die einzige Möglichkeit, den 52 kWh großen NMC-Akku zu erhalten – zumindest zum Start. Denn die 166-kW-Variante des ID. Polo GTI wird von VW für den ID. Cross derzeit mit keiner Silbe erwähnt. Entweder kommt das sportliche Top-Modell später – oder bei dem Familien-SUV gar nicht.
Denn während der kleine ID. Polo auch emotional überzeugen soll, wird der ID. Cross als Pendant zum T-Cross als praktischer Fünfsitzer für jene Kundengruppen positioniert, „die erstklassige, alltagstaugliche und bezahlbare Elektromobilität nutzen möchten“. Mit 475 Litern Kofferraumvolumen soll der 4,15 Meter lange ID. Cross sogar einen Golf locker übertrumpfen. Und unter der Haube wird es trotz des Frontantriebs einen 22 Liter großen Frunk geben, in dem etwa das Ladekabel Platz finden kann.
Mit Blick auf seine Zielgruppe verzichtet der ID. Cross unter seiner Tarnfolie auch auf Design-Experimente, die neue VW-Designsprache „Pure Positive“ setzt auf „klare Linien, ausgewogene Proportionen und eine wertige Anmutung“. Und im Innenraum gibt sich VW nach den schlechten Rezensionen der ersten MEB-Modelle geläutert: Materialien und Verarbeitung sollen sich an höheren Fahrzeugklassen orientieren, zudem fallen die Touch-Flächen an den Lenkrädern und die Touch-Slider weg – „intuitiv bedienbare Funktionen und Tasten sowie großformatige Displays runden den hochwertigen Gesamteindruck ab“, so VW.




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