Cariqa bringt eigene Ladekarte auf den Markt
Über seine App will Cariqa bekanntlich Elektroautofahrer mit Ladestationsbetreibern (CPOs) verbinden – und zwar ohne die üblichen Roaming-Zuschläge. Vielmehr sollen CPOs dort die „direkten Preise“ anbieten und auch Sonderangebote machen können. Cariqa ist mit der Mission angetreten, eine Art Booking.com der Elektromobilität werden zu wollen.
Bislang konnte das Cariqa-Angebot aber ausschließlich über die eigene App genutzt werden. Nun folgt doch eine physische Ladekarte. Zur Begründung teilt Cariqa mit: „Wir haben uns für die Einführung der ChargeCard entschieden, nachdem wir auf das Feedback unserer Nutzer:innen gehört und das Verhalten von Fahrenden im öffentlichen Ladenetz genauer analysiert haben. Viele Menschen mit Elektrofahrzeugen müssen heute mehrere Ladekarten verschiedener Betreiber mit sich führen, was das Laden unnötig kompliziert macht. Unser Ziel war es, eine einfache und sichere Lösung zu schaffen, die über mehrere Netzwerke hinweg funktioniert und ein nahtloses Ladeerlebnis ermöglicht.“
Wer die „ChargeCard“ nutzen möchte, kann sie über die App für einmalig 4,99 Euro bestellen. Ladevorgänge lassen sich dann an kompatiblen Ladestationen entweder per Ladekarte oder wie bisher per App starten und beenden. Um vorab die vom jeweiligen Betreiber festgelegten Preise einzusehen, bleibt jedoch weiterhin die App erforderlich. „Die ‚ChargeCard‘ ist kein separater Ladeservice – sie ist einfach eine weitere Möglichkeit, eine Ladesitzung zu authentifizieren und zu starten“, so Cariqa.
Hinweis der Redaktion: In einer ersten Fassung dieses Artikels hatten wir berichtet, dass die Pfalzwerke die Ladekarte herausgeben. Das ist nicht korrekt, es handelt sich um die reguläre Ladekarte von Cariqa, von der die Pfalzwerke im Rahmen einer Werbeaktion eine limitierte Anzahl an Ladekarten gratis einem begrenzten Kreis von Abonnenten des Pfalzwerke-Newsletters angeboten hat.





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