Neues Mikromobilitätszentrum von Amazon in Alt-Treptow
In Berlin werden Pakete zudem auch vom Verteilzentrum in Tegel sowie dem Mikromobilitätszentrum am Alexanderplatz per elektrischem Lastenfahrrad zugestellt, wie Amazon mitteilt – und künftig eben auch von Alt-Treptow aus. Das Liefergebiet des neuen Zentrums umfasst mit Teilen von Kreuzberg, Treptow, Neukölln und Mitte zentrale und bevölkerungsreiche Bezirke im Herzen Berlins. „Es dient als Anlaufstelle, an der Pakete für den letzten Abschnitt ihrer Reise in E-Lastenfahrräder verladen werden“, so das Unternehmen.
Amazon setzt dabei auf „leistungsstarke elektrische Lastenfahrräder“ des Herstellers Mubea aus Attendorn. Die E-Cargo-Bikes sind laut Amazon für den Einsatz im städtischen Zustellalltag ausgelegt und leisten einen Beitrag zu effizienterer urbaner Logistik. Der Einsatz derartiger Mikromobilitätslösungen soll dazu beitragen, die Lärm- und Verkehrsbelastung in Innenstädten zu verringern.
In Deutschland bieten Amazon und seine Lieferpartner bereits in zwölf Städten Lieferungen per elektrischem Lastenfahrrad an. Bis Anfang 2026 hat Amazon europaweit bereits mehr als 100 Millionen Pakete mit elektrischen Lastenfahrrädern, elektrischen Mopeds, oder Handkarren ausgeliefert – in Deutschland waren es über 10 Millionen. Europaweit verfügt Amazon über mehr als 70 Mikromobilitätszentren in über 50 Städten. Im Laufe des Jahres 2026 wird Amazon 25 zusätzliche Mikromobilitätszentren in Europa eröffnen.
„Die Eröffnung des dritten Mikromobilitätszentrums in Berlin ist ein wichtiger Schritt für die Elektrifizierung unseres Transportnetzes“, sagt Martin Andersen, Country Director bei Amazon Logistics und verantwortlich für die letzte Meile bei Amazon in Mitteleuropa. „Dank des neuen Standorts werden wir und unsere Lieferpartner zukünftig mehr als 2 Millionen Pakete im Jahr an Kundinnen und Kunden in Berlin zustellen können“.
Bei der Inbetriebnahme des Standorts in Alt-Treptow auf dem Gelände von MotionLab.Berlin war auch Ute Bonde, Senatorin für Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, dabei. „Berlin funktioniert nur, wenn der Wirtschaftsverkehr funktioniert. Mit der Eröffnung des neuen Zentrums für Mikromobilität von Amazon im MotionLab.Berlin setzen wir gemeinsam ein sichtbares Zeichen für einen Wirtschaftsverkehr, der Schritt für Schritt zukunftsfähig wird“, so Bonde. „In dem werden wir auch künftig nicht ohne unterschiedliche Fahrzeugtypen auskommen. Wir müssen Logistik neu denken – mit Konzepten, die Fahrten vermeiden, keine zusätzlichen Wege erzeugen und helfen, den Verkehr insgesamt zu entlasten.“
Quelle: Info per E-Mail





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