ChargeX will sein Ladeangebot für Gewerbeimmobilien bundesweit ausrollen

ChargeX hat eine spezielle Ladeinfrastruktur-Lösung für Gewerbeimmobilien konzipiert. Seit rund einem Jahr erprobt das Unternehmen das Geschäftsmodell in kleinem Maßstab, nun wollen die Münchner mit dem Ansatz dank ihrer Bestands-Gesellschafter "in die großflächige Kommerzialisierung" gehen.

Chargex estate
Bild: ChargeX

ChargeX bezeichnet den Rollout seiner neuen Ladeinfrastruktur-Lösung namens ChargeX Estate als nächsten großen Wachstumsschritt. Kern des Angebots ist ein Geschäftsmodell, bei dem der Immobilien-Eigentümer in Ladeinfrastruktur von ChargeX investiert und ChargeX diese dann zurückleast. Das Angebot soll dabei alle regulatorischen Anforderungen an die Ladeinfrastruktur an Gewerbeimmobilien erfüllen und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit der Gebäude steigern.

Mit dem neuen CPO-Angebot übernimmt ChargeX die vollständige Betreiberverantwortung für Besitzer und Verwalter von Gewerbeimmobilien. Immobilieneigentümer und Verwalter könnten ihren Mietern so Zugang zu Ladeinfrastruktur bieten, ohne selbst in Betrieb und Wartung eingebunden zu sein, wirbt das Münchner Unternehmen. Wir erinnern uns: Vor einem Jahr stellte ChargeX den Ansatz als „Sale & Lease Back-Modell“ vor, bei dem Eigentümer in Ladegeräte der Firma investieren, dann aber durch das Verleasen an Charge X mit einer konstanten Einnahme rechnen können. ChargeX steht dann direkt mit den Mietern im Vertragsverhältnis. Den Eigentümern bietet der Ansatz wiederum ein Komplettpaket von der Planung über die Installation bis hin zum Betrieb und der Abrechnung der Ladeinfrastruktur, wobei das Herzstück der Lösung das schon länger am Markt erhältliche Ladesystem namens Aqueduct ist.

Bisher erprobte ChargeX das Modell zwar, doch für einen größere Expansion brauchte es noch Finanzierungszusagen. Und die sind nun da: Die Münchner geben an, eine gesicherte Finanzierung für den bundesweiten Rollout erhalten zu haben – und zwar mittels Zusage von Bestands-Investoren wie UVC, BonVenture, Ponooc (move energy) und Bayern Kapital. „Die neuen Mittel fließen gezielt in die Asset-Finanzierung der CPO-Ladepunkte sowie in den Aufbau des Kundenstamms im Immobiliensegment“, teilt ChargeX in einer uns exklusiv vorliegenden Pressenotiz mit.

Tobias Scharfen, CEO von ChargeX, kommentiert: „Die technologischen Vorteile des Aqueduct Ladesystems wie Plug & Play-Installation und integriertes Lastmanagement sind der Schlüssel dafür, dass ChargeX Ladeinfrastruktur in der Wohn- und Gewerbeimmobilie skalierbar und kundenzentriert umgesetzt werden kann. So können Gebäude bzw. deren Parkplätze wirtschaftlicher, schneller und oft ohne Netzanschlusserweiterung elektrifiziert werden. Das ist ein entscheidender Hebel für nachhaltige Mobilität, denn ohne Ladeinfrastruktur in der Immobilie wird sich das E-Auto nicht flächendeckend durchsetzen.“

Als ein Beispiel-Kunde wird die Goldbeck Property Services GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main genannt. Tim Mertens, Technischer Property Manager der GmbH, äußert: „ChargeX überzeugt uns durch eine strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise. Als CPO übernimmt ChargeX die Betreiberrolle professionell und sorgt für eine transparente, effiziente Zusammenarbeit.“

Seit seiner Gründung hat ChargeX nach eigenen Angaben bereits mehr als 6.000 Ladepunkte realisiert, den Großteil dabei im Gewerbeimmobilien-Segment.

Quelle: Infos per E-Mail

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