Konfigurierbar ab 35.500 Euro: Fiat verpasst dem Qubo einen E-Antrieb

Fiat erweitert das Angebot des Hochdachkombis Qubo in Deutschland um eine Batterie-elektrische Variante. Der neue Fiat Qubo L Elektro soll bis zu 340 Kilometer weit kommen. Er ist dabei ausschließlich als Fünfsitzer konfigurierbar. Die Preisliste beginnt bei 35.490 Euro.

Fiat qubo l elektro
Bild: Stellantis

Fiat hatte seine Großraumlimousine Qubo bisher nur als Diesel im Angebot. Das ändert sich jetzt: Die italienische Stellantis-Marke legt eine Elektro- und eine Benziner-Variante nach. Der Qubo L Elektro erhält dabei den im Stellantis-Konzern weit verbreiteten Antrieb mit 100-kW-Frontmotor und 50-kWh-Batterie. Etliche Klein- und mittelgroße Transporter sowie Pkw-Varianten der unterschiedlichen Stellantis-Marken sind seit Jahren mit dieser für die EMP2-Plattform passgenauen Motor-Batterie-Kombination unterwegs. Beim Elektro-Qubo macht Fiat also keine Experimente. Gleichzeitig sind bei diesem schon vor Jahren entwickelten Antrieb keine Wunder zu erwarten: Die Reichweite beträgt für Pkw-Verhältnisse moderate 340 Kilometer. Und die Ladeleistung gibt Fiat in seiner Mitteilung zwar nicht an, sie dürfte aber bei den üblichen 100 kW DC liegen.

Im Gegensatz zu den Verbrenner-Varianten ist der Qubo L Elektro nur als Fünfsitzer konfigurierbar. Die Preise beginnen bei 35.490 Euro für die Basisausstattung Pop. Darüber rangieren die zwei Ausstattungen Icon und La Prima ab, die laut Konfigurator bei 37.490 bzw. 40.490 Euro starten. Das Modell ist 4,41 Meter lang, 1,78 Meter hoch und 1,92 Meter breit (bei eingeklappten Seitenspiegeln) – und soll über 27 Staufächer verfügen. Das Kofferraumvolumen für die fünfsitzige Konfiguration gibt Fiat nicht an. Als Standard-Lackierung steht der Qubo L Elektro mit Weiß im Konfigurator. Die vier optionalen Lackierungen Passione Rot, Foresta Grün oder Schwarz kosten 500 bzw. 700 Euro Aufpreis.

Das Infotainmentsystem wird über ein Farbdisplay mit zehn Zoll Bildschirmdiagonale gesteuert. Die Einbindung von entsprechend ausgestatteten Smartphones ist mittels Android Auto und Apple CarPlay möglich. In der Basisausstattung Pop sind laut Fiat unter anderem zwei seitliche Schiebetüren, LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten sowie eine manuelle Klimaanlage an Bord. Zur Sicherheitsausstattung zählen u.a. die Parksensoren hinten, ein Geschwindigkeitsregler und ein Fernlichtassistent.

Die Ausstattungsversion Icon wartet zusätzlich mit 16-Zoll-Leichtmetallfelgen in Schwarz, getönten hinteren Scheiben sowie einem Unterfahrschutz unter dem vorderen Stoßfänger auf. Außerdem sind eine Rückfahrkamera, Verkehrszeichenerkennung sowie das elektronische Traktionskontrollsystem „Extended Grip Control“ ab Werk verbaut.

Das Topmodell La Prima bringt serienmäßig zusätzliche Features mit, darunter 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, elektrisch einklappbare Außenspiegel, ein Navigationssystem, eine 230-Volt-Steckdose sowie ein beheizbares Soft-Touch-Lenkrad. Das Sicherheitspaket wird in dieser Ausstattung zudem um einen Totwinkel-Assistenten, eine separat zu öffnende Heckscheibe sowie Parksensoren rundum erweitert. Optional bietet Fiat in der Top-Ausstattung zudem ein Panorama-Glasdach an. Kostenpunkt: 700 Euro.

media.stellantis.com

1 Kommentar

zu „Konfigurierbar ab 35.500 Euro: Fiat verpasst dem Qubo einen E-Antrieb“
Steve K.
07.05.2026 um 11:17
Wieso macht man das in der heutigen Zeit, alte Technik, kleiner Akku, kleine Ladeleistung, wie beim Opel, Citroen und Peugeot, unfassbar. Wer soll das kaufen?

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