Ford plant neuen E-Kleinwagen sowie weitere Fahrzeuge für Europa
Ford ist bekanntlich seit einigen Monaten in der Findungsphase, was die Elektromobilität angeht: Im Dezember strich der Konzern in den USA elektrische Modelle wie den F-150 Lightning und kündigte wegen der Neuausrichtung Abschreibungen in Höhe von 19,5 Milliarden US-Dollar an. In Europa wiederum, wo der Hersteller mit der BEV-Version des Puma und dem Mustang Mach-E sowie den in Köln auf Basis des MEB von VW gebauten E-SUV Explorer und Capri immerhin vier vollelektrische Pkw im Sortiment hat, könnten die BEV-Verkaufszahlen ebenfalls besser sein.
Dass sich im europäischen Geschäft des US-Herstellers mit Blick auf die Elektroautos etwas tut, kündigte sich bereits im Dezember an: Zu diesem Zeitpunkt wurde ein Bündnis mit Renault bekannt, aus dem zwei Ford-Stromer auf Basis von Renault-Technologie entstehen sollen. In welchen Segmenten die neuen Elektro-Fords angesiedelt sein werden und welche Plattform der Franzosen genau genutzt wird, wurde damals aber noch nicht bekannt.
Jetzt hat Ford mit einer neuen Bekanntgabe fürs Europageschäft nachgelegt: Noch in diesem Jahrzehnt will der Konzern mit Europazentrale in Köln auf unserem Kontinent fünf völlig neue Pkw herausbringen. Darunter sind zwei reine Elektroautos, die womöglich auf der erwähnten Renault-Partnerschaft basieren, auch wenn Ford das noch nicht so bestätigt hat.
Konkret plant Ford ein neues kleines Elektrofahrzeug, das ein markantes Design mit der Ford-typischen Fahrdynamik kombinieren und „Race-to-Road“-Fähigkeiten in das B-Segment bringen soll. Weiterhin geplant ist auch ein voll elektrischer kleiner SUV, der „rallye-geprägte Designsprache und Fahrdynamik in einem stadttauglichen Paket“ bietet. Weiter ins Detail geht das Unternehmen zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht.
Darüber hinaus wollen die Kölner auch noch drei neue „Multi-Energy-Fahrzeuge“ auf den Markt bringen, die mit verschiedenen Antriebsarten erhältlich sein sollen, also vermutlich als Verbrenner, Hybrid und/oder E-Auto. Bei einem dieser drei Modelle wird Ford auch schon etwas konkreter: Es soll ein robuster Kompakt-SUV werden, der Teil der Bronco-Familie ist und ab 2028 im Ford-Werk in Valencia, Spanien, produziert werden soll. Weiterhin sollen „zwei zusätzliche Crossover-Modelle mit Rallye-Genen“ das Sortiment bis Ende 2029 vervollständigen.





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