New York rudert bei Elektroschulbus-Pflicht zurück
Die Schulbezirke im Bundesstaat New York bekommen mehr Zeit, um sich auf die Antriebswende bei den Schulbussen vorzubereiten. Unter der demokratischen Gouverneurin Kathy Hochul kommt es zu einer Neuregelung der Fristen. Ursprünglich galt, dass die Schulbezirke ab 2027 nur noch Elektrobusse anschaffen dürfen – diese Deadline verschiebt sich nun auf 2032. Analog ändern sich auch die Fristen für die vollständige Umstellung der Schulbusflotten – von 2035 auf 2040.
Laut Medienberichten wuchs zuletzt die Unruhe in den Schulbezirken, da die Umstellung auf E-Busse mit hohen Kosten und weiteren betrieblichen Umsetzungsschwierigkeiten verbunden ist. Der vorherige Zeitplan sei derart streng gewesen, dass sich „lokalen Verantwortlichen nach eigener Aussage noch nicht bereit sahen“, schreibt etwa Government Technology.
Der ursprüngliche Zeitplan war 2022 verabschiedet worden. Die vollständige Ausmusterung der Diesel- und Benzin-Schulbusflotte New Yorks sollte „die Gesundheit und Sicherheit der 1,5 Millionen Schüler gewährleisten, die täglich mit dem Bus fahren – ebenso wie die der Fahrer und Techniker, die für den reibungslosen Betrieb der Busse sorgen, und der Gemeinden im gesamten Bundesstaat“.
Mit dem „Environmental Bond Act“, der 2022 verabschiedet wurde, stellte die Regierung dabei sowohl Schulbezirken als auch beauftragten Flottenbetreibern Fördermittel in Höhe von 500 Millionen US-Dollar für die Elektrifizierung der Schulbusflotte zur Verfügung.





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