VGM erhält Förderung für 20 Elektrobusse im Landkreis Meißen
Die Ausschreibung für die Fahrzeuge läuft bereits. Die Inbetriebnahme der E-Busse ist für das Jahr 2028 vorgesehen. Mit der Förderung ist nach Angaben der VGM die Finanzierung des Projekts gesichert. Zuvor hatte der Landkreis Meißen als Gesellschafter den erforderlichen Eigenanteil bestätigt. Die neuen Elektrobusse sollen den Einstieg in einen weitgehend emissionsarmen Überlandverkehr ermöglichen und die bestehende Flotte schrittweise ergänzen.
„Mit dem Fördermittelbescheid erreichen wir einen wichtigen Meilenstein auf unserem Weg zu einem modernen und nachhaltigen öffentlichen Nahverkehr im Landkreis Meißen“, sagt VGM-Geschäftsführer Jens Dehnert. Die neuen Fahrzeuge sollen neben der Reduzierung von CO₂-Emissionen und Luftschadstoffen auch zu einer geringeren Lärmbelastung entlang der Buslinien beitragen. Für den Einsatz der Elektrobusse baut die VGM zugleich ihre Ladeinfrastruktur aus. Ladepunkte sind bereits am Betriebshof in Meißen sowie an der Außenstelle Coswig vorhanden. Auf Grundlage der dort gesammelten Betriebserfahrungen will das Unternehmen in den kommenden zwei Jahren über die Elektrifizierung weiterer Standorte entscheiden.
Die Präsidentin des Landesamts für Straßenbau und Verkehr, Gabriele Ladewig, sieht in dem Vorhaben ein Signal für den öffentlichen Nahverkehr außerhalb der Ballungsräume. Die VGM gehöre zu den ersten größeren Verkehrsunternehmen im ländlichen Raum Sachsens, die ihre Busflotte systematisch elektrifizieren. Die Förderung erfolge über die sächsische Richtlinie Bus, die Investitionen in emissionsarme Antriebe unterstützen soll. Bereits heute setzt die Verkehrsgesellschaft sechs Batterie-elektrische Kleinbusse sowie vier Elektrofähren ein, die ebenfalls mit Unterstützung von Bund und Freistaat beschafft wurden. Mit den nun geförderten Standardlinienbussen wird die Elektrifizierung der Flotte erstmals auf den regulären Überlandverkehr ausgeweitet.





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