Chevrolet startet Produktion des Captiva EV in Brasilien

General Motors hat die Produktion des Chevrolet Captiva EV in Brasilien aufgenommen. Das Elektro-SUV wird im Bundesstaat Ceará gefertigt und ist nach dem Spark EUV das zweite vollelektrische Chevrolet-Modell, das dort lokal produziert wird.

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Der Captiva EV basiert auf dem Wuling Starlight S und wird in Brasilien montiert
Bild: General Motors

General Motors hat den Produktionsstart des Chevrolet Captiva EV in Brasilien bekannt gegeben. Das Elektro-SUV soll im Werk des Industriepartners Comexport Planta Automotiva do Ceará (PACE) im Bundesstaat Ceará montiert werden. GM hatte bereits vor rund sechs Monaten angekündigt, das Modell künftig auch lokal in Brasilien produzieren zu lassen.

Die Fertigung erfolgt allerdings nicht als vollständige Produktion vor Ort, sondern im sogenannten SKD-Verfahren (Semi Knocked Down). Dabei werden vorgefertigte Bausätze aus China angeliefert und im brasilianischen Werk montiert. Der Chevrolet Captiva EV basiert auf dem chinesischen Wuling Starlight S und teilt sich mit diesem wesentliche technische Komponenten.

Wuling betreibt ein Joint Venture mit General Motors in China und produziert das Modell bereits für den chinesischen Markt. Die ersten lokal in Brasilien gefertigten Fahrzeuge haben das Werk bereits verlassen. Nach Abschluss interner Qualitätskontrollen sollen die Auslieferungen an das Händlernetz in den kommenden Wochen beginnen. Mit dem Produktionsstart des Captiva EV sei die Zahl der Beschäftigten am Standort um rund 50 Prozent gestiegen, teilte GM weiter mit.

Die Erweiterung der Produktion soll die wachsende Nachfrage nach elektrifizierten Chevrolet-Modellen auf dem brasilianischen Markt wider. Die importierte Version des Captiva EV habe im ersten Quartal die Verkaufsstatistik im Segment der mittelgroßen Elektro-SUV in Brasilien angeführt. Durch die lokale Fertigung soll die Verfügbarkeit des Modells im Land verbessert werden.

Der mittelgroße SUV bietet nach Angaben von General Motors Platz für bis zu fünf Personen und erreicht eine Reichweite von 304 Kilometern nach dem in Brasilien verwendeten Metro-Zyklus. Das Modell soll neben Südamerika auch in Mexiko und dem Nahen Osten angeboten werden. Für General Motors ist Brasilien ein strategisch wichtiger Markt. Das Unternehmen bezeichnet das Land als den größten Automobilmarkt Lateinamerikas und zugleich als seinen zweitgrößten Markt weltweit. Mit der lokalen Montage des Captiva EV setzt GM seine Elektrifizierungsstrategie in der Region fort und baut die Produktionskapazitäten für Elektrofahrzeuge weiter aus.

gmauthority.com

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